2016 das Jahr des Affen

Ja, ok, ist richtig, ist erst vom 07.02.2016 auf den 08.02.2016.

Soll aber nen Superjahr werden. Also noch mehr super als die vorherigen. Wobei einem natürlich, wenn man die Jahresrückblicke der TV-Sender noch einmal Revue passieren lässt schon auffallen könnte, dass irgendwie merkwürdige Indikatoren verwendet werden, um zu erkennen, dass etwas super oder nicht super ist.

Da hat der Hagen Rether schon Recht, dass dieses komische BIP irgendwie alles ausdrückt, außer dem, was uns glücklich macht :D.

Volker Pispers hört übrigens auf. Erstmal. Ich prognostiziere, der kommt noch mal wieder.

Für mich persönlich war 2015 wirklich super, ich sag, ich bin wieder gesund! Das waren jetzt zwei Jahre. Schon lang. Entsprechend groß ist natürlich die Freude in meinem Umfeld. Aber ich bin mir recht sicher, noch größer bei mir.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein Jahr mit weniger Kriegen, weniger Armen und weniger mehr Reichen.

Was man noch gesehen haben sollte:
Hagen Rether: LIEBE (Update 2015)

Jetzt ist aber Schluss! Der 3Sat-Jahresrückblick

Holger „Holgi“ Klein über Ressentiments & Werte – Jung & Naiv: Folge 249

Es hat mich nicht zu interessieren

Ich hab aktuell ein großes Problem.

Ich lebe in einem Land, in dem es zum großen Teilen den Menschen sehr gut, in kleinen Teilen extrem gut, und
insgesammt im Vergleich zur Welt sozusagen perfekt geht.

Eigentlich ist das ja kein Problem. Mir müsste es also blendend gehen. Immerhin habe ich ein Dach über dem Kopf,
täglich genügend zu Essen, und alles Mögliche an Bildung und Unterhaltung steht mir offen. Zugang zum Internet.

Sicherlich ist es richtig, dass die Schere zwischen arm und reich auch in Deutschland immer weiter auseinander klafft.
Aber selbst als Sozialhilfeempfänger kann ich in Deutschland eigentlich nicht verhungern. Natürlich, es kann passieren,
dann müssen aber noch sehr viele Dinge zusammen kommen. Wirklich am Hunger zu sterben ist in Deutschland fast nicht
möglich.

Warum geht es mir dann nicht gut? Weil es vielen Menschen auf der Welt verdammt schlecht geht. Und ich mit meinem
Lebensstil dazu beitrage das es so bleibt, und teilweise sogar schlimmer wird.

Natürlich bin ich in erster Linie für mich selbst verantwortlich. Egoist wollte ich aber nie sein.

Ich muss aber leidvoll feststellen, dass ich alleine das alles nicht ändern kann. Und das ständige sich darüber aufregen, dass es anscheinend viele gar nicht als Problem sehen, ja sich gar nicht einmal die Gedanken machen möchten, oder gar darüber zu diskutieren, dass es so vielen schlecht geht, macht mich krank.

Und dann den Kopf vor der schreienden Ungerechtigkeit in den Sand zu stecken, dass schaffe ich leider nicht. Aber wenigstens nicht mehr so viel darüber aufregen, daran arbeite ich.

Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.

Friedrich Schiller

Update 29.05.2015:
KenFM im Gespräch mit: Jean Ziegler

Humanismus muss man sich leisten können

Weil man sonst am Markt nicht bestehen kann.

Das Recht des Stärkeren, Evolutionstheorie, Darwin.

Ich aus dem Volke der Dichter und Denker sage: „Dann kann mich der Markt mal am Allerwertesten!“.

Wenn wir weiter „dem Markt“ folgen, können wir nicht die Krone der Schöpfung sein. Gegen besseres Wissen beuten wir uns gegenseitig aus, und nehmen Mutter Erde gleich mit. Wie sagte Agent Smith in Matrix so schön:

„Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere!
Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit seiner Umgebung.
Ihr Menschen aber tut dies nicht.

Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt.
Wissen Sie, welcher?
Das Virus!“

Vom Tier unterscheidet uns der Intellekt. Wäre fantastisch, wenn wir den auch mal zu was positivem Nutzen könnten, statt uns weiter einreden zu lassen, dass die Art des Lebens, welches wir Leben, erstrebenswert sei.

Die Demokratie wurde erfunden in Griechenland. Die konnten sich die aber auch nur Aufgrund ihrer Sklaven leisten.

Der einzige Unterschied zu damals ist, dass wir auf dem Papier Rechte und Freiheiten haben, und uns nicht mehr Leibeigene schimpfen lassen müssen.

Volker Pispers: Mediengesellschaft | WDR
Christoph Siebert ,,Alles ist nie genug“
nachdenKEN über: Die neuen alten Flüchtlingsströme
Naive Fragen zum BND, Mittelmeer, Armenien & Drohnenmorde

Warum Cannabis nicht verboten sein sollte

Weil der Nutzen dieser Pflanze unheimlich groß ist.

Natürlich kann man argumentieren, dass wir in unserer Gesellschaft nicht noch eine weitere legale Droge benötigen. Schließlich verursachen Drogen Folgekosten im Gesundheitssystem.

Manche meinen auch, dass Verbot sei das deutlichste Signal, dass man die Finger von dieser Droge lassen sollte, und man durch eine Legalisierung erst Recht die Neugier wecken würde. [1]

Dummerweise wird in Deutschland trotz Verbotes Cannabis konsumiert, und das nicht wenig. Je nach Statistik zwischen zwei und vier Millionen. Die Legalisierungserfahrungen anderer Länder haben auch gezeigt, dass die Gruppe der regelmäßigen Cannabiskonsumenten nicht signifikant steigt, wenn Cannabis legalisiert wurde.

Im Unterschied zu den bei uns bereits legal erhältlichen Drogen: Alkohol, Tabak, Koffein, Nikotin sowie das Portfolio der Pharmaindustrie, hat Cannabis neben dem großen medizinischen Nutzen eben auch einen für die verarbeitende Industrie.

Letztendlich war es tatsächlich dieser Nutzen, der erst zum weltweiten Verbot von Cannabis führte. Das Deutschland vorher schon ein offizielles Verbot erlassen hatte, ist eher vernachlässigbar. [4]

Die Gefahren von Cannabis dürfem nicht misachtet werden. Allerdings ist zu befürchten, dass eben genau wegen des Verbots die Züchtungen auf maximalen THC-Gehalt vorangetrieben wurden. THC gilt als der Stoff, der Psychosen begünstigt. [5]

Allerdings hat der Menschliche Körper für die Verarbeitung von Cannabinoiden ein eigenes System. Für Alkohol hat er dies nicht. [7]

Die Kosten für die Durchsetzung des Verbots, die der Allgemeinheit aufgehalst werden, sowie die Rechtsunsicherheit stehen aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zum Nutzen des Verbots.

Zusätzlich gibt es eine große Gruppe von Menschen, denen Cannabis als Medizin vorenthalten wird, da Cannabis verboten ist.

Ich habe noch keine Berichte darüber gesehen oder gelesen, dass ein Arzt gerne Alkohol oder Nikotin verschrieben hätte, wohl aber viele, wo er gerne Cannabis verschreiben würde.

Zu mindestens wäre das Cannabiskontrollgesetz der Grünen ein Schritt in die richtige Richtung, ich bin jedenfalls sehr auf das Ergebnis gespannt. [6]

Quellen:
[1] BürgerForum live – Streit um Cannabisfreigabe
[2] Kiffen – 7 Dinge, die Sie wissen sollten!
[3] Harry Anslinger
[4] Cannabis Verbot – Wie Heroin über Cannabis siegte
[5] Auswirkungen von Cannabis auf das Gehirn
[6] Cannabis als Medizin – LINKE haken nach
[7] Endocannabinoid-System

 

 

 

Tolle Werte …

… mit denen ich aufgewachsen bin.

Ihr wisst schon, so dieser westliche Werte-Kanon von Freiheit, Demokratie, Solidarität, Frieden, Nächstenliebe.

Mein Großvater brachte mir sehr früh bei, dass man für andere Gehbehinderte oder ältere Leute den Sitzplatz räumt. Dazu muss man aber auch schauen, und sich seiner Umgebung bewusst sein. Eher ein Auge für die Nöte des Nächsten haben, als für die Eigenen. Macht gebiert Verantwortung. Und sei es nur die Macht einen Sitzplatz zu räumen.

Nun haben wir 2015, und ich kann selbst mit sehr gutem Willen nicht sehen, dass die, die Macht ausüben auch nur ansatzweise etwas von diesem westlichen Werte-Kanon vertreten. Unsere Politikschauspieler nicht, und deren Auftraggeber, der Geldadel erst recht nicht.

Religion sei das Opium für das Volk schrieb Marx, heutzutage nennt sich das eben „westlicher Werte-Kanon“ … den man auch unbedingt am Hindukusch und sonst wo auf der Welt verteidigen muss.

Wer die Pervertierung dieses Kanons sehen möchte, der muss nur in die Ukraine schauen. Oder nach West-Papua. Oder hier nach Deutschland, wenn man sich das gekrampfe um TTIP und CETA näher anschaut.

Ausreichen würde dazu allerdings auch der Blick auf die Straße. Wenigstens saufen die Jungen genügend, dass die Alten vom Flaschenpfand leben können.

Die Schuld

Damit bin ich aufgewachsen.

Der Schuld. Der eigenen. Also, nicht der Persönlichen, aber die, die vom deutschem Volke ausging.

Dem deutschen Volke. Herje, was für ein Terminus. Bei dem verspüre ich körperliches Unbehagen.

Natürlich ist die Frage nach „der Schuld“ eine bedeutende. In Anbetracht der aktuellen Ereignisse aber tatsächlich zweitrangig, wenn die gleichen Fehler erneut begangen werden.

Die Menschen der Völker, Glaubensrichtungen und Systeme werden erneut aufeinander gehetzt. Diesmal ist „der Feind“ dann nicht der Jude, sondern der radikale Islamgläubige oder eben der Kommunist.

Damit möchte ich die Verbrechen der Nazi-Zeit nicht relativieren.
Ich habe Angst davor, dass solche Verbrechen wieder möglich werden. Dieses mal dann nicht „wissenschaftlich-genetisch“ begründet. Eventuell nicht in Deutschland. Aber in anderen Teilen der Welt.
Ich habe Angst davor, dass „Krieg“ als eine „Lösung“ angesehen wird.

Krieg kann nur zerstören. Krieg bringt nichts „in Ordnung“. Natürlich. Wenn der Krieg dann läuft, dann sollte eine Partei ihn gewinnen, damit er schnell vorbei ist.

Aufgeben? Nein, wir nicht.

Vielleicht wäre aber genau das die richtige Idee … den Krieg aufgeben, bevor er beginnt!

Das Henne oder Ei Problem …

Ich bin mit dem Wissen aufgewachsen, dass „Drogen“ eine schlimme Sache ist, und „die Drogen“ „eines der großen Probleme“ „unserer Zeit wären.

Bezogen auf Kokain (1855/1860), Heroin (1873 / 1896), N-Methylamphetamin (1893 / 1934) und natürlich Cannabis (wohl seit Menschengedenken). Da diese Substanzen ja im Bezug auf „die Menschheit“ bis auf Cannabis sehr sehr neu sind ging ich automatisch davon aus, dass Drogen die Drogen-Sucht auslösen. Schließlich lautet der Slogan ja „Keine Macht den Drogen!“ und nicht „Wieder den suchtauslösenden Lebensumständen!“.

Wenn man sich mit der Thematik „Sucht“ im späteren Leben auseinander setzen muss, lernt man zwangsläufig, dass es „Sucht“ durchaus ohne „Drogen“ gibt. Spielsucht und Alkoholsucht sind sehr gut dokumentierte Probleme seitdem Menschen die Schrift erfunden haben. Unter „Sucht“ verstehe ich ein Verhalten, dass man Dinge tut, die von der aktuellen Gesellschaft geächtet werden und die die erkennbare Gefahr beinhalten, seine eigene Situation zu verschlechtern.

Schwierig wird es dann, wenn man zusätzlich zu der Erkenntnis kommt, dass „Drogen“ und „Medikamente“ oftmals (eigentlich immer) genau das Gleiche sind. Eine meiner Großmütter zum Beispiel war Schmerzmittel-Abhängig. Mit schwerer Arthrose und Rheuma spricht man dann natürlich vom Medikamenten-Missbrauch. Nun sind aber „Drogen“ nichts anderes als Substanzen, die nicht kontrolliert vom medizinischen Umfeld konsumiert werden um Wahrnehmungs-Veränderungen herbeizurufen, statt zu Ihrem „ursprünglichen“, von der Pharmaindustrie vorgesehenen Grund verschrieben und genommen zu werden.

Obwohl ich mich schon recht lange mit der Thematik Sucht beschäftige ist mir erst gestern „die Erkenntnis“ gekommen, dass nicht die Drogen „das Problem“, sondern eigentlich nur ein „Symptom“ darstellen. Die Drogen sind nicht „die Ursache“, sondern der Umstand, dass wir es uns „leisten“ können eine Sucht zu entwickeln!

Warum aber wird dann so wenig Energie in die Aufklärung von „Sucht“ gesteckt? Dem eigentlichen Problem? Weil man mit „den Drogen“ einen dankbaren Feind hat! Drogenmissbrauch kann man belegen. Man kann Tests durchführen und die Ergebnisse sind rechtlich verwertbar. Damit sind „die Drogen“ für jeden erkennbar „der Grund“, warum es Kriminalität gibt … also „das Böse“ im Destillat.

http://www.youtube.com/watch?v=avDmn1K-_w4 (Drugs, Inc.: San Francisco Meth Zombies (Full Episode), 44:13 Min)
http://www.youtube.com/watch?v=QppeXpxFyvo (Fresno – The City Addicted To Crystal Meth (Louis Theroux Documentary), 56:44 Min)

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http://www.youtube.com/watch?v=GsGiRrwDOGg (kenFM, 45:16 Min)

Wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten …

Mit diesem Credo wurde letztendlich vor der Bundestags-Wahl die NSA Affäre für „beendet“ erklärt. Unser BIM faselte irgendwas von einem „Supergrundrecht“ auf Sicherheit.

Wenn man dieser Argumentation folgt, hatte Frau Merkel massiv etwas zu verbergen. Nur … war das etwas, was auf ihrem Handy geschah? Nein, eher nicht. In der Nebelwolke der Empörung über die späte (und damit für viele unechte) Empörung von Frau Merkel kam still und heimlich:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/29/merkel-gibt-widerstand-auf-deutsche-muessen-europas-banken-retten/

Irgend ein „Vertrauen“ zu unseren „Polit-Eliten“ stellt sich damit bei mir allerdings nicht ein.

http://www.youtube.com/watch?v=VHuso4jIcps (29.10.2013 Nichtwissen – bis neulich Dienstag Volker Pispers!)

Am Ende vom Oktoberfest …

… bin ich mittlerweile sehr glücklich, dass es vorbei ist :D.

Natürlich, liegt in erster Linie daran, dass ich nur noch sehr sehr selten Alkohol trinke. Ist bei mir gesundheitlich bedingt. Bluthochdruck. Auf deutsch, ich vertrage zwar sehr viel (meine Frau sagt immer zu viel), habe aber mittlerweile das Problem, dass ich nach einem ordentlichen Vollrausch ca. zehn Tage lang einen messbar höheren Blutdruck mit mir rumtrage als ohne einen Vollrausch auf Alkohol.

Allerdings verurteile ich auch keinen dafür, dass er die Wiesn toll findet, und sich da gerne das Licht ausbläst … habe ich schließlich selbst lange genug so gemacht. Auch die Alkoholleichen, die man in diesen zwei Wochen überall im Umkreis von München antrifft … ja mei … gehört halt „dazu“.

http://www.muenchenkotzt.de/
zeigt natürlich nur die krassesten Entgleisungen, aber … ja mei … das gehört halt „dazu“.

Heute, am Sonntag, hatten wir wieder Besuch von einer guten Freundin. Die erzählte dann auch gleich, wie sie die letzten zwei Wochen so überlebt hat. Sie selbst trinkt auch keinen Alkohol mehr, war aber einen Tag Vormittags mit zwei befreundeten Pärchen auf dem Oktoberfest. Sie selbst hat es Nachmittags verlassen, weil … wird zu voll, und die Massen an Besoffenen sind, wenn man selbst keinen Alkohol zu sich nimmt dann halt immer schwerer zu Ertragen.

Die Storys die dann aber so „nebenbei“ raus gekommen sind, waren zwei längere Beziehungen zu Bruch, und eine Freundschaft. Na gut äh … ja mei … das gehört halt „dazu“.

Der eigentliche Grund dieses Beitrags war aber das Gespräch mit meiner Frau beim Abendessen. Wie würde ein Fest, wie das Oktoberfest ausschauen, wenn dort andere Drogen als Alkohol verabreicht werden würden? Also … welche Klamotten, Fahrgeschäft, logistischen Aufbau und so weiter … eine meiner Meinung nach furchtbar interessante Frage.

Nehmen wir als erstes Beispiel THC. Statt einer „Maß“ gibt es dann „ne Bong“. Oder eventuell nur „ne halbe Bong“. Klamotten technisch wäre dann vermutlich so die Birkenstock-Müsli-Fraktion die Tonangebende. Bei den „Fahrgeschäften“ wird es aber echt schwierig. Alles was so schnell wackelt und rast ist auf THC ja eher „uncool“. Aber gut … ich könnte mir auch Buden vorstellen, die Tonkneten oder malen mit Fingerfarben anbieten. Der logistische Aufbau allerdings wäre vermutlich genau der gleiche, wie zum echten Oktoberfest. Mit vermutlich einem ganz gravierenden Unterschied … weniger Personalbedarf bei unseren Polizisten, da sehr wahrscheinlich die Anzahl der Gewaltdelikte deutlich niedriger wären, als beim „echten“ Oktoberfest. Belegen tun dies übrigens Statistiken zu Gewalttaten bei Europameisterschaften. Aus irgend einem Grund war die Anzahl solcher Delikte bei der Europameisterschaft in Holland/Belgien deutlich geringer als in allen anderen Ländern. Woran das wohl gelegen haben mag? Musikalisch letztendlich … hm … vermutlich nix besonderes … eher Lala … und schöne Welt Lieder ..

Nehmen wir als nächstes Amphetamin. Statt einer Maß gibt es nen Spiegel, ne Rasierklinge und nen Ziehröhrchen … bestellen kann man entweder nen halbes Gramm „so“ oder schon „ziehfertig“. Klamotten technisch … nix besonderes, geht durch alle Schichten. Fahrgeschäfte? Ja … alles wo man sich austoben kann … bis zu Buden, wo man mit Lego, Fischer-Technik und weiß der Geier was spielen kann. Logistik? Ja, wird anstrengend, vor allem da man noch Personal auch zwei Tage nach den Amphetamin-Wiesn braucht ;). Musik? Vermutlich alles was schnell und laut ist :D.

Das kann man so eigentlich mal für alle Drogen (LSD, MDMA, Heroin, Kokain) durchspielen. Und sich dann am Ende eventuell die Frage stellen, ob die Drogenpolitik Deutschlands, die ideologisch immer noch auf den ersten „War on Drugs“ aufbaut so der richtige Weg ist.

http://www.spiegel.de/panorama/wiesn-zuende-oktoberfest-zieht-bilanz-fuer-2013-a-926355.html
http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/br/israel-marihuana-100.html

http://www.youtube.com/watch?v=dVGKg9ejzZc (Störsender.tv / 23 min. Video)

die humanistische Partei Deutschlands …

… gab es wohl schon einmal (HP), allerdings hat die sich recht schnell wieder verkrümelt.

Allerdings sollte es wohl eine Geben. Also … muss ja nicht die HP sein, aber eigentlich könnte man doch eine HPD gründen. Wobei das „D“ in diesem Fall nur wiederspiegeln soll, dass die Partei in Deutschland tätig ist. HPE wäre die Alternative, und 100% korrekt kann eigentlich nur HPdW sein ;).

Aber das ist dann nur im Deutschen verständlich. Achherje … um den richtigen Parteinamen zu finden, müsste es erst einmal eine Sprache geben, die ALLE! Menschen dieser Erde sprechen können … hm … also ein „Soundjingle“ … nicht mitgekommen? Macht nix, Humanismus gilt nun mal für alle Menschen …