Humanismus muss man sich leisten können

Weil man sonst am Markt nicht bestehen kann.

Das Recht des Stärkeren, Evolutionstheorie, Darwin.

Ich aus dem Volke der Dichter und Denker sage: „Dann kann mich der Markt mal am Allerwertesten!“.

Wenn wir weiter „dem Markt“ folgen, können wir nicht die Krone der Schöpfung sein. Gegen besseres Wissen beuten wir uns gegenseitig aus, und nehmen Mutter Erde gleich mit. Wie sagte Agent Smith in Matrix so schön:

„Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere!
Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit seiner Umgebung.
Ihr Menschen aber tut dies nicht.

Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt.
Wissen Sie, welcher?
Das Virus!“

Vom Tier unterscheidet uns der Intellekt. Wäre fantastisch, wenn wir den auch mal zu was positivem Nutzen könnten, statt uns weiter einreden zu lassen, dass die Art des Lebens, welches wir Leben, erstrebenswert sei.

Die Demokratie wurde erfunden in Griechenland. Die konnten sich die aber auch nur Aufgrund ihrer Sklaven leisten.

Der einzige Unterschied zu damals ist, dass wir auf dem Papier Rechte und Freiheiten haben, und uns nicht mehr Leibeigene schimpfen lassen müssen.

Volker Pispers: Mediengesellschaft | WDR
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Ich bin Gott

Natürlich nicht.

Aber ich erschaffe meinen Gott!

So wie jeder Mensch. Ok, fast jeder Mensch. Es mag Menschen geben, die glauben tatsächlich an kein höheres Etwas als den Menschen. Ist in Ordnung. Warum auch nicht?

Aber hier soll es nicht um die Götter (oder Nicht-Götter) anderer Menschen gehen, sondern um meinen. Ist ja schließlich mein Blog.

Ich bin tatsächlich der Ansicht, dass es so viele Götter gibt wie Menschen. Die können sich ähnlich sein. Die Götter der Katholiken und Evangelen sind ja sehr ähnlich. Auch die Götter der Muslimen, Juden und Christen sind sehr ähnlich.

Manchen sagen, dass sei der gleiche Gott.

Ohne mich könnte mein Gott nicht existieren. Den gibt es nur, weil ich daran glaube. Aber ob das der Gleiche ist, an den du eventuell glaubst … wer kann das sagen?

Macht mich das nun zu einem besseren Menschen? Macht es dich zu einem besseren Menschen, wenn es tatsächlich der Gleiche wäre?

Warum muss es dabei ein „besser“ geben? Ein „ich habe Recht“?
Warum muss das gewertet werden?

Man könnte doch einfach mal die Götter der anderen in Ruhe lassen, und sich mit seinem beschäftigen. Das ist doch ausreichend. Mein Gott wird doch nicht besser dadurch, dass mehr Menschen an ihn glauben. Ich kann doch zufrieden damit sein, dass ich an ihn glaube.

Des weiteren glaube ich daran, dass es mal einen Menschen gegeben hat, der Jesus von Nazereth hieß. Ich glaube auch, dass der an das Kreuz genagelt wurde.
War er Gottes Sohn?
Natürlich!
So wieder jeder Mensch Gottes Sohn oder Tochter ist. Nach meinem Glauben sitzt jeder Mensch zur Rechten seines Gottes.

Ich glaube auch daran, dass es einen Menschen Mohammed gegeben hat. Ich glaube aber nicht daran, dass er das Siegel der Propheten ist. Ja natürlich war er von Gott gesandt. Das ist nach meiner Auffassung aber jeder Mensch.

Jeder Mensch ist ein Prophet. Jeder Mensch kann in Gottes Namen reden.
Religion ist Opium fürs Volk. Wie wahr.

Aber so wie Jesus für unsere Sünden gestorben ist, so das wir ohne Schuld gebohren werden, so glaube ich fest daran, dass es „die Hölle“ nicht gibt. Genau so wie den Himmel auf Erden, machen wir Menschen uns die Hölle auf Erden.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Aber!
Liebe dich!

Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vorhast. Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen. – Charlie Chaplin.

Update 18.01.2016: