Supporter braucht Support!

Was ein Krampf.

Ja, richtig, die Leitungsprobleme meiner VDSL Verbindung sind immer noch nicht gelöst endlich gelöst. Wenn ich alle „Erkenntnisse“ zusammen nehme vermute ich als Grund für die Leitunsstörung, dass die Telekom-Techniker Recht haben. Alle Techniker die da waren, von den sechs ausgemachten Terminen schafften es immerhin vier in meine heiligen Hallen, sagten: Du bist auf einer BNG-Leitung, vermutlich kommt die EasyBox 904 damit nicht klar.

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Ungebremst

Das Jahr 2016 hat seinen dreizehnten Tag.

Von der Menge der Ereignisse fühlt es sich allerdings an, als hätten wir Mai oder Juni.

Paris, Köln und die daraus resultierenden Diskussionen,  Terror in Istanbul und der Ölpreis. Oh, und das iPhone 7 hat vermutlich keine Buchse mehr für nen kabelgebundenen Kopfhörer.

Martin Luther King und Rudi Dutschke waren seiner Zeit ja revolutionär. Also … Gasgeber. In der heutigen Zeit wären sie wohl Bremser. Bremser die in meinen Augen dringendst benötigt würden.

So rasen wir aktuell ungebremst weiter. Mir ist das alles zu schnell aktuell. Viel zu schnell!

Vodafone macht es spannend

Arcor Kunde.
Seit 2003.

Gut, mittlerweile heißen die Vodafone und haben auch Kabel Deutschland geschluckt, dennoch möchte ich weiterhin Kunde bei denen sein.

Leider machte Vodafone den Fehler mich Anfang des Jahres 2015 zu fragen, ob ich nicht lieber eine schnellere Leitung haben möchte. 16 Mbit DSL über ISDN Leitung waren es bis dahin. Irgendwann halt von der ursprünglichen 6 MBit hoch gegangen. „Vodafone macht es spannend“ weiterlesen

2016 das Jahr des Affen

Ja, ok, ist richtig, ist erst vom 07.02.2016 auf den 08.02.2016.

Soll aber nen Superjahr werden. Also noch mehr super als die vorherigen. Wobei einem natürlich, wenn man die Jahresrückblicke der TV-Sender noch einmal Revue passieren lässt schon auffallen könnte, dass irgendwie merkwürdige Indikatoren verwendet werden, um zu erkennen, dass etwas super oder nicht super ist.

Da hat der Hagen Rether schon Recht, dass dieses komische BIP irgendwie alles ausdrückt, außer dem, was uns glücklich macht :D.

Volker Pispers hört übrigens auf. Erstmal. Ich prognostiziere, der kommt noch mal wieder.

Für mich persönlich war 2015 wirklich super, ich sag, ich bin wieder gesund! Das waren jetzt zwei Jahre. Schon lang. Entsprechend groß ist natürlich die Freude in meinem Umfeld. Aber ich bin mir recht sicher, noch größer bei mir.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein Jahr mit weniger Kriegen, weniger Armen und weniger mehr Reichen.

Was man noch gesehen haben sollte:
Hagen Rether: LIEBE (Update 2015)

Jetzt ist aber Schluss! Der 3Sat-Jahresrückblick

Holger „Holgi“ Klein über Ressentiments & Werte – Jung & Naiv: Folge 249

Es hat mich nicht zu interessieren

Ich hab aktuell ein großes Problem.

Ich lebe in einem Land, in dem es zum großen Teilen den Menschen sehr gut, in kleinen Teilen extrem gut, und
insgesammt im Vergleich zur Welt sozusagen perfekt geht.

Eigentlich ist das ja kein Problem. Mir müsste es also blendend gehen. Immerhin habe ich ein Dach über dem Kopf,
täglich genügend zu Essen, und alles Mögliche an Bildung und Unterhaltung steht mir offen. Zugang zum Internet.

Sicherlich ist es richtig, dass die Schere zwischen arm und reich auch in Deutschland immer weiter auseinander klafft.
Aber selbst als Sozialhilfeempfänger kann ich in Deutschland eigentlich nicht verhungern. Natürlich, es kann passieren,
dann müssen aber noch sehr viele Dinge zusammen kommen. Wirklich am Hunger zu sterben ist in Deutschland fast nicht
möglich.

Warum geht es mir dann nicht gut? Weil es vielen Menschen auf der Welt verdammt schlecht geht. Und ich mit meinem
Lebensstil dazu beitrage das es so bleibt, und teilweise sogar schlimmer wird.

Natürlich bin ich in erster Linie für mich selbst verantwortlich. Egoist wollte ich aber nie sein.

Ich muss aber leidvoll feststellen, dass ich alleine das alles nicht ändern kann. Und das ständige sich darüber aufregen, dass es anscheinend viele gar nicht als Problem sehen, ja sich gar nicht einmal die Gedanken machen möchten, oder gar darüber zu diskutieren, dass es so vielen schlecht geht, macht mich krank.

Und dann den Kopf vor der schreienden Ungerechtigkeit in den Sand zu stecken, dass schaffe ich leider nicht. Aber wenigstens nicht mehr so viel darüber aufregen, daran arbeite ich.

Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.

Friedrich Schiller

Update 29.05.2015:
KenFM im Gespräch mit: Jean Ziegler

Humanismus muss man sich leisten können

Weil man sonst am Markt nicht bestehen kann.

Das Recht des Stärkeren, Evolutionstheorie, Darwin.

Ich aus dem Volke der Dichter und Denker sage: „Dann kann mich der Markt mal am Allerwertesten!“.

Wenn wir weiter „dem Markt“ folgen, können wir nicht die Krone der Schöpfung sein. Gegen besseres Wissen beuten wir uns gegenseitig aus, und nehmen Mutter Erde gleich mit. Wie sagte Agent Smith in Matrix so schön:

„Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere!
Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit seiner Umgebung.
Ihr Menschen aber tut dies nicht.

Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt.
Wissen Sie, welcher?
Das Virus!“

Vom Tier unterscheidet uns der Intellekt. Wäre fantastisch, wenn wir den auch mal zu was positivem Nutzen könnten, statt uns weiter einreden zu lassen, dass die Art des Lebens, welches wir Leben, erstrebenswert sei.

Die Demokratie wurde erfunden in Griechenland. Die konnten sich die aber auch nur Aufgrund ihrer Sklaven leisten.

Der einzige Unterschied zu damals ist, dass wir auf dem Papier Rechte und Freiheiten haben, und uns nicht mehr Leibeigene schimpfen lassen müssen.

Volker Pispers: Mediengesellschaft | WDR
Christoph Siebert ,,Alles ist nie genug“
nachdenKEN über: Die neuen alten Flüchtlingsströme
Naive Fragen zum BND, Mittelmeer, Armenien & Drohnenmorde

Ich bin Gott

Natürlich nicht.

Aber ich erschaffe meinen Gott!

So wie jeder Mensch. Ok, fast jeder Mensch. Es mag Menschen geben, die glauben tatsächlich an kein höheres Etwas als den Menschen. Ist in Ordnung. Warum auch nicht?

Aber hier soll es nicht um die Götter (oder Nicht-Götter) anderer Menschen gehen, sondern um meinen. Ist ja schließlich mein Blog.

Ich bin tatsächlich der Ansicht, dass es so viele Götter gibt wie Menschen. Die können sich ähnlich sein. Die Götter der Katholiken und Evangelen sind ja sehr ähnlich. Auch die Götter der Muslimen, Juden und Christen sind sehr ähnlich.

Manchen sagen, dass sei der gleiche Gott.

Ohne mich könnte mein Gott nicht existieren. Den gibt es nur, weil ich daran glaube. Aber ob das der Gleiche ist, an den du eventuell glaubst … wer kann das sagen?

Macht mich das nun zu einem besseren Menschen? Macht es dich zu einem besseren Menschen, wenn es tatsächlich der Gleiche wäre?

Warum muss es dabei ein „besser“ geben? Ein „ich habe Recht“?
Warum muss das gewertet werden?

Man könnte doch einfach mal die Götter der anderen in Ruhe lassen, und sich mit seinem beschäftigen. Das ist doch ausreichend. Mein Gott wird doch nicht besser dadurch, dass mehr Menschen an ihn glauben. Ich kann doch zufrieden damit sein, dass ich an ihn glaube.

Des weiteren glaube ich daran, dass es mal einen Menschen gegeben hat, der Jesus von Nazereth hieß. Ich glaube auch, dass der an das Kreuz genagelt wurde.
War er Gottes Sohn?
Natürlich!
So wieder jeder Mensch Gottes Sohn oder Tochter ist. Nach meinem Glauben sitzt jeder Mensch zur Rechten seines Gottes.

Ich glaube auch daran, dass es einen Menschen Mohammed gegeben hat. Ich glaube aber nicht daran, dass er das Siegel der Propheten ist. Ja natürlich war er von Gott gesandt. Das ist nach meiner Auffassung aber jeder Mensch.

Jeder Mensch ist ein Prophet. Jeder Mensch kann in Gottes Namen reden.
Religion ist Opium fürs Volk. Wie wahr.

Aber so wie Jesus für unsere Sünden gestorben ist, so das wir ohne Schuld gebohren werden, so glaube ich fest daran, dass es „die Hölle“ nicht gibt. Genau so wie den Himmel auf Erden, machen wir Menschen uns die Hölle auf Erden.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Aber!
Liebe dich!

Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vorhast. Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen. – Charlie Chaplin.

Update 18.01.2016:

Warum Cannabis nicht verboten sein sollte

Weil der Nutzen dieser Pflanze unheimlich groß ist.

Natürlich kann man argumentieren, dass wir in unserer Gesellschaft nicht noch eine weitere legale Droge benötigen. Schließlich verursachen Drogen Folgekosten im Gesundheitssystem.

Manche meinen auch, dass Verbot sei das deutlichste Signal, dass man die Finger von dieser Droge lassen sollte, und man durch eine Legalisierung erst Recht die Neugier wecken würde. [1]

Dummerweise wird in Deutschland trotz Verbotes Cannabis konsumiert, und das nicht wenig. Je nach Statistik zwischen zwei und vier Millionen. Die Legalisierungserfahrungen anderer Länder haben auch gezeigt, dass die Gruppe der regelmäßigen Cannabiskonsumenten nicht signifikant steigt, wenn Cannabis legalisiert wurde.

Im Unterschied zu den bei uns bereits legal erhältlichen Drogen: Alkohol, Tabak, Koffein, Nikotin sowie das Portfolio der Pharmaindustrie, hat Cannabis neben dem großen medizinischen Nutzen eben auch einen für die verarbeitende Industrie.

Letztendlich war es tatsächlich dieser Nutzen, der erst zum weltweiten Verbot von Cannabis führte. Das Deutschland vorher schon ein offizielles Verbot erlassen hatte, ist eher vernachlässigbar. [4]

Die Gefahren von Cannabis dürfem nicht misachtet werden. Allerdings ist zu befürchten, dass eben genau wegen des Verbots die Züchtungen auf maximalen THC-Gehalt vorangetrieben wurden. THC gilt als der Stoff, der Psychosen begünstigt. [5]

Allerdings hat der Menschliche Körper für die Verarbeitung von Cannabinoiden ein eigenes System. Für Alkohol hat er dies nicht. [7]

Die Kosten für die Durchsetzung des Verbots, die der Allgemeinheit aufgehalst werden, sowie die Rechtsunsicherheit stehen aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zum Nutzen des Verbots.

Zusätzlich gibt es eine große Gruppe von Menschen, denen Cannabis als Medizin vorenthalten wird, da Cannabis verboten ist.

Ich habe noch keine Berichte darüber gesehen oder gelesen, dass ein Arzt gerne Alkohol oder Nikotin verschrieben hätte, wohl aber viele, wo er gerne Cannabis verschreiben würde.

Zu mindestens wäre das Cannabiskontrollgesetz der Grünen ein Schritt in die richtige Richtung, ich bin jedenfalls sehr auf das Ergebnis gespannt. [6]

Quellen:
[1] BürgerForum live – Streit um Cannabisfreigabe
[2] Kiffen – 7 Dinge, die Sie wissen sollten!
[3] Harry Anslinger
[4] Cannabis Verbot – Wie Heroin über Cannabis siegte
[5] Auswirkungen von Cannabis auf das Gehirn
[6] Cannabis als Medizin – LINKE haken nach
[7] Endocannabinoid-System