Supporter braucht Support!

Was ein Krampf.

Ja, richtig, die Leitungsprobleme meiner VDSL Verbindung sind immer noch nicht gelöst endlich gelöst. Wenn ich alle „Erkenntnisse“ zusammen nehme vermute ich als Grund für die Leitunsstörung, dass die Telekom-Techniker Recht haben. Alle Techniker die da waren, von den sechs ausgemachten Terminen schafften es immerhin vier in meine heiligen Hallen, sagten: Du bist auf einer BNG-Leitung, vermutlich kommt die EasyBox 904 damit nicht klar.

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Vodafone macht es spannend

Arcor Kunde.
Seit 2003.

Gut, mittlerweile heißen die Vodafone und haben auch Kabel Deutschland geschluckt, dennoch möchte ich weiterhin Kunde bei denen sein.

Leider machte Vodafone den Fehler mich Anfang des Jahres 2015 zu fragen, ob ich nicht lieber eine schnellere Leitung haben möchte. 16 Mbit DSL über ISDN Leitung waren es bis dahin. Irgendwann halt von der ursprünglichen 6 MBit hoch gegangen. „Vodafone macht es spannend“ weiterlesen

2016 das Jahr des Affen

Ja, ok, ist richtig, ist erst vom 07.02.2016 auf den 08.02.2016.

Soll aber nen Superjahr werden. Also noch mehr super als die vorherigen. Wobei einem natürlich, wenn man die Jahresrückblicke der TV-Sender noch einmal Revue passieren lässt schon auffallen könnte, dass irgendwie merkwürdige Indikatoren verwendet werden, um zu erkennen, dass etwas super oder nicht super ist.

Da hat der Hagen Rether schon Recht, dass dieses komische BIP irgendwie alles ausdrückt, außer dem, was uns glücklich macht :D.

Volker Pispers hört übrigens auf. Erstmal. Ich prognostiziere, der kommt noch mal wieder.

Für mich persönlich war 2015 wirklich super, ich sag, ich bin wieder gesund! Das waren jetzt zwei Jahre. Schon lang. Entsprechend groß ist natürlich die Freude in meinem Umfeld. Aber ich bin mir recht sicher, noch größer bei mir.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein Jahr mit weniger Kriegen, weniger Armen und weniger mehr Reichen.

Was man noch gesehen haben sollte:
Hagen Rether: LIEBE (Update 2015)

Jetzt ist aber Schluss! Der 3Sat-Jahresrückblick

Holger „Holgi“ Klein über Ressentiments & Werte – Jung & Naiv: Folge 249

Vertrauen vs. Sicherheit

Ja wieso denn nun bitte Vertrauen gegen Sicherheit? Wenn es „Sicher“ ist, vertraue ich „dem Ganzen“ doch.

Soweit so gut. Das große Problem dabei ist nur, dass um sich „sicher“ zu fühlen, oftmals Bedürfnisse anderer Missachten werden müssen. So zu mindestens versucht „man“ uns unter unterschiedlichsten Buzz-Words das aktuelle Hick-Hack um PRISM/GHCQ und Co. zu verkaufen.

Unserem aktuellen BIM (Bundesinnenminister) kommen bei den Erklärungsversuchen zu dieser Thematik dann auch recht merkwürdige Begriffe in den Sinn wie zum Beispiel das „Supergrundrecht“ auf „Sicherheit“. Eigentlich muss man mit unseren Politik-Eliten aktuell wirklich Mitleid haben. Müssen Sie uns (normaler, führungsbedürftigen Bürger) doch aktuell erklären warum und wieso der Zweck die Mittel heiligt, obwohl, so zu mindestens schienen viele Bürger in der BRD und auch in anderen Ländern das verstanden zu haben, die Grundlage Ihres Handelns und Strebens ein Rechtsstaat sein sollte.

Natürlich werden in einem Rechtsstaat auch Fehler gemacht (Im Fall Molath scheint es derer vieler zu geben). Allerdings gibt es zu einem Rechtsstaat Gesetze. Zum Beispiel das Grundgesetz. Grundlage eines Rechtsstaat ist auch, dass diese Gesetze einsehbar sind. Sonst kann man sich an diese nicht halten.

Wenn nun aber herauskommt, dass es neben diesen einsehbaren Gesetzen noch Geheim-Gesetze gibt, die teilweise sogar das Grundgesetz aushebeln … ist das dann immer noch ein Rechtsstaat?
Abhören im Adenauer-Deutschland und in Neuland (Artikel, Telepolis, heise).

Wenn sich dann weiter herausstellt, dass es für die Personen, denen wir Bürger unser Vertrauen geschenkt haben (per Wahl), kein Problem zu sein scheint, dass es eben so ist, wie es aktuell ist, erhällt dieses Vertrauen einen sehr starken Dämpfer.

Dann fühle ich mich als Bürger nicht sicher vor meinen Politikern!

Wenn der durchaus richtige Ansatz von Frau Merkel, diese Probleme in globalen Gesprächen klären zu müssen als Highlight gefeiert wird frage ich mich natürlich … warum denn erst jetzt? Und, was bitteschön möchten die klären? Das es doch besser wäre, wirklich einen Rechtsstaat zu haben?

Ähm … das sollte doch aber die USA, Frankreich, UK usw. schon längst sein, oder? Also … die Länder, die dem guten kapitalistischen System angeschlossen sind, sind doch alles Rechtsstaaten. „Die Bösen“ sind entweder kommunistisch, oder islamistisch.

Wenn man dazu allerdings in Betracht zieht, dass es Geheimorganisationen gab und gibt, die versuchen bestimmte Strömungen zu unterbinden (Gladio z.b.), und dafür auch nicht vor Aktionen zurückschrecken, die unter sogenannter „Falscher Flagge“ geführt werden, fühle ich mich vor meinen Politikern immer weniger sicher. Und die Grundlage unseres Handelns, den Rechtsstaat, gibt es dann wohl nur auf dem Papier.
9/11, die NATO und der Krieg

KenFM im Gespräch mit: Philip Klever (Teil 1) (50 Min, YT-Video)
KenFM im Gespräch mit: Philip Klever (Teil 2) (50 Min, YT-Video)

Quo Vadis …

… Wohin gehst du?

Zurück nach Rom? Hm, nein, danke, eine erneute Kreuzigung (oder auch meine Erste) muss ich nicht erleben. Petrus hat damit ja auch nicht die Besten Erfahrungen gemacht. Wobei man sich an dieser Stelle schon wieder die Frage stellen kann, ob das nun „gut“ oder „schlecht“ war. Also, der Gang nach Rom von Petrus.

Das mit dem Kreuzigen ist heutzutage ja nicht mehr modern, vor allem auch, da „man“ wohl gemerkt hat, dass sich damit ein bestimmter Typ von Märtyrer schaffen lässt. Mehrere Weltreligionen bauen darauf auf, die größten währen das Christentum und der Islam.

Interessant ist dabei, dass anscheinend Herr Jesus damals wohl nichts anderes gemacht hat, als zu reden, und nach dem zu leben! was er geredet hat. Gut, laut der Geschichtsschreibung der Kirche waren auch ein paar Wunder dabei. Aber lassen wir die beiseite. Sehr wahrscheinlich ist leider, dass wenn ein solcher Mensch wie Jesus heutzutage wieder in Erscheinung treten würde dieser sehr schnell in einer geschlossenen Anstallt landen würde. Also Vorausgesetzt er hätte den Zugang zum Tempel erhalten, und etwas von „Pharisäer“ und so murmeln dürfen.

Damit stellt sich natürlich aktuell die Frage, wohin Jesus denn heutzutage überhaupt gehen würde, um solche Missstände anzuprangern. Achso. Stimmt. Missstände haben wir heutzutage ja gar keine mehr. Also kann man diese Frage auch nicht beantworten. Uns geht es ja allen wunderbar. Wir leben in einem freien Land, mit freier Presse, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und freien Wahlen. Also das Paradies auf Erden.

Da „wir“ das ja schon geschafft haben, und unser Model die alternativlose eierlegende Wollmilchsau darstellt, wird diese Freiheitsbegriff auch gerne als Grund angeführt wenn Verbündete „irgendwo“ auf der Welt aus „humanitären“ Gründen einreiten. Schließlich möchten wir das Paradies auf Erden für jeden Menschen, und da es uns mit diesem System ja so gut geht, ist das ein echter Exportschlager. Hat damals bei den Kreuzzügen schon super funktioniert, diese Ideen überzeugend mit Waffengewalt zu präsentieren.

Macht man heutzutage darauf aufmerksam, dass unser System eigentlich nur deswegen so super funktioniert, weil andere Völker oder Regionen der Erde bis auf das übelste ausgebeutet werden, ist man schon sehr nah in der Ecke der Verschwörungstheoretiker. Vor allem wenn man dann noch wagt, den Kommentar abzugeben, dass die Mittel, mit denen wir unsere aktuelles System verteidigen möchten die angeblichen Grundlagen „unseres“ Systems ad absurdum führen. Aber der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel von daher einfach ein „Weiter so“, wird schon werden …

 

Ich glaub mich würgt was …

… nämlich die Angst.
Die scheint viele Menschen in Deutschland zu würgen, und weil würgen ja sehr unangenehm ist, möchte man Angst nicht haben. Angst haben wir vor allem vor einer nicht finanziell abgesicherten Zukunft. Oder vor Achmed, dem Terroristen. Gut das wir nicht vor Klaus, dem Nazi Angst haben, kommt ja auch keiner auf die Idee Terrorzellen staatlich zu finanzieren. Aber ich schweife ab.

Bleiben wir bei der Angst im Allgemeinen. Durch bessere Überwachung bräuchten wir weniger Angst haben (http://bestandsdatenauskunft.de/), und Angst müssten dann doch nur noch diejenigen haben, die eh Dreck am Stecken haben. Dann ist das doch Super, also das mit der zusätzlichen Überwachung. Natürlich. Wenn man in die Köpfe der Menschen direkt reinschauen könnte eine klasse Sache. Kann man aber nicht! Damit ist das einfach ein Superfail, dem Glauben anzuhängen mit zusätzlicher Überwachung ein „Mehr“ an Sicherheit gewährleisten zu können.

Und noch ganz ohne den neuen Regelungen und Gesetzgebungen zur Bestandsdatenauskunft kommt dann so etwas daher:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/gekaufter-doktortitel-hausdurchsuchung-bei-bloggerin-a-895217.html

Da habe ich ja aktuell richtig Glück, dass mein Blog noch nicht so viel gelesen wird. „Verdachtsmomente“ biete ich in meinen Artikeln ja zur Genüge. Urheberrechtsverletzung … Aufruf zur Gewalt … Kommunistische Revolutionsgedanken … Blasphemie … Also … nein, eigentlich nicht, wenn man die Artikel aufmerksam liest. Aber so kann man die auch interpretieren. Man kann eben NICHT! in die Köpfe der Menschen reinschauen. Und das ist auch gut so!

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Gedanken_sind_frei

Geld … was war das doch gleich?

Über viele Dinge des täglichen Lebens denkt man nicht mehr nach. Geld ist für uns in Deutschland heutzutage der €, und offizielles Zahlungsmittel. Da man vieles was mit dem Thema zusammenhängt gar nicht mehr in Frage stellt, akzeptiert man oftmals auch Entscheidungen unserer aktuellen Regierung, die ein „komisches Gefühl“ hinterlassen.

Empfehlen möchte ich dazu eine der letzten Radiosendungen von „KenFM“, damals noch beim RBB. Dauer der Sendung war vier Stunden. Das ist viel Holz, aber unterhaltsam präsentiert, wenn man mit dem Aufbau der Sendung klarkommt. Ich muss allerdings sagen, dass ich mir lieber so eine Sendung anhöre, als Frauentausch XXL mit Bauer sucht Frau bei Maischberger … oder so :D.

http://vimeo.com/33908662

Macht das Urheberrecht die Kunst besser?

Was Bitte? Ja, ist natürlich korrekt, um diese Frage ansatzweise beantworten zu können, müsste man klären, was ich unter „Kunst“ verstehe und mit „Urheberrecht“ meine.

Unter „Kunst“ in diesem Zusammenhang verstehe ich alle Formate, die konsumiert werden können. Film, Buch, Musik und „Rest“.
Für die Überschrift ist mir kein besseres Wort als Urheberrecht eingefallen, meine aber eigentlich die Wertschöpfungskette der daran beteiligten Industrien, sowie deren Versuche mit der Waffe Urheberrecht ihre Schäfchen (Geld) ins Trockene zu bringen.

Mit dem eigentlichen Gedanken des Urheberrechts kann ich mich voll und ganz anfreunden. Jeder Kunstschaffende sollte auch die Ergebnisse seiner Arbeiten ernten können. Dummerweise verstehen dabei anscheinend die Industrien nur ein Ergebnis, nämlich das Geld. Viel Geld = Kunst gut. Wenig Geld = Kunst schlecht. Das führt dazu, dass Kunst eben nicht mehr als Kunst wahrgenommen wird, sondern zum Beispiel im Bereich Fernsehen und Musik als reine Geldmacherei. Und wer die Zeche bezahlt, bestimmt die Musik.

Mir persönlich allerdings sind mittlerweile Künstler 100 mal lieber, wenn diese Ihre Werke direkt auf Plattformen wie Youtube, Soundcloud oder ähnlichen veröffentlichen (auch wenn Tante GEMA den Künstlern da oft Steine in den Weg legt). Gefällt mir dann das Werk, beschäftige ich mich auch mit diesem Künstler, beteilige mich dann auch gerne am Crowdfunding, oder spende dem Künstler direkt, wenn mir sein Werk sehr gut gefallen hat. Als allerletzte Möglichkeit kaufe ich Werke über Portale wie beatport oder junodownload, oftmals erhalte ich aber die gewünschten Werke mittlerweile von den Künstlern direkt. Einfach dafür, dass man sich „mit Ihnen“ beschäftigt, und auch, weil diese dank Internetzeitalter auch „direkt“ erreichbar sind.

Klar, dass gilt natürlich nicht für Hollywood-Filme, aber die kommen eh am Besten im Kino. Mittlerweile mache ich mir nicht mehr mal die Mühe, diese aus „komischen Quellen“ zu organisieren, sondern warte lieber, bis jemand im Bekanntenkreis den Film als Original hat und ausleiht, oder gehe eben ins Kino.

Das Urheberrecht per se, welches auch davor schützen soll, dass Künstler X sich nicht mit Leistungen von Künstler Y schmückt halte ich für unabdingbar, die Repressalien aber, die ich als zahlender Kunde schlucken muss wegen DRM und Co. haben eigentlich nur eines geschafft: Die von der „Industrie“ genutzten Vertriebswege meiden wo es geht, und den eigenen Werbefilter auf gnadenlos einzustellen :D.

Von daher hat also das Urheberrecht so wie es die Industrie einsetzt mir „die Kunst“ erst einmal ganz böse verleidet, aber darüber bin ich der Industrie gar nicht mehr böse, sondern freue mich dank Internet darüber, dass ich ganz legal mir das raussuche, was mich interessiert … und nicht was die Top 100 sagen, was mich interessieren sollte!

Samstag Mittags Auskreis Rumflieg Mukke

Den Blog-Artikel erstelle ich eigentlich nur, weil Herr Zuckerberg auf Facebook 5,97 € haben möchte, wenn man ihn „hervorheben“ will.

Äh, nein. Nie. Auf gar keinen Fall.

Meinen eigenen Blog-Eintrag werde ich wohl kostenfrei hervorheben dürfen … mal schauen.

Auf jeden Fall hier mal Mukke, zu der ich mit der Rassel um Weihnachtsbaum, ähm, nein, mit Krücken im Club rumgesprungen bin. ACHTUNG! Nein, es ist kein Minimal, kein Kuschel-House. Es ist Mukke zum TANZEN! Hypnotisch, vertrippt, manchmal bischen Aggro. Body-Language eben!

Headset abnehmen, man braucht Bewegungsspielraum.

JAAAAA! Richtig … Muttu Boxen anmachen, und Lautstärkeregler auf LAUT!

http://www.mixcloud.com/drwalker/omsk-information-dr-walker-m-bia-berlin-6oct-2012/

[Update gleich danach]
MUHAHAHAA … doch … tatsächlich auch für den Eigenen … tja G+ ihr werdet mir immer sympatischer

Traktor 2.6 und die Geschäftspolitik von NI

Inhalt der Traktor Pro 2 Verpackung
Inhalt der Traktor Pro 2 Verpackung

Man, war ich damals stolz wie Bolle. Endlich … endlich konnte ich mir die geniale Software von Native Instruments käuflich erwerben. Wobei man ja beim „Software Einkauf“ immer nur das „Nutzungsrecht“ erwirbt, diese Software verwenden zu dürfen. Dieser kleine, aber feine Unterschied ist sehr… SEHR SEHR wichtig, warum, dass kommt gleich :).

Ja, ich gebe zu, ich habe diese Software (also nicht genau diese Version, aber halt „den Traktor“) genutzt zu haben, bevor ich die Nutzungsrechte dafür erworben habe. Nun kann man sagen: „Haltet den Dieb! Er hat Software gestohlen“. Das „stehlen“ der Software führte aber letztendlich dazu, dass ich im März 2011 die Nutzungsrechte die Software verwenden zu dürfen einkaufte. Aber halt … äh … Moment. Irgendwas ist falsch. RICHTIG! Software KANN! man nicht stehlen. DAS geht physikalisch einfach nicht. Wenn man etwas stiehlt, dann ist es nicht mehr da! Wie aber Softwarefirmen in Ihren AGBs, EULAs und weis der Geier was immer sehr sehr kräftig betonen … man erwirbt das Nutzungsrecht, die Software verwenden zu dürfen.

WIE soll man das „stehlen“ können? Richtig, geht nicht. Es ist aber auch korrekt, dass ich nicht gesetzeskonform gehandelt habe, da ich Software verwendet habe, deren Recht diese nutzen zu dürfen, ich nicht inne hatte. Damit entsteht natürlich dem Hersteller ein finanzieller Schaden, den ich im Falle der Traktor-Software versucht habe zu „kompensieren“. Obwohl im Besitz einer gültigen LE Lizenz des Vorgängers (TP1 LE / durch kauf meines Controllers von Numark, ca. zwei einhalb Jahre zuvor) war, kaufte ich die TP2 als „Vollversion“. Ein damaliger Preisunterschied von 80,– EUR. Einfach, weil auch mir bewusst ist, dass die Programmierer der Software auch ihre Miete zahlen müssen, nicht vom Hand in der Mund leben können, und eventuell auch gerne mal nen Bierchen in ihrer Kneipe trinken möchten.

Das kann man nun verwerflich finden, frei nach dem Motto, wenn man sich einen Porsche nicht leisten kann, klau ich mir den auch nicht, aber dieser Vergleich hinkt gewaltig, da man einen Porsche nicht „kopieren“ kann. Wenn ich den Porsche klau, kann der eigentliche Eigentümer/Besitzer diesen nicht mehr verwenden. Bei Software werden die Bits und Bytes aber kopiert. Die Software ist weiterhin an ihrem Ursprungs-Ort.

Durch die alten „Controllerism-Videos“ von Ean Golden (z.b.: http://www.youtube.com/watch?v=uzjiOdzzv0I), und der Webseite http://www.traktorbible.com/de/default.aspx war ich schlicht davon begeistert, wie offen Traktor „damals“ war. Ean Golden hat mit http://www.djtechtools.com/ und seinem Produkt „Midi Fighter“ es nämlich dann auch geschafft, ein Produkt zu erstellen für eine Software, die denjenigen, die sich nun nicht in den Untiefen der Software bewegen wollten um einen eigene Controller zu mappen „andere“ Routinen mit der Software nutzen zu können, als man dies von „normalen“ DJs kannte. Den daraus resultierenden Werbeeffekt erkannte auch NI, und ich habe mich sehr für Ean gefreut, dass er (mit vielen anderen) „Aushängeschild“ der Software wurde.

Direkt nach Kauf der Software viel mir aber schon auf, dass der Teil, den man benötigt, um eigene Mappings zu erstellen leider mehr als lieblos zusammengeschustert worden ist. Sorry, aber das ist er leider. Jeder der sich mit Mapping von Controllern mal beschäftigt hat, eventuell auch in anderen Softwareprojekten (Ableton / Cubase / Virtual DJ / Serato), wird erkennen das NIs Variante im TP2 sehr sehr sehr unglücklich gelöst ist. Der Teil der Software ist mehr oder minder unbedienbar, wenn man komplexere Mappings erstellen möchte. Ohne Stift und Zettel (oder einer sauber geführten Excell-Tabelle) wird es SEHR schnell unübersichtlich. Aber, man ist ja entusiastisch, und sieht auch über tatsächliche Bugs der Software (kann man wunderschön nachlesen auf der Traktor-Bibel Seite) hinweg. Damals schon schrieb ich im offiziellen Traktor-Forum des Herstellers hier doch bitte nachzubessern, denn einer der Hauptgründe der Software, die Offenheit alle Controller wie gewünscht zu mappen war … Pain in the Ass :).

Erschwerend kommt hinzu, dass die Dateien, in denen dann diese Mappings gespeichert werden zwar mit <xml Anfangen, dann aber mit einen „offenen Dateiformat“ so viel zu tun haben wie der Erholungspark um die Ecke mit Fort Knox. Die eigentlich Daten, auf die es ankommt sind BINÄR! in der XML Datei gespeichert. Ohne Reverse Engineering keine Changse zu erkennen, welcher Binärwert was macht. Gibt es Tools für, die Midi oder OSC Signale „mitschneiden“, anhand der gesendeten Outs und Ins kann man erkennen, welcher Binärwert was machen „könnte“ :).

Wie Eingangs schon erwähnt, erwirbt man ja nur das Nutzungsrecht, die Software verwenden zu dürfen. Und natürlich hat man keinen Anspruch darauf, neue Funktionen der Software mit seinem mittlerweile über fünf Jahre alten Controller nutzen zu können. Ich fühle mich von NI aber extrem verarscht! Weil die Dinge, die Gründe, warum ich die Software sehr gerne gekauft (Pardon, das Nutzungsrecht erworben habe) nun gar nicht mehr vorhanden sind. Richtig! Bestimmte Funktionen der Software lassen sich ohne Third-Party-Software GAR NICHT! mehr verwenden! Und der Community ist dies auch noch WURSCHT! Gnaaaa. Ist zum Haare raufen.

Ich für meinen Teil bin damit mit NI Quit! Richtig, ich habe eine Weile eure Software verwendet ohne die Nutzungsrechte inne zu haben, und ihr habt mich sauber verarscht. Ich bin gespannt auf die 3er Version. Eventuell habt ihr ja dann doch ein Einsehen, und macht eure Software auch Third-Party-Hardwareherstellern wieder auf. DANN! kauf ich sogar das Nutzungsrecht wieder komplett, ohne Upgrade. Wenn nicht … dann nicht.

[Update 08.11.2012]
Anscheinend war mein Artikel zu verworren geschrieben. Auf der „anderen Seite“ kam leider nur *Schimpf* an … so war das aber gar nicht gemeint. Sondern eben nur der Teil mit dem Mappen … Naja, sei es drum. Ich halte Traktor immer noch für eine sehr gute Software. Das kam anscheinend nicht so rüber … also lassen wir diesmal einfach die Mukke sprechen evtl. ist das nicht so schwer zu verstehen 🙂

Fuck you DJ! The Party is the Star, Music is the transporter, and Love the Message!
SaRIS_2012-11-08_6h20m12

[Update 10.11.2012]
Na das hab ich ja wieder mustergültig hinbekommen … hmpf … doll … nüscht erreicht außer angefressene Leute … also das genau Gegenteil von dem was ich eigentlich wollte, nämlich nur drauf aufmerksam machen, dass die Teile, die von der Community schon länger angemahnt werden, in der aktuellen Version weiterhin nicht behoben sind.
Thread im Forum von NI zu dem Thema (closed)
Beitrag auf Traktor-Bible

[Update 14.11.2012]
Nachdem im Forum des Herstellers leider nicht mehr raus gekommen ist als Haare ziehe und Sandförmchen schmeißen, hatte ich das Thema eigentlich beiseite gelegt. Allerdings scheine ich nicht der einzige zu sein, dem die aktuell Limitierung des Traktors gehörig auf den Keks geht. Verschiedene Wege führen nach Rom, und so bastelt die Community an verschiedensten Lösungsstrategien. Leider meistenteils für einen bestimmten Controller, aber es gibt auch „offene“ Ansätze.
http://djworx.com/traktor-kontrol-f1-the-hack-evolved/
Das Programm simuliert dann Mausklicks auf der Traktor Oberfläche. Diese simulierten Mausklicks kann man dann per MIDI CC/Note ansprechen. Leider funktioniert das Programm noch nicht im Fullscreen-Mode des Traktors, und die Koordinaten der Mausklicks sind absolut. Bedeutet, sobald man das Traktor-Fenster verschiebt ruft man zwar immer noch die gleichen Mausklicks auf … nur … klicken die dann leider „ins Leere“ oder „woanders hin“ :).
Dennoch erst einmal besten Dank an DJVC und djworx, zu mindestens auf dem Dekstop-Rechner kann ich dann mal mit den Sample-Decks „ein bischen“ spielen :D.

[Update 24.11.2012]
Hui, Kampfangebot vor Weihnachten. Oder letztendliche Werbeclient für NI-Hardware? Weil … eine der Fakten die Freshfluke ja ansprach war, dass es nur einen zertifizierten Controller gibt.
Hm … selbst wenn man das Jahr 2011, und die „TP2 zertifizierten Controller“ ausblendet (ja, ist richtig, da stand nicht TP2 bis Version 2.5 zertifiziert, sondern einfach nur das tolle TP2 Logo), so ist TP2 doch immer noch ein Computerprogramm. Und es sollte einem zu Denken geben, wenn selbst bei den Computer-Stamm-Controllern (Tastatur und Maus) nur der „neuere“ von beiden (die Maus) Funktionen der Software aufrufen kann, die selbst über Tastatur nicht steuerbar sind. Oh, stimmt, die Tastatur hat natürlich keine TP2-Zertifizierung.

[Update 27.06.2013]
Töröh … Update 2.6.2 bringt Remix-Decks für alle Controller … *hust* … war der Shitstorm trotz „ich will es nicht wahrhaben, nein, ich nehm die Proteste nicht ernst“ dann doch … zu viel? Hat der Push zu starke Konkurrenz aufgebaut? Warum auch immer. ENDLICH! mach es auch für mich wieder Sinn, sich mit dem Programm wieder intensiver zu beschäftigen. Danke NI! … das mein ich Ernst :D.
http://de-bug.de/musiktechnik/archives/7154.html