Erfahrungsbereichte aus der Klinik | Part 1

Hallo liebe Lesenden,

ich wusste nicht, ob Sie es bereits schon wussten, aber ich sitze aktuell in der Station 27, im Zentrum für geistige Gesundheit (*ROFLSCHENKELKLOPF*) im Klinikum Ingolstadt.

Eine wirklich extrem gute Klinik. Nur das bayrische „Naturell“ ist schlicht für die Behandlung von Nervernkranken nicht geeignet.

Als Beispiel dazu nur die Erfahrungen von heute Morgen.

Ich habe endlich wieder super geschlafen! Keine Selbstverständlichkeit in einer geschlossenen Station. Keine Sorge, dort bin ich nur bis ein Bett auf einer „offenen“ Station frei wird. So sagt man mir ;).

Heute Morgen ließ ich mir 5,– EUR auszahlen. Weil … erstens ist das Internet-Caffee Angebot in einer Spielothek total geil, und zweitens gibt es hier so viel kostenfreien Kaffee und Cola/Tee/Wasser wie man haben mag.

Die Betreiberin? Ein Traum, mein Opa hätte die … wahrscheinlich sehr gemocht. Der ist auch immer in Spielotheken rein. Warum Spielotheken? Weil man dort eben kostenfrei Getränkge erhält, wenn man anderweitig Geld ausgibt :D.

Internet kostet hier 0,50 EUR für 30 Min mit „Kundenaccount“ der Restguthaben speichert …. schon mal … GEIL!

Aber wir waren bei den besagten 5,– EUR … irgendwann zwischen Schlafklamotten und Wachklamotten wechseln sind die mir heute geklaut worde. Ist nicht das erste, was in den letzten drei / vier Tagen weg gekommen ist. Ich bin mir sogar schon sicher, welche Truppe die Diebstähle begeht. Diese reichen von iPhones, Android-Handys, Klamotten, Brillen und selbstverständlich Bargeld und Wäschemünzen.

Wer mich als besuchen mag, der sei herzlich eingeladen. Aber es wird sehr anstrengend für euch … versprochen. Weil mir selbst geht es „den Umständen“ entsprechend blendent. Ich hatte vom ersten Tage an Einzelausgang. Das ist die sogenannte „höchste Weihe“ in einer geschlossenen Station.

 

Viel Spaß beim Lesen, euer Basti 😀