Erwartungen anderer sind nicht die Eigenen …

Das müssen grade ganz viele Piraten auf dem Bundesparteitag erfahren. Was mich extrem wundert ist das anscheinend laute Gepolter nach „mehr“! „schneller“! „fertig“!

Wer bitteschön hat bei dem aktuellen System, welches genutzt wird, wirklich klaren Geistes denken können, dass die schiere Menge der Anträge zu schaffen ist? Wer bitteschön redet den Piraten ein, dass wenn keine Programmpunkte abgenickt werden dies ein riesen Problem darstellt?

Das nämlich wäre kein Problem!

Denn Programmpunkte „abnicken“, dass kann man bei den „Etablierten“. Und die will ich ja nicht. Weil „von Oben“ bestimmt wird was ich als treuer Parteigenosse zu denken habe.

Die Piraten, für das was sie bisher stehen, DAFÜR! wähle ich den Verein, und „verschwende“ meine Zeit ab und an mal zum Stammtisch zu gehen.
Auf Facebook, G+ oder Twitter das ein oder andere in Schriftform niederzulegen.
Mich mit Piraten und Nicht-Piraten zu unterhalten.

Weil ich Mensch bin. Ein Mensch, der sieht, dass das, was bisher von unseren „Parteien“ geliefert wurde ihm einfach nicht schmeckt. Da macht mein übersteigerte Gerechtigkeitssinn mir einen Strich durch die Rechnung.

Selbst wenn nur ein Antrag BESCHLOSSEN! wird, dann hat sich die Fahrt für die vielen vielen Teilnehmer gelohnt. Ja, kann ich verstehen. Hat nicht DEINEN! Erwartungen entsprochen. Ja, es ist echt blöd, dass wir uns nicht mit DEINEM (euren) Antrag beschäftigen konnten. Aber dafür haben wir diesen einen Antrag BESCHLOSSEN, und nicht abgenickt!

In diesem Sinne Danke ich allen Menschen, die Ihre Zeit nicht nur gestern und heute opfern, sondern auch nach dem #bpt112 die Kraft und Energie haben, weiter an einer besseren Welt zu arbeiten. Last euch nicht irre machen von irgendwelchen Politikcharts. Und habt Geduld! Der Spruch „Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.“ bedeutet NICHT! das man Rom in zwei Tagen erbaut hätte.

Samstag Mittags Auskreis Rumflieg Mukke

Den Blog-Artikel erstelle ich eigentlich nur, weil Herr Zuckerberg auf Facebook 5,97 € haben möchte, wenn man ihn „hervorheben“ will.

Äh, nein. Nie. Auf gar keinen Fall.

Meinen eigenen Blog-Eintrag werde ich wohl kostenfrei hervorheben dürfen … mal schauen.

Auf jeden Fall hier mal Mukke, zu der ich mit der Rassel um Weihnachtsbaum, ähm, nein, mit Krücken im Club rumgesprungen bin. ACHTUNG! Nein, es ist kein Minimal, kein Kuschel-House. Es ist Mukke zum TANZEN! Hypnotisch, vertrippt, manchmal bischen Aggro. Body-Language eben!

Headset abnehmen, man braucht Bewegungsspielraum.

JAAAAA! Richtig … Muttu Boxen anmachen, und Lautstärkeregler auf LAUT!

http://www.mixcloud.com/drwalker/omsk-information-dr-walker-m-bia-berlin-6oct-2012/

[Update gleich danach]
MUHAHAHAA … doch … tatsächlich auch für den Eigenen … tja G+ ihr werdet mir immer sympatischer

Der Krieg des Friedens …

oder auch gerne „Bombing for Peace is like Fucking for Virginity“.

Ja, das Bild kennt man in der ein oder anderen Art. Ob diese Version hier mit Photoshop bearbeitet wurde, ist absolut irrelevant, es war das erste welches ich dank Tante Google gefunden hatte. Die zusätzlich einkopierten Elemente habe ich wahrgenommen, sind mir aber Wurscht.

Eigentlich sollte ich mir viel länger Gedanken darüber machen, wie ich diese Artikel aufbauen, und letztendlich schreiben sollte, denn wenn ich mir meine anderen Beiträge in meinem Blog noch einmal durchlese, und auf die Feedbacks hören würde, sollte ich mich dieses mal bemühen keine endlosen Schachtelendlossätze zu bilden, damit man „mich“ verstehen kann. Glücklicherweise gibt es Menschen, die zwar auch sehr schnell, aber auch unheimlich präzise argumentieren können. Davon gibt es ein Youtube-Video vom 22.08.2012, welches gestern auf Youtube im Channel NuoVisoTV hochgeladen wurde. Den Channel selbst … ja … viel „komisches“ und „och nö, nicht schon wieder dieses Thema“, das Interview aber sollte sich meiner Meinung nach wirklich JEDER! auf Erden einmal angehört haben. Augen aufmachen und zuschauen ist natürlich nicht verboten.

Eine knappe Stunde geht es, und ich halte es für extrem hörenswert!

Gemeint ist das Interview von Jo Menschenfreund mit Ken Jebsen.

In diesem sagt Ken Jebsen so viele tolle Sätze, die ich selbst gerne genau so formuliert hätte. Man könnte sagen, er spricht mir aus der Seele, geht dabei aber noch viel weiter, als ich dies eventuell gewagt hätte, und scheint auch über viel mehr Hintergrundwissen zu verfügen, als ich das bisher anhäufen konnte. Die Fahrstuhlmukke ist zwar grausam, aber man kann diese glücklicherweise in den meisten Fällen gut ausblenden.

Hier noch einmal die im Artikel verwendeten Links:

http://www.youtube.com/watch?v=v12St8qQnbU (Das Interview, Dauer 59 Minuten)


http://www.youtube.com/user/NuoVisoTv?feature=watch
 (YouTube-Channel NuoVisoTv)
http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Jebsen (Wikipedia-Artikel über Ken Jebsen)

[UPDATE 21.11.2012]
http://www.kenfm.de/wordpress/2012/11/20/deutsch-israelische/

Vinyl DJ vs. Digital DJ

  • Du hast doch nen Sync-Button
  • MP3 klingt scheiße
  • Lern mal richtig auflegen
  • Du kennst doch deine Mukke gar nicht, ich weiß schon beim Cover was drauf ist

Das sind so die am häufigsten zu hörenden Argumente dafür, dass der Vinyl-DJ „automatisch gut“, und der Digital-DJ „automatisch schlecht“ ist :D.

Zu mindestens nehme ich das so war, Statistiken und Erhebungen habe ich dazu nicht, aber nach mittlerweile zehn Jahren „Computer auflegen“, davon nun ca. sechs mit nem Controller, und drei weiteren „mobil“ mit Laptop ist das so „meine Sammlung“ von „Sprüchen“ die ich mir zu dieser Thematik anhören, lesen oder auch in Videos anschauen durfte.

Dabei fasziniert mich am meisten die „Denkmauer“ im Schädel von Menschen, wo ich eher erwarten würde, dass diese „neuem“ offen gegenüberstehen. So … Tolerant und Unvoreingenommen. Schließlich sind viele „von denen“ dafür bekannt, einen Musikgeschmack zu haben, der weit weit weg ist vom „Mainstream“ und „kommerziellen Scheißdreck“. Beim Thema Vinyl vs. Digital scheint es damit aber vorbei zu sein. Das erinnert teilweise extrem an mir bekannte Diskussionen aus der IT, ob nun „vi“ oder „emacs“ der bessere Editor, oder ob Chrome oder Firefox der bessere Browser sei :).

Ja auch ich bekomme Krämpfe und Unmuts-Zuckungen, wenn ich nen digital Kollegen sehe, der mit der OnBoard Soundkarte seines Laptops mit Maus seine 48 – 96 KB/s MP3s von Youtube-Quellen durch seinen Beatport-Player jagt, bzw. durch seine bei seinem 3,50 € Controller beiliegende Version von Traktor LE. Allerdings … selbst hier … muss man ja sagen, dass wenn es dem Großteil der Leute taugt, die eine gute Zeit haben und trotzdem voll auf der Tanzfläche abgehen … was ist daran dann falsch?

Genau! Nix! Aber ein bischen Mauer im Kopf darf ich auch haben :P.

Meiner Meinung nach ist der DJ aber absolut irrelevant. Er mag sich zwar als Zeremonienmeister seines Stammes sehen, allerdings hat er ein sehr großes Problem. Der Schamane/Priester/Druide eines Stammes, hatte noch Stämme, bei denen auch Festivitäten nach recht starren Ritualen abliefen. Da kam keiner der „Gäste“ auf die Idee, zum Schamanen zu gehen, und nachzufragen ob sie als nächstes „The Girl From Ipanema“ trommeln könnten. Denn was sind denn eigentlich „Partys“ oder „die Dizze“ oder … genau. Ritualisierte Balz-Tempel bei denen auch Pärchen ihr gutes Leben feiern können, und sich auch mit „anderen“ zu freuen.

Von daher ist für mich ein „guter DJ“ jemand, der auch aus „Scheiße“ Gold macht, um feier- und gute Laune Willigen eine geile Party zu liefern. Ob er dies dann mit Vinyl, digital oder per Kamm-Blasen schafft … DAS! ist doch absolut zweitrangig.

Das kleine Alles-Wunder, oder zu viel verlangt?

So weit sind wer also … ja, pardon, ist mir grade erst vor die Füße gefallen:
http://www.heise.de/hardware-hacks/artikel/Erste-Schritte-mit-dem-Raspberry-Pi-1573973.html

Ein kleiner Computer mit Ethernet und zwei USB-Schnittstellen. Achso … HDMI kann die Schachtel auch. Also auch ne GPU … diese Rechenpower sollte doch locker reichen, für zum Beispiel solche Geräte:
http://221797201482629875.weebly.com/modding-the-tribe.html

nen richtig guten Sequenzer + Effektgerät auf SW Basis zu basteln.

Wenn ich mir überlege, dass ich auf meinem Fail-Handy Galaxy Ace(1), dass vom Reaktionsverhalten manchmal selbst mit telefonieren absolut überfordert ist, ruckel und aussetzerfrei nen 8 Spursequenzer  läuft, wo das arme Ding noch mit WLAN, GPRS, UMTS/G3 und Bildschirmausgabe beschäftigt ist … welche Power hätte dann diese Schachtel, wenn man die GPU selbst auch noch zu Berechnung von Audio-Signalen hernehmen würde. Mit einem darauf angepassten Linux sollte das gehen. Die GPU/Bildschirmausgabe bräuchte man für den von mir angedachten Verwendungszweck nicht, das nämlich könnte dann nen Controller ala „Lemur“ übernehmen, bzw. auch jeder andere Hardware-Controller mit optischem Feedback.

Schicke Gehäuse für den Raspberry gibt es ja auch:

Damit könnte man die Schachtel als „Missing-Link“ nutzen, den es bei der Nutzung von Analog-Kram mit DIN Sync Anschluss oder MIDI/OSC immer noch gibt. Hä? Ja Ja … ok, nicht ganz Missing-Link, kleine Schachteln mit MIDI2DIN gibt es schon recht lange … und Laptops mit einem darauf laufenden Ableton (oder ner anderen DAW) auch. Nur … so nen Laptop mag doch „Künstler“ nicht immer mitschleppen. Das Gewicht vom Analog-Equip reicht doch schon. Wenn man nun so ne kleine Schachtel dabei haben könnte, die man „zu Hause“ auch über ne Web-Oberfläche steuern könnte (Ex/Import von Settings, Sequenzes, Automationsdaten), „On-Stage“ dann aber nur mit seinem Controller … … … verdammte Wunschträume 😛 … Ich find die Idee richtig gut, nur leider absolut nicht die Zeit den Beweis anzutreten das des wirklich was wär …

[Update 21.11.2013]
Na geht doch 😀
http://de-bug.de/musiktechnik/archives/7730.html

 

Traktor 2.6 und die Geschäftspolitik von NI

Inhalt der Traktor Pro 2 Verpackung
Inhalt der Traktor Pro 2 Verpackung

Man, war ich damals stolz wie Bolle. Endlich … endlich konnte ich mir die geniale Software von Native Instruments käuflich erwerben. Wobei man ja beim „Software Einkauf“ immer nur das „Nutzungsrecht“ erwirbt, diese Software verwenden zu dürfen. Dieser kleine, aber feine Unterschied ist sehr… SEHR SEHR wichtig, warum, dass kommt gleich :).

Ja, ich gebe zu, ich habe diese Software (also nicht genau diese Version, aber halt „den Traktor“) genutzt zu haben, bevor ich die Nutzungsrechte dafür erworben habe. Nun kann man sagen: „Haltet den Dieb! Er hat Software gestohlen“. Das „stehlen“ der Software führte aber letztendlich dazu, dass ich im März 2011 die Nutzungsrechte die Software verwenden zu dürfen einkaufte. Aber halt … äh … Moment. Irgendwas ist falsch. RICHTIG! Software KANN! man nicht stehlen. DAS geht physikalisch einfach nicht. Wenn man etwas stiehlt, dann ist es nicht mehr da! Wie aber Softwarefirmen in Ihren AGBs, EULAs und weis der Geier was immer sehr sehr kräftig betonen … man erwirbt das Nutzungsrecht, die Software verwenden zu dürfen.

WIE soll man das „stehlen“ können? Richtig, geht nicht. Es ist aber auch korrekt, dass ich nicht gesetzeskonform gehandelt habe, da ich Software verwendet habe, deren Recht diese nutzen zu dürfen, ich nicht inne hatte. Damit entsteht natürlich dem Hersteller ein finanzieller Schaden, den ich im Falle der Traktor-Software versucht habe zu „kompensieren“. Obwohl im Besitz einer gültigen LE Lizenz des Vorgängers (TP1 LE / durch kauf meines Controllers von Numark, ca. zwei einhalb Jahre zuvor) war, kaufte ich die TP2 als „Vollversion“. Ein damaliger Preisunterschied von 80,– EUR. Einfach, weil auch mir bewusst ist, dass die Programmierer der Software auch ihre Miete zahlen müssen, nicht vom Hand in der Mund leben können, und eventuell auch gerne mal nen Bierchen in ihrer Kneipe trinken möchten.

Das kann man nun verwerflich finden, frei nach dem Motto, wenn man sich einen Porsche nicht leisten kann, klau ich mir den auch nicht, aber dieser Vergleich hinkt gewaltig, da man einen Porsche nicht „kopieren“ kann. Wenn ich den Porsche klau, kann der eigentliche Eigentümer/Besitzer diesen nicht mehr verwenden. Bei Software werden die Bits und Bytes aber kopiert. Die Software ist weiterhin an ihrem Ursprungs-Ort.

Durch die alten „Controllerism-Videos“ von Ean Golden (z.b.: http://www.youtube.com/watch?v=uzjiOdzzv0I), und der Webseite http://www.traktorbible.com/de/default.aspx war ich schlicht davon begeistert, wie offen Traktor „damals“ war. Ean Golden hat mit http://www.djtechtools.com/ und seinem Produkt „Midi Fighter“ es nämlich dann auch geschafft, ein Produkt zu erstellen für eine Software, die denjenigen, die sich nun nicht in den Untiefen der Software bewegen wollten um einen eigene Controller zu mappen „andere“ Routinen mit der Software nutzen zu können, als man dies von „normalen“ DJs kannte. Den daraus resultierenden Werbeeffekt erkannte auch NI, und ich habe mich sehr für Ean gefreut, dass er (mit vielen anderen) „Aushängeschild“ der Software wurde.

Direkt nach Kauf der Software viel mir aber schon auf, dass der Teil, den man benötigt, um eigene Mappings zu erstellen leider mehr als lieblos zusammengeschustert worden ist. Sorry, aber das ist er leider. Jeder der sich mit Mapping von Controllern mal beschäftigt hat, eventuell auch in anderen Softwareprojekten (Ableton / Cubase / Virtual DJ / Serato), wird erkennen das NIs Variante im TP2 sehr sehr sehr unglücklich gelöst ist. Der Teil der Software ist mehr oder minder unbedienbar, wenn man komplexere Mappings erstellen möchte. Ohne Stift und Zettel (oder einer sauber geführten Excell-Tabelle) wird es SEHR schnell unübersichtlich. Aber, man ist ja entusiastisch, und sieht auch über tatsächliche Bugs der Software (kann man wunderschön nachlesen auf der Traktor-Bibel Seite) hinweg. Damals schon schrieb ich im offiziellen Traktor-Forum des Herstellers hier doch bitte nachzubessern, denn einer der Hauptgründe der Software, die Offenheit alle Controller wie gewünscht zu mappen war … Pain in the Ass :).

Erschwerend kommt hinzu, dass die Dateien, in denen dann diese Mappings gespeichert werden zwar mit <xml Anfangen, dann aber mit einen „offenen Dateiformat“ so viel zu tun haben wie der Erholungspark um die Ecke mit Fort Knox. Die eigentlich Daten, auf die es ankommt sind BINÄR! in der XML Datei gespeichert. Ohne Reverse Engineering keine Changse zu erkennen, welcher Binärwert was macht. Gibt es Tools für, die Midi oder OSC Signale „mitschneiden“, anhand der gesendeten Outs und Ins kann man erkennen, welcher Binärwert was machen „könnte“ :).

Wie Eingangs schon erwähnt, erwirbt man ja nur das Nutzungsrecht, die Software verwenden zu dürfen. Und natürlich hat man keinen Anspruch darauf, neue Funktionen der Software mit seinem mittlerweile über fünf Jahre alten Controller nutzen zu können. Ich fühle mich von NI aber extrem verarscht! Weil die Dinge, die Gründe, warum ich die Software sehr gerne gekauft (Pardon, das Nutzungsrecht erworben habe) nun gar nicht mehr vorhanden sind. Richtig! Bestimmte Funktionen der Software lassen sich ohne Third-Party-Software GAR NICHT! mehr verwenden! Und der Community ist dies auch noch WURSCHT! Gnaaaa. Ist zum Haare raufen.

Ich für meinen Teil bin damit mit NI Quit! Richtig, ich habe eine Weile eure Software verwendet ohne die Nutzungsrechte inne zu haben, und ihr habt mich sauber verarscht. Ich bin gespannt auf die 3er Version. Eventuell habt ihr ja dann doch ein Einsehen, und macht eure Software auch Third-Party-Hardwareherstellern wieder auf. DANN! kauf ich sogar das Nutzungsrecht wieder komplett, ohne Upgrade. Wenn nicht … dann nicht.

[Update 08.11.2012]
Anscheinend war mein Artikel zu verworren geschrieben. Auf der „anderen Seite“ kam leider nur *Schimpf* an … so war das aber gar nicht gemeint. Sondern eben nur der Teil mit dem Mappen … Naja, sei es drum. Ich halte Traktor immer noch für eine sehr gute Software. Das kam anscheinend nicht so rüber … also lassen wir diesmal einfach die Mukke sprechen evtl. ist das nicht so schwer zu verstehen 🙂

Fuck you DJ! The Party is the Star, Music is the transporter, and Love the Message!
SaRIS_2012-11-08_6h20m12

[Update 10.11.2012]
Na das hab ich ja wieder mustergültig hinbekommen … hmpf … doll … nüscht erreicht außer angefressene Leute … also das genau Gegenteil von dem was ich eigentlich wollte, nämlich nur drauf aufmerksam machen, dass die Teile, die von der Community schon länger angemahnt werden, in der aktuellen Version weiterhin nicht behoben sind.
Thread im Forum von NI zu dem Thema (closed)
Beitrag auf Traktor-Bible

[Update 14.11.2012]
Nachdem im Forum des Herstellers leider nicht mehr raus gekommen ist als Haare ziehe und Sandförmchen schmeißen, hatte ich das Thema eigentlich beiseite gelegt. Allerdings scheine ich nicht der einzige zu sein, dem die aktuell Limitierung des Traktors gehörig auf den Keks geht. Verschiedene Wege führen nach Rom, und so bastelt die Community an verschiedensten Lösungsstrategien. Leider meistenteils für einen bestimmten Controller, aber es gibt auch „offene“ Ansätze.
http://djworx.com/traktor-kontrol-f1-the-hack-evolved/
Das Programm simuliert dann Mausklicks auf der Traktor Oberfläche. Diese simulierten Mausklicks kann man dann per MIDI CC/Note ansprechen. Leider funktioniert das Programm noch nicht im Fullscreen-Mode des Traktors, und die Koordinaten der Mausklicks sind absolut. Bedeutet, sobald man das Traktor-Fenster verschiebt ruft man zwar immer noch die gleichen Mausklicks auf … nur … klicken die dann leider „ins Leere“ oder „woanders hin“ :).
Dennoch erst einmal besten Dank an DJVC und djworx, zu mindestens auf dem Dekstop-Rechner kann ich dann mal mit den Sample-Decks „ein bischen“ spielen :D.

[Update 24.11.2012]
Hui, Kampfangebot vor Weihnachten. Oder letztendliche Werbeclient für NI-Hardware? Weil … eine der Fakten die Freshfluke ja ansprach war, dass es nur einen zertifizierten Controller gibt.
Hm … selbst wenn man das Jahr 2011, und die „TP2 zertifizierten Controller“ ausblendet (ja, ist richtig, da stand nicht TP2 bis Version 2.5 zertifiziert, sondern einfach nur das tolle TP2 Logo), so ist TP2 doch immer noch ein Computerprogramm. Und es sollte einem zu Denken geben, wenn selbst bei den Computer-Stamm-Controllern (Tastatur und Maus) nur der „neuere“ von beiden (die Maus) Funktionen der Software aufrufen kann, die selbst über Tastatur nicht steuerbar sind. Oh, stimmt, die Tastatur hat natürlich keine TP2-Zertifizierung.

[Update 27.06.2013]
Töröh … Update 2.6.2 bringt Remix-Decks für alle Controller … *hust* … war der Shitstorm trotz „ich will es nicht wahrhaben, nein, ich nehm die Proteste nicht ernst“ dann doch … zu viel? Hat der Push zu starke Konkurrenz aufgebaut? Warum auch immer. ENDLICH! mach es auch für mich wieder Sinn, sich mit dem Programm wieder intensiver zu beschäftigen. Danke NI! … das mein ich Ernst :D.
http://de-bug.de/musiktechnik/archives/7154.html

Schreck in der Abendstunde …

… oder, wenn man über das, was man „damals“ so gemacht hat in Wikipedia lesen kann.

Nein, keine Sorge :). Nicht namentlich (also ich) benannt, aber, wenn man auf einmal „Worte“ für einen Teil seiner Vergangenheit findet, die einem bis heute nicht bekannt waren, ist das emotional schon recht heftig. Man kann es vielleicht damit vergleichen, als wäre mein Vater oder meine Mutter in ihrer Zeit in Woodstock gewesen, und würden jetzt den Wikipedia Artikel dazu finden *g*.

In Berlin geboren und aufgewachsen macht ich mit 16 meine ersten „Erfahrungen“ mit dieser komischen „Techno Bewegung“. Mit 18 könnte ich von mir behaupten war ich gut dabei, und ab 19 voll. Der Artikel soll kein „damals war alles Besser“ sein, sondern nur meine aktuelle Überraschung festhalten.

Wie das Leben so will, und man nicht auf die Erfahreneren hören will, und wer will das schon als „Jugendlicher“, kann es passieren, dass das Leben einen nicht 100% gesellschaftskonformen Weg nimmt. Über meine damaligen Erfahrungen mit der Freizeitpharmazie möchte ich nicht prahlen oder glorifizieren. Aber, sie sind halt ein Teil meines Lebens. Das ich es in der Form übertrieb, dass auch mehrere Nervenklinikaufenthalte notwendig waren, dass ist der negative Teil. Vor ein paar Stunden fand ich den positiven, im Internet mit Bildern und Audiodateien sogar belegt.

Mein letzter „Wohnsitz“ vor der Nervenklinik war nämlich ein Bauwagen hinter dem „Tacheles“. Das der vorher mal „Spiral Tribe“ gehört hatte wusste ich damals schon. Was ich „wiederentdeckt“ habe, ist der Grund, warum es mich damals „da hin“ zog. Logischerweise verdrängt man negative Erlebnisse. Man denkt nicht mehr drüber nach. Dummerweise werden die positiven Erlebnisse damit ebenfalls verschüttet. Wenn einem dann was vor die Füße fällt, dass man sich auch an die positiven Sachen erinnern kann, ist das wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.

http://www.spiral-tribe.org/understand/page15.html

Zeigt nämlich genau diesen Bauwagen :). Zu der Zeit wo ich ihn bewohnte, war der vordere (hell) nicht mehr an der gleichen Stelle, damit ihr wisst, welches Bild ich genau meine, erlaube ich es mir hier ebenfalls zu posten:

Die Spiral Tribe Webseite selbst ist für mich wie so ein Tagebuch, was man nach knapp 20 Jahren auf einmal wieder findet. Gefunden hab ich die über einen Wikipedia Eintrag:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spiral_Tribe
Damit war ich dann damals also ein Teil der
http://de.wikipedia.org/wiki/Freetekno
„Bewegung“ … den Jungs von Spiral Tribe hatte ich nämlich kurz bevor ich in die Klinik gewandert bin meine SH-101 vermacht. Eine der wenigen sinnvollen Entscheidungen, die ich damals getroffen habe :). Ich denke mal, die wird dem ein oder anderen schöne Momente beschert haben. Und ich bin grade nur glücklich :).

Der Wert Mensch, oder warum Menschlichkeit nicht berechenbar ist

Achtung, dieser Artikel wird kompliziert!

Das bedeutet, dass man wahrscheinlich viel Zeit aufbringen muss, wenn man alle genannten Quellen lesen, verstehen und verifizieren möchte. Um dir werter Leser Zeit zu sparen nenne ich am Anfang die Namen der Personen auf die ich mich beziehe:

Grade bei Andreas Popp und die Wissensmanufaktur bin ich mir noch nicht 100% sicher, ob ich ihn in die Ecke der Verschwörungs-Theoretiker stecken sollte, oder eben nicht. Das ich dennoch diesen Artikel schreibe liegt einfach daran das viele der Aussagen von Herrn Popp für mich Sinn ergeben, und ich deswegen meinen eigenen Anspruch verletze. Den Anspruch den ich an mich selbst bei „solchen Themen“ habe ist, dass ich sehr ungerne „angebliches Wissen“ weiterverbreite von Menschen, denen es nur darum geht, Unmut, Neid und andere unschöne menschliche Eigenschaften zu schüren. Bei der „Kurzrecherche“ sind auch mir Beiträge von ihm aufgefallen, wo man sehr schnell geneigt ist, ihn in die Ecke der Verschwöhrungstheoretiker zu stecken. Dies sollte als Vorwarnung genügen, wenn du geneigter Leser deine Zeit nicht verschwenden möchtest, weil du jetzt schon zu wissen glaubst, wohin die Reise geht.

Folgende Videos habe mich unter anderem dazu gebracht diesen Artikel zu veröffentlichen:

http://www.youtube.com/watch?v=xcolDPx-Bt8
http://www.youtube.com/watch?v=1rvPPxnITzU (Achtung! Zwei Stunden)
http://www.youtube.com/watch?v=qYVCmZnsh6g
http://www.youtube.com/watch?v=e05oEabNZAY

Nachdem du nun dir diese Videos angeschaut hast brauche ich nichts mehr zu schreiben, die Überschrift sollte Aussage genug sein. Um ehrlich zu sein, geht es mir aktuell nicht gut, Bluthochdruckprobleme. Aber, ich werde dieses Thema zukünftig noch einmal aufgreifen, dazu „rumort“ es aktuell im Kopf viel zu sehr, als einfach schweigen zu können!

[UPDATE 18.11.2012]
Ein schlauer Mensch und guter Freund sagte:
Bei „Wissenschaftlern“ die Ihre eigene Werke besprechen und dabei über den grünen Klee loben, sollte man Vorsicht walten lassen!
Als studierter BWLer sagte aber auch er, dass die Analysen im Bezug auf “Zinses-Zins-System und Wachstum (BIP)“ korrekt sind.
Von daher lohnt sich den verlinkten Vortrag von Herrn Popp doch anzuschauen, er macht zu Mindestens ein paar Punkte sehr schön verständlich klar (Was eigentlich ist Geld, Diskussionskultur in Politik-Talkshows, ESM).

Auf die Lösungsansätze scheint dies leider nicht zu passen, und auch der Aussage „das er nicht verführen wolle, dass hatten wir schon“ sollte man sehr sehr vorsichtig gegenüberstehen.