WoW MoP / Auf dem Weg zum Raid …

… braucht man Equip, also Ausrüstung. Klar, seit Level 1 rennt man ja nicht nackend durch WoW, aber der Ausrüstungswert von 460 muss ja irgendwie erreicht werden.

Nun bekommt man ja täglich tolle Punkte dafür, dass man Pflanzen pflanzt, bestimmte Gerichte kocht oder in Dungeons mehr oder minder erfolgreich durch die Kante springt. Dann irgendwann kann der Punkt kommen, dass man von den „Billigpunkten“ (Gerechtigkeitspunkte) zu viele hat, von den „Teuerpunkten“ (Tapferkeitspunkte) aber noch zu wenig.

Dann sollte man Gerechtigkeitspunkte ausgeben können, nur muss man dazu zu mindestens teilweise bei den Fraktionen ein paar Quests gemacht haben, sonst schauen einen die Fraktionshändler nicht mal mit dem Hintern an, oder haben noch keinen Hintern, mit dem sie einen nicht anschauen können.  Eine Liste der Gegenstände die es für die angesprochenen Punkte gibt findet sich hier:
http://www.mmo-champion.com/content/2878-Valor-and-Justice-Quartermasters-Scroll-of-Resurrection-Blue-Posts-Blizzard-News
Eine etwas andere Sortierung hier (nur Tapferkeitspunkte):
http://www.ninjapull.de/wow/2826-WoW-Mists-of-Pandaria-H%C3%A4ndler-f%C3%BCr-Tapferkeits-und-Gerechtigkeitspunkte

… und um im Spiel nun zu wissen, wohin, empfehle ich
http://www.mobmap.de/static_mobmap_ger_download

Viel Spaß beim einsammeln des Equips ;).

P.S: Hat man ein bestimmtes Gebiet weit genug gespielt, gibt es auch Rüstmeister, die alles haben:
http://de.wowhead.com/npc=64607

Mal so ein bissl Musi …

… am Abend.

Freitag Abend 19.10.2012, nach einer recht intensiven Woche was so Stress angeht und leicht erkältet, so das ich kein Bock habe ins Training zu gehen, suche ich etwas zum Stress-Abbauen, und stolpere auf Facebook in „meiner“ DJ Gruppe (so ne Gruppe von Irren, die auch im Bereich elektronische Musik versuchen dem Mainstream zu trotzen) noch einmal über einen Beitrag einer Track-Idee von Phazer. Der Dialog, bzw. die Idee da mehrere dran arbeiten zu lassen ist schon geboren, die Einzelspuren aber noch nicht verfügbar. Klein Basti denkt sich … och ja … loopen wir uns aus dem auf Soundcloud präsentierten einfach mal was, und spielen ein bischen mit rum.

Samstag Nacht kommen sogar die Einzelspuren, und obwohl schon stark übermüdet, und Frau auch schon die Stirn runzelt weil ich mich das ganze Wochenende bisher in mein Zimmer verkrümelt habe bastel ich eine weitere Version. Sonntag Nachmittag ist dann der Punkt erreicht, wo keine sinnvollen Ideen mehr kommen, und ein weiteres arbeiten am Arrangement das ganze eher verschlimmbessert. Naja, so richtig „Fertig“ kann man es nicht nennen, für mich war es einfach nur mal nach ca. 2 1/2 Jahren wieder richtig intensiv Ableton nutzen und Spaß haben …. das folgende hab ich übers Wochenende dann verbrochen:

Hirschmix_-_little_something_-_machmalala_edit

Achja, Phazer selbst hat auch weiter gebastelt seine Version findet sich hier:
http://soundcloud.com/phazer/little-something-slower

Viel Spass beim durchhören und sinnvolle Kommentare hinterlassen :P.

Glaub doch was du willst …

… solange es der Glauben an „meinen“ Gott ist.

Denn ansonsten bist du ein Heide, und je nach dem Mäßigungsgrad der betreffenden Religion muss ich dich töten oder nur bekehren (was letztendlich auf das Gleiche rauskommt).

So kann man durchaus die „Religions-Politik“ der letzten 2000 Jahre kurz zusammenfassen. Dabei hatte das Christentum durchaus sehr gute Ansätze, und sogar einen Menschen Namens Jesus, der anscheinend sehr viele sehr kluge Sachen gesagt haben soll. Auch der Islam mit seinem Propheten Mohammed ist in vielen Punkten vielversprechend, auch wenn ich mich dort dank meiner Geburt und dem Kulturkreis in dem ich aufgewachsen bin nicht so gut auskenne wie im Christentum.

Dem Christentum schreibt man für die damalige Zeit bahnbrechende Ideen zu, zum Beispiel das es nur einen Gott gibt, doch halt. Die Idee hatten schon die Juden. Die Christen brachten dann die „Dreifaltigkeit“ bestehend aus Vater, Sohn und heiliger Geist mit ins Spiel, als auch die Idee, dass Gott uns bereits vergeben hat, da sein Sohn „für uns“ am Kreuze gestorben und wiederauferstanden ist sowie die Grundhaltung „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“ (Möp, nein das mit der Nächstenliebe hatten die Juden auch schon). Die 10 Gebote, die Moses mit vom Berg brachte blieben leicht umgestellt erhalten. Interessant finde ich bei den 10 Geboten, dass fünf von Ihnen bereits im Ägyptischen Totenbuch enthalten sind, dort im sogenannten negativen Sündenbekenntnis. Also ist es durchaus nicht falsch, dass alle drei „großen“ Religionen den gleichen Ursprung haben, und für sich in Anspruch nehmen, dass nur Sie DEN! richtigen Gott kennen.

Nur „wer“ ist denn Gott? Jesus soll ja sein Sohn sein, wer, wenn nicht er hätte, sozusagen genetisch bedingt den besten Draht zu ihm? Nur, und das lässt mich extrem wundern, beschreibt er seinen Vater kaum. Nun ist Gottes Sohn schon mal auf Erden, und es gibt keine schmutzigen Geheimnisse? Im Thomasevangelium, wenn man sich dieses durchliest erhält man oft Beschreibungen von dem Reich seines Vaters, also das Königreich oder Himmelreich, in welches wir alle eingehen sollen. Erstaunlicherweise sind die zeitliche Bezüge aber auf das „Jetzt“ und nicht das Leben nach dem Tode ausgerichtet. So interpretiert scheint es also möglich zu sein, dass Himmelreich auf Erden zu seiner Lebzeit zu erlangen. Wenn man sich diese Evangelium durchliest, so findet man schlicht keine Beschreibungen wie Gott ist. Manche Wesenszüge werden angerissen, diese Andeutungen sind dann aber auch schon alles. Nach nun 38 Jahren Lebenserfahrung stelle ich mir also erneut die Frage wer also ist Gott? Und nachdem ich meiner Frau von dem vorherigen Artikel stammenden Teil des Evangeliums erkläre, kommen mir sehr merkwürdige Gedanken, die mich die letzten drei Tage nicht losgelassen haben:

  • keiner konnte mir bisher glaubhaft von der Existenz Gottes berichten
  • keiner konnte seine „Person“ oder „Stofflichkeit“ nachweisen
  • und selbst sein Sohn erzählt nix konkretes über ihn

Nun könnte man einfach sagen, Gott gibt es nicht. Nun musste ich aber selbst in sehr schwierigen Situationen meines Lebens feststellen, dass es unheimlich hilfreich sein kann, einen „Gott“ zu haben, den man anbeten (bitten) kann, und einem dies das Lösungsorientierte Denken früher ermöglicht, als wenn man das beten unterlässt. Man könnte also sagen, ich habe meinen Gott gefunden, aber es ist meiner, mein Gott im Geiste! Wenn du magst, glaub an ihn, aber sei dir bewusst, jeder ist Gott in sich selbst, es macht keinen Sinn, an meinen Gott zu glauben.

Huch? Ja, was? Nein … das kann nicht so einfach sein. Unmöglich! Für dieses Geisteskonstrukt sind nicht die letzten 2000 Jahre unzählige Menschen getötet, gefoltert und verfolgt worden. Wenn nämlich dein Gott die Nächstenliebe predigt, und du mit den fünf Geboten kein Problem hast, habe ich nämlich kein Problem auch an deinen Gott zu glauben. Aber dann haben sich wirklich die Menschen den Schädel eingeschlagen, nur weil der Name des Gottes nicht der richtige war, sie aber dennoch alle das gleiche wollten. Meine Güte … was wäre das eine Erkenntnis, das jeder Gott in sich selbst ist, und Glaubenskriege so nötig wären wie sich um ein Spielzeug streiten!

Lil Louis – Blackout (Phase 1 – Original 1989 Mix)

Kim Schmitz … Megaupload Mega oder Megafail?

Hui, dass ultimative Steh-Auf-Männchen hat wieder zugeschlagen! Zumindestens ist er wieder (anscheinend) groß in der Presse. Das kann er wirklich gut. Egal wie man zu dem Menschen Schmitz stehen mag, eines kann man ihm wahrlich nicht vorwerfen … das er es nicht verstehen würde, selbst aus den unangenehmsten Situationen „das Optimum“ für sich herauszuholen. Dafür, ja doch … dafür hat er meinen Respekt. Das ich persönlich die Poserei und anscheinende Großkotzigkeit nicht mag, ist ein anderes Blatt, gehört aber anscheinend zum aktuellen „Spiel des Kapitals“ wohl dazu.

Artikel (englisch) auf Wired

WoW MoP / Welche Werte wie Reforgen?

Ja, endlich Level 90, und die Heroics stehen wieder an. Equip einsammeln für den ersten Raid, und die wichtigen Grundwerte erreichen.

Wichtige Grundwerte?
Ja, auch in Mists off Pandaria gibt es diese, auch wenn sie aufgrund des „Schwierigkeitsgrades“ nicht mehr soooo wichtig sind. Aber, ich denke da sind wir uns einig, es macht halt mehr Spaß mehr große Zahlen zu sehen als kleine.

Aber welche Werte sind denn wichtig?
Solange man nicht als Heiler unterwegs ist … Trefferwertung. Für Nahkämpfer auch Waffenkunde. Warum? Ohne erreichen des „Cap“, also den Wert, ab den Angriffe nicht mehr verfehlen, oder ihnen ausgewichen/pariert werden kann (nur Nahkämpfer), besteht halt eine Changse das selbiges passiert, und das bedeutet kein Aua für den Mob. Bevor ich mir also Gedanken machen muss ala „critt vor haste oder mastery“ sollte man diese Grundwerte erreichen.

Und wie macht man das?
Mittlerweile ist dies recht leicht, da sich jeder Gegenstand verändern lässt, in WoW nennt sich dies „Reforging“ . Dabei gilt, dass man keinen Wert hinzufügen kann, der als Wert schon auf dem Gegenstand ist. Ist also schon Trefferwertung auf dem Gegenstand, lässt sich der zweite Wert (Critt z.b.) nicht auch noch in Trefferwertung umbauen, ansonsten ist man aber komplett frei in der Wahl, in welchen Wert welcher Wert umgemodelt werden soll.

Ja, aber für Schattenpriester ist doch Haste wichtiger als Critt …
Wenn man den Theoricraftern glaubt … ja :). Nun bin ich aber eine faule Socke, was so etwas angeht, denn WoW ist für mich ein Spiel, ein Zeitvertreib. Ich habe schlicht keine Lust, eigene Excell-Sheets zu führen und tagelang zu recherchieren welcher Wert für meine Klasse, in welcher Gewichtung wichtig ist. Zum Glück muss ich das nicht selbst, denn es gibt genügend Spieler, die Spaß an solchen Dingen haben. Netterweise gibt es von denen auch welche, die nicht nur dadurch auffallen, dass sie in INIs rumflamen ala: „hey, machst du crap dmg“, sondern sogar komplette Projekte und Webseiten errichten, damit andere Spieler (so wie ich) an ihren Erfahrungen und Wissen teilhaben können.

Ach, ich kann also irgendwo nachlesen welche Werte für mich wichtig sind?
Jup, genau das kann man. Mittlerweile sogar voll automatisiert, abgestimmt auf die aktuelle Skillung und Equip, mit Tips, welche Steine man nutzen sollte, und welche Verzauberungen laut den Theoricraftern das Optimum darstellen.

Aber ich hab gar nicht so viel Gold, um die ganzen Edelsteine zu kaufen …
Selbst das ist am Anfang kein Drama. Wichtig ist nur das Erreichen des ersten oder der ersten beiden Grundwerte. Damit man nun beim Reforgen optimalerweise nicht den drittbesten Wert von seinen Klamotten verringert, gibt es für jede Klasse, jede Skillung eine Prioritätenliste.

Ja, und wie genau nun?

  •  Ziehe die für die aktuelle Skillung passsenden Klamotten an
  • Logge dich aus dem Spiel aus. Dadurch wird deine aktuelle Skillung, und die Klamotten im Armory gespeichert
  • Besuch die Webseite http://www.askmrrobot.com/ und klick auf [Optimize Your Character]
  • Trage nun dein Gebiet, Realm und Characternamen ein und klicke auf [Load]
  • Direkt unter deinen Charnamen siehst du dann die Buttonleiste.  Wichtig ist der Bereich „Choose a gearing strategy…“
  • Je nach gewählter Strategie (z.b. bei Krieger/Schutz PvE: Hit/Exp Build) bekommt man dann eine Gewichtung, die für mich zum Beispiel so ausschaut: Mastery > Hit/Exp > Parry=Dodge

Das bedeutet, dass Mastery (Meisterschaft) der für mich wichtigste Wert ist, gefolgt von Trefferwertung und Waffenkunde und dann sollte Parieren und Ausweichen möglichst gleich sein. Da ich persönlich aber ungerne verfehle und des Weiteren kein Bock drauf habe mit dem zu tankenden Mob Einkriege zu spielen, versuche ich eben erst Trefferwertung und Waffenkunde auf Cap zu bekommen, und dann, alles auf Mastery, aber das ist Geschmackssache. Ich habe aber so einen sehr leichten Entscheidungsbaum, was ich dann wie beim Reforger ändern lasse. Die zusätzlichen Tips, welche Gems und Verzauberungen man nehmen sollte kann man natürlich auch beachten, um das Optimum (laut Theoricrafter) aus seinem Char herauszuholen, dies scheint aber aktuell nebensächlich. Hat man erst einmal Treffertung/Waffenkunde auf Cap gebracht, sollte man den aktuellen Raid-Content einigermaßen stressfrei spielen können.

Jesus … ein Mann ohne Humor?

Kein Tag scheint aktuell zu vergehen, an dem sich die eine oder andere Glaubensrichtung aufführt, als hätte man ihnen das Lieblingsspielzeug weggenommen.
Der einleitende Satz macht vermutlich schon deutlich, dass ich selbst kein Problem darin sehe, „zentrale Elemente des Glaubens“ zu verunglimpfen. Das liegt ganz einfach daran, dass die Institutionen „Kirche“ oder „Moschee“ andere Elemente als „zentral“ empfinden als ich, als auch meiner Überzeugung, dass wenn es einen Menschen wie Jesus gegeben hat, dieser sicherlich nicht „humorlos“ gewesen sein kann.

Sicherlich würde ich es mir nicht anmaßen, in unseren Freisinger Dom während einer Messe mit einem Plakat selbiger Karikatur zu marschieren, um die dort anwesenden Menschen von meiner Einstellung zu „überzeugen“. Kein Kiffer würde ja auch auf die Idee kommen, bei einer Wein-Messe mit einem Plakat aufzutauchen, auf dem er die Besucher davon überzeugen möchte, dass Wein trinken viel schädlicher ist, als eben der Konsum von Cannabinoiden. Mal abgesehen davon, dass der Kiffer wahrscheinlich andere Beschäftigungsmöglichkeiten favorisiert, als Überzeugungsarbeit zu leisten.

Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass man in der heutigen Zeit mit Steinwürfen, Fahnen verbrennen und angebliche Massenunruhen auf derartige Provokationen reagieren muss. Wobei ich mich hier deutlich von diesem hässlich produzierten und über Youtube verbreiteten Video distanzieren muss, und dies in keinster Weise so „locker“ sehen kann, wie das Comic mit Jesus auf der Caricatura. Dazu ist dieses Youtube Machwerk einfach zu sehr darauf ausgerichtet, Menschen, die einer bestimmten Glaubensrichtung anhängen gezielt zu beleidigen. Aber! Auch „unsere“ Kirchenvertreter reagieren ähnlich auf das Comic wie manche radikalisierte Imame in anderen Ländern. Und da frage ich mich dann schon, wie man als „westliche Welt“ von der „muslimischen“ fordern kann, auf dem Teppich zu bleiben, und das ganze nicht „so Ernst“ zu nehmen.

Das Problem liegt meines Erachtens in der Grundhaltung. Und die scheint auf beiden „Seiten“ die Gleiche zu sein:
„Beleidige nicht meine Götzen, sonst gibt es Haue“!

Ob die „Haue“ dann „nur“ verbal geäußert, oder ihren Ausdruck in der Form der Gewalt findet, dass ist noch einmal ein anderes Thema, aber es ist meines Erachtens das Gleiche Problem: Es wurde vorher eine Götze beleidigt. Bitte was? Jesus eine Götze? Wie? Hä?

Richtig! So wie die vielen Gruppierungen der christlichen Kirche Jesus, den heiligen Geist oder Maria darstellen ist es eine Götze im Geiste! Der Begriff wird „heilig“, eine Verunglimpfung des Begriffs als: „du glaubst nicht, und du beleidigst meinen Glauben“ interpretiert. Und wenn ich das nicht so sehe, bin ich eben in den Augen der Kirche kein richtig gläubiger Christ.

Damit kann ich leben. Allerdings glaube ich auch fest daran, dass wenn ich die ethisch moralischen Grundlagen der christlichen Kirche beherzige, versuche nach diesen zu Leben, dass wenn es einen „Gott“ geben sollte, und es auch zu einem jüngsten Gericht kommen sollte, ich diesem Gott fest in die Augen schauen kann: „Ja, nach meinem besten Wissen und Gewissen habe ich versucht nach deinen an Moses gegebenen Regeln zu leben“.

Und dazu muss ich nicht daran glauben, dass Maria Spaß nur mit dem heiligen Geist hatte, und Jesus über das Wasser ging!

In diesem Sinne: Amen.



http://de.wikipedia.org/wiki/Tugendethik
http://de.wikipedia.org/wiki/10_Gebote#Verh.C3.A4ltnis_zu_alt.C3.A4gyptischen_Texten
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomasevangelium
(22) Jesus sah Kleine, die gesäugt wurden. Er sprach zu seinen Jüngern:
„Diese Kleinen, die gesäugt werden, gleichen denen, die ins Königreich eingehen.“
Sie sprachen zu ihm: „Werden wir als Kleine ins Königreich eingehen?“
Jesus sprach zu ihnen:
„Wenn ihr die zwei zu eins macht und
wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere und
wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem einzigen macht, so daß das Männliche nicht männlich und das Weibliche nicht weiblich ist, und
wenn ihr Augen macht anstelle eines Auges und eine Hand anstelle einer Hand und einen Fuß anstelle eines Fußes, ein Bild anstelle eines Bildes,
dann werdet ihr in [das Königreich] eingehen.“

Lil Louis – Blackout (Phase 1 – Original 1989 Mix)

Warum in aller Welt dieses Blog?

Gibt es nicht bereits genügend Blogs, die im Internet verfügbar sind?
Sicherlich.

Und warum meinst du nun auch eines haben zu müssen?
Zuerst einmal zu Übungszwecken. Da ich im Support bei dF arbeite, schadet es nicht, sich auch mit der aktuell am meist genutzten Blog-Software auseinander zu setzen. Die Grundinstallation und Konfiguration von WP kann man mittlerweile mit wenigen Klicks erreichen, Plugins und aktuelle Sicherheitsprobleme nimmt man aber wahrscheinlich eher wahr, wenn man selbst eines betreibt.
Des Weiteren möchte ich einen Bereich, in dem meine niedergeschriebenen Meinungen nur für mich administrierbar sind. Nach nun mittlerweile 13 Jahren Interneterfahrung habe ich in vielen Foren mit geschrieben, einen FB und G+ Account, möchte aber die Unsicherheit, dass Comunitys (Foren) nicht mehr betrieben, oder den Betreibern das Geschriebene nicht mehr passt umgehen. Abgesehen davon denke ich ist es praktisch, wenn bestimmte Themen aufkommen, auf Teile oder einen ganzen Artikel verweisen zu können.

Also ein öffentliches Tagebuch?
Hm, nein, ist eigentlich nicht meine Intention. Wobei, man wird glaube ich nie alt genug, um mit „so etwas“ anzufangen. Aber ich sehe das eher als zentralen Notizzettel, der frei einsehbar ist. Viele von meinen geplanten Artikeln existieren in Form von verteilten Kommentaren auf FB oder G+ oder auch in Foren großer Medienagenturen. Nur sind diese halt verteilt. Oft erlebe ich die Situation, bei einer Diskussion zu merken … Moment … dieses Thema hattest du doch schon mal schriftlich diskutiert … nur wo war das? Und da ich mit zunehmenden Alter immer vergesslicher werde, möchte ich halt eine zentrale Stelle :P.

In diesem Sinne, wer diesen Artikel schon gefunden hat, den bitte ich um Geduld, so ein Blog entsteht ja nicht an einem Tag. Die technische Seite muss für mich funktionieren, Themes bzw. „Gestalltung“ des Blogs sind für mich zweitrangig … Plugins für Kommentar-Spam-Abwehr, Brut-Force-Hacks  und „Inhalte“ sind mir erst einmal wichtiger, ebenso wie meine Kategorie-Struktur.