The Show must go on …

… oder, die Maske kommt zu erst.

Jo, ist lange her, dass ich über meine Krankheit geschrieben habe. Ne, bin aktuell leider nicht gesund. Wäre schön. Aber ich glaube immer noch daran, dass wird wieder.

Aktuell bin ich seit dem 14.01.2015 wieder in der Tagesklinik in Freising. Nach langem Ping-Pong (Arbeiten / Krankgeschrieben) Aufgrund Depression, mit wechselnder Medikamentation hatte ich im Dezember entschieden, dass es so nicht mehr weitergehen kann.

Und dabei hatte ich noch „Glück“ das ich „jetzt schon“ dort einen Platz habe, normalerweise hätte ich den erst im Februar erhalten.

Aber mir ging es ja Eingangs um die Maske. Die Maske, die man aufrecht erhält um ja keinen sehen zu lassen, wie es einem wirklich geht. Obwohl ich nun schon so lange Erfahrung mit „dieser“ Art von Erkrankungen habe, muss auch ich wieder feststellen, dass ich immer noch den Fehler begehe, die Maske als allererstes wieder zu aktivieren.

Blohs sich selbst gegenüber nicht eingestehen, dass aktuell alles nicht so toll ist, und auf gar keinen Fall seinem Gegenüber merken lassen, wie dreckig es einem geht. Keine Schwäche zeigen. Indianer kennt kein Schmerz!

Aktuell arbeite ich tatsächlich daran, diese Maske (immer lächeln und winken Männer, lächeln und winken) mir selbst gegenüber abzubauen. Eventuell schaffe ich es ja dann auch mal nach außen zu zeigen, wie es mir geht … und es nicht ständig zu überspielen.

Inside my heart is breaking,
My  make-up may be flaking,
But my smile, still, stays on!

Group «Queen» – «The show must go on» [official video]

Und weiter gehts

Hallo mein liebes Blog, ich habe dich in letzter Zeit sehr vernachlässigt.

Lag einfach daran, dass ich irgendwie mit mir verdammt viel zu tun hatte. Nach dem Aufenthalt in Taufkirchen war ich in der KBO Tages-Klinik Freising, medikamentös wurde dort das Taxilan aus geschlichen, so das ich nun nur noch Ergenyl bekomme, dass soll verhindern das ich wieder in so ne manische Phase abwander.

Vor zwei Wochen am Donnerstag wurde mir dann mitgeteilt, dass aus der Sicht der Ärzte ich wieder so stabil bin, „den Rest“ ambulant hinzubekommen. Juhu.

Damit hatte ich letzte Woche Freitag meinen letzten Tag in der Tagesklinik, und ich war sehr gerne dort. Die Therapien waren zwar oft sehr sehr anstrengend, aber auch sehr nützlich. Natürlich kenne ich bei meiner Krankheitsgeschichte solche tollen Sachen wie „Entspannung nach Jacobson (PMR)„, „Achtsamkeitstraining“ oder „Spannungskurven„. Allerdings … anwenden muss man den Kram ja auch, nur kennen hilft ja leider nicht ;).

Und so versuche ich dann meine Nerven erst einmal etwas Pause zu gönnen, nachdem ich vorher in der manischen Phase die doch etwas überlastet habe. Als Einschlaf- und Beruhigungs-Hilfe habe ich Baldrian für mich entdeckt, wurde mir auch von ärztlicher Seite dann auch empfohlen das weiterhin zu nehmen.

Arbeiten werde ich dann wohl so ab Anfang Mai wieder … es geht voran ;).

Auf gehts …

Gestern war der erste Tag „in Freiheit“.

Also der Tag nachdem ich auf die Tagesklinik und Ambulanz Freising „entlassen“ wurde. Gestern hatte ich nur einen Urlaubstag von meiner Krankheit. Ging gut. Sehr gut sogar :D.

Heute heißt es dafür wieder: „Ran an den Speck“. Packen wer. Schöne Rest-Woche noch, ist ja gleich Freitag. Bisschen was zu entdecken gibt es schon lange hier:

https://myspace.com/acidsaris

Fühl Schbass ;).