Ich bin Gott

Natürlich nicht.

Aber ich erschaffe meinen Gott!

So wie jeder Mensch. Ok, fast jeder Mensch. Es mag Menschen geben, die glauben tatsächlich an kein höheres Etwas als den Menschen. Ist in Ordnung. Warum auch nicht?

Aber hier soll es nicht um die Götter (oder Nicht-Götter) anderer Menschen gehen, sondern um meinen. Ist ja schließlich mein Blog.

Ich bin tatsächlich der Ansicht, dass es so viele Götter gibt wie Menschen. Die können sich ähnlich sein. Die Götter der Katholiken und Evangelen sind ja sehr ähnlich. Auch die Götter der Muslimen, Juden und Christen sind sehr ähnlich.

Manchen sagen, dass sei der gleiche Gott.

Ohne mich könnte mein Gott nicht existieren. Den gibt es nur, weil ich daran glaube. Aber ob das der Gleiche ist, an den du eventuell glaubst … wer kann das sagen?

Macht mich das nun zu einem besseren Menschen? Macht es dich zu einem besseren Menschen, wenn es tatsächlich der Gleiche wäre?

Warum muss es dabei ein „besser“ geben? Ein „ich habe Recht“?
Warum muss das gewertet werden?

Man könnte doch einfach mal die Götter der anderen in Ruhe lassen, und sich mit seinem beschäftigen. Das ist doch ausreichend. Mein Gott wird doch nicht besser dadurch, dass mehr Menschen an ihn glauben. Ich kann doch zufrieden damit sein, dass ich an ihn glaube.

Des weiteren glaube ich daran, dass es mal einen Menschen gegeben hat, der Jesus von Nazereth hieß. Ich glaube auch, dass der an das Kreuz genagelt wurde.
War er Gottes Sohn?
Natürlich!
So wieder jeder Mensch Gottes Sohn oder Tochter ist. Nach meinem Glauben sitzt jeder Mensch zur Rechten seines Gottes.

Ich glaube auch daran, dass es einen Menschen Mohammed gegeben hat. Ich glaube aber nicht daran, dass er das Siegel der Propheten ist. Ja natürlich war er von Gott gesandt. Das ist nach meiner Auffassung aber jeder Mensch.

Jeder Mensch ist ein Prophet. Jeder Mensch kann in Gottes Namen reden.
Religion ist Opium fürs Volk. Wie wahr.

Aber so wie Jesus für unsere Sünden gestorben ist, so das wir ohne Schuld gebohren werden, so glaube ich fest daran, dass es „die Hölle“ nicht gibt. Genau so wie den Himmel auf Erden, machen wir Menschen uns die Hölle auf Erden.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Aber!
Liebe dich!

Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vorhast. Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen. – Charlie Chaplin.

Update 18.01.2016:

Warum Cannabis nicht verboten sein sollte

Weil der Nutzen dieser Pflanze unheimlich groß ist.

Natürlich kann man argumentieren, dass wir in unserer Gesellschaft nicht noch eine weitere legale Droge benötigen. Schließlich verursachen Drogen Folgekosten im Gesundheitssystem.

Manche meinen auch, dass Verbot sei das deutlichste Signal, dass man die Finger von dieser Droge lassen sollte, und man durch eine Legalisierung erst Recht die Neugier wecken würde. [1]

Dummerweise wird in Deutschland trotz Verbotes Cannabis konsumiert, und das nicht wenig. Je nach Statistik zwischen zwei und vier Millionen. Die Legalisierungserfahrungen anderer Länder haben auch gezeigt, dass die Gruppe der regelmäßigen Cannabiskonsumenten nicht signifikant steigt, wenn Cannabis legalisiert wurde.

Im Unterschied zu den bei uns bereits legal erhältlichen Drogen: Alkohol, Tabak, Koffein, Nikotin sowie das Portfolio der Pharmaindustrie, hat Cannabis neben dem großen medizinischen Nutzen eben auch einen für die verarbeitende Industrie.

Letztendlich war es tatsächlich dieser Nutzen, der erst zum weltweiten Verbot von Cannabis führte. Das Deutschland vorher schon ein offizielles Verbot erlassen hatte, ist eher vernachlässigbar. [4]

Die Gefahren von Cannabis dürfem nicht misachtet werden. Allerdings ist zu befürchten, dass eben genau wegen des Verbots die Züchtungen auf maximalen THC-Gehalt vorangetrieben wurden. THC gilt als der Stoff, der Psychosen begünstigt. [5]

Allerdings hat der Menschliche Körper für die Verarbeitung von Cannabinoiden ein eigenes System. Für Alkohol hat er dies nicht. [7]

Die Kosten für die Durchsetzung des Verbots, die der Allgemeinheit aufgehalst werden, sowie die Rechtsunsicherheit stehen aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zum Nutzen des Verbots.

Zusätzlich gibt es eine große Gruppe von Menschen, denen Cannabis als Medizin vorenthalten wird, da Cannabis verboten ist.

Ich habe noch keine Berichte darüber gesehen oder gelesen, dass ein Arzt gerne Alkohol oder Nikotin verschrieben hätte, wohl aber viele, wo er gerne Cannabis verschreiben würde.

Zu mindestens wäre das Cannabiskontrollgesetz der Grünen ein Schritt in die richtige Richtung, ich bin jedenfalls sehr auf das Ergebnis gespannt. [6]

Quellen:
[1] BürgerForum live – Streit um Cannabisfreigabe
[2] Kiffen – 7 Dinge, die Sie wissen sollten!
[3] Harry Anslinger
[4] Cannabis Verbot – Wie Heroin über Cannabis siegte
[5] Auswirkungen von Cannabis auf das Gehirn
[6] Cannabis als Medizin – LINKE haken nach
[7] Endocannabinoid-System

 

 

 

Unsere Medien, einmal live erlebt …

Viel ist ja in den letzten Tagen, und auch heute über die Qualität unserer Medien zu lesen. Stichwort Meinungs-Manipulation. Sehr schön auch zusammengefasst von Ranga Yogeshwar in diesem Interview.

Seit heute Abend habe ich selbst Erfahrung darin, wie es die ÖR schaffen, selbst bei einer Live-Sendung das angeblich vorherrschende Meinungsbild für den Zuschauer am Fernsehgerät zu manipulieren.

Thema der Sendung war „Streit um Cannabis-Freigabe“, im Rahmen der Sendereihe „Bürgerforum live„.

In der Süddeutschen Zeitung wurde dazu vorab ein Artikel veröffentlicht, dass man, wenn man sich telefonisch vorab melden würde, und an einem Vorgespräch teilnimmt, man dann auch als Gast in der Sendung zu Wort kommt.

Im Rahmen des Vorgesprächs, was zwei Tage vorab in Freising im Gasthaus zum Löwen abgehalten wurde, wurden dann die Positionen derjenigen, die in der Sendung etwas sagen möchten abgefragt. Bis auf eine Contra-Position gab es dort nur Pro-Positionen. Diese fast durchweg sinnvoll begründet, und meistens auch gut vorgetragen.

In der eigentlich Sendung dann allerdings gab sich Pro und Contra eher 50 – 50 .. die Contra Argumente alle wohlbekannt und aus meiner Sicht ideologisch Begründet auf den privaten Feldzug von Herrn Anslinger. Hierzu kann ich auch eine Sendung vom WDR sehr empfehlen:
Kiffen – 7 Dinge, die Sie wissen sollten!

Ich bin tatsächlich auch zu Wort gekommen, konnte aber in der Kürze der Zeit meinen eigentliche Begründung gar nicht mehr vorbringen. Habe ich mich leider zu schlecht vorbereitet. Dies ging aber nicht nur mir so, sondern was extrem auffiel, dass von allen Pro-Rednern maximal ein zwei Argumente vorgebracht werden konnten, den Contra-Rednern aber dafür um so mehr Zeit eingeräumt wurde.

Das live zu erleben war für mich extrem spannend, sollte ich es nochmal ins Fernsehen schaffen werde ich mich da deutlich besser vorbereiten.

Ach ja, hier noch die Sendung:
https://www.youtube.com/watch?v=G4qbQNIH9RA

P.S:
Einen sehr schönen Artikel zum Verbot von Cannabis in Deutschland wurde mir auf Facebook empfohlen:
http://www.mz-web.de/politik/-cannabis-verbot-wie-heroin-ueber-cannabis-siegte,20642162,30104838.html

 

Tolle Werte …

… mit denen ich aufgewachsen bin.

Ihr wisst schon, so dieser westliche Werte-Kanon von Freiheit, Demokratie, Solidarität, Frieden, Nächstenliebe.

Mein Großvater brachte mir sehr früh bei, dass man für andere Gehbehinderte oder ältere Leute den Sitzplatz räumt. Dazu muss man aber auch schauen, und sich seiner Umgebung bewusst sein. Eher ein Auge für die Nöte des Nächsten haben, als für die Eigenen. Macht gebiert Verantwortung. Und sei es nur die Macht einen Sitzplatz zu räumen.

Nun haben wir 2015, und ich kann selbst mit sehr gutem Willen nicht sehen, dass die, die Macht ausüben auch nur ansatzweise etwas von diesem westlichen Werte-Kanon vertreten. Unsere Politikschauspieler nicht, und deren Auftraggeber, der Geldadel erst recht nicht.

Religion sei das Opium für das Volk schrieb Marx, heutzutage nennt sich das eben „westlicher Werte-Kanon“ … den man auch unbedingt am Hindukusch und sonst wo auf der Welt verteidigen muss.

Wer die Pervertierung dieses Kanons sehen möchte, der muss nur in die Ukraine schauen. Oder nach West-Papua. Oder hier nach Deutschland, wenn man sich das gekrampfe um TTIP und CETA näher anschaut.

Ausreichen würde dazu allerdings auch der Blick auf die Straße. Wenigstens saufen die Jungen genügend, dass die Alten vom Flaschenpfand leben können.

Die Schuld

Damit bin ich aufgewachsen.

Der Schuld. Der eigenen. Also, nicht der Persönlichen, aber die, die vom deutschem Volke ausging.

Dem deutschen Volke. Herje, was für ein Terminus. Bei dem verspüre ich körperliches Unbehagen.

Natürlich ist die Frage nach „der Schuld“ eine bedeutende. In Anbetracht der aktuellen Ereignisse aber tatsächlich zweitrangig, wenn die gleichen Fehler erneut begangen werden.

Die Menschen der Völker, Glaubensrichtungen und Systeme werden erneut aufeinander gehetzt. Diesmal ist „der Feind“ dann nicht der Jude, sondern der radikale Islamgläubige oder eben der Kommunist.

Damit möchte ich die Verbrechen der Nazi-Zeit nicht relativieren.
Ich habe Angst davor, dass solche Verbrechen wieder möglich werden. Dieses mal dann nicht „wissenschaftlich-genetisch“ begründet. Eventuell nicht in Deutschland. Aber in anderen Teilen der Welt.
Ich habe Angst davor, dass „Krieg“ als eine „Lösung“ angesehen wird.

Krieg kann nur zerstören. Krieg bringt nichts „in Ordnung“. Natürlich. Wenn der Krieg dann läuft, dann sollte eine Partei ihn gewinnen, damit er schnell vorbei ist.

Aufgeben? Nein, wir nicht.

Vielleicht wäre aber genau das die richtige Idee … den Krieg aufgeben, bevor er beginnt!

The Show must go on …

… oder, die Maske kommt zu erst.

Jo, ist lange her, dass ich über meine Krankheit geschrieben habe. Ne, bin aktuell leider nicht gesund. Wäre schön. Aber ich glaube immer noch daran, dass wird wieder.

Aktuell bin ich seit dem 14.01.2015 wieder in der Tagesklinik in Freising. Nach langem Ping-Pong (Arbeiten / Krankgeschrieben) Aufgrund Depression, mit wechselnder Medikamentation hatte ich im Dezember entschieden, dass es so nicht mehr weitergehen kann.

Und dabei hatte ich noch „Glück“ das ich „jetzt schon“ dort einen Platz habe, normalerweise hätte ich den erst im Februar erhalten.

Aber mir ging es ja Eingangs um die Maske. Die Maske, die man aufrecht erhält um ja keinen sehen zu lassen, wie es einem wirklich geht. Obwohl ich nun schon so lange Erfahrung mit „dieser“ Art von Erkrankungen habe, muss auch ich wieder feststellen, dass ich immer noch den Fehler begehe, die Maske als allererstes wieder zu aktivieren.

Blohs sich selbst gegenüber nicht eingestehen, dass aktuell alles nicht so toll ist, und auf gar keinen Fall seinem Gegenüber merken lassen, wie dreckig es einem geht. Keine Schwäche zeigen. Indianer kennt kein Schmerz!

Aktuell arbeite ich tatsächlich daran, diese Maske (immer lächeln und winken Männer, lächeln und winken) mir selbst gegenüber abzubauen. Eventuell schaffe ich es ja dann auch mal nach außen zu zeigen, wie es mir geht … und es nicht ständig zu überspielen.

Inside my heart is breaking,
My  make-up may be flaking,
But my smile, still, stays on!

Group «Queen» – «The show must go on» [official video]

Das Instrument des Terrors

Tote in Paris. Nach einem Anschlag. Angeblich religiös begründet von den Attentätern. Fragen kann man die Attentäter nicht mehr. Angeblich gehörten die Attentäter dem islamischen Glauben an.

Soweit aus meiner Sicht „die Fakten“. Die von mir wargenommene „Wahrheit“.

Ich könnte jetzt unzählige Statistiken bemühen, um aufzuzeigen, dass an anderen Orten der Welt an diesem Tag viel mehr Menschen gestorben sind. Sehr wahscheinlich sogar dann, wenn man sich nur auf die durch andere Menschen herbeigeführte Tötungen beschränkt, sprich Hunger und Krankheiten ausklammert.

Boko Haram und Nigeria ist zum Beispiel heute wieder von der SPON Titelseite verschwunden, dabei haben dort radikale, angeblich dem muslimischen Glauben angehörige, über 2000 Menschen massakriert … die übrigens ebenfalls größtenteils muslimischen Glaubens gewesen sein sollen.

Das mediale Echo , welches das Attentat in Paris ausgelöst hat, ist unbeschreiblich. Es ist, zumindestens nehme ich das so wahr, vielfach größer als bei Amokläufen an US-Amerikanischen Schulen oder dem Amoklauf von Breivik (Oslo, Utøya 2011), Beim Letzten sind übrigens deutlich mehr Menschen umgekommen (77), nur waren das größtenteils Schüler und keine Autoren die „für“ etwas standen.

Natürlich macht dies den Anschlag in Paris nicht „besser“, oder weniger verabscheuungswürdig.

Ich stelle mir dann allerdings schon die Frage, warum diesem dann so viel Bedeutung beigemessen wird. Warum wird überall eine „Front“ gezeichnet? Nämlich die Front „wir“ gegen „die“. Die Front: „der aufgeklärte Westen“ gegen den „radikalen Islam“. Warum ist es nicht eine Front „wir“ gegen „die drei“, bzw. vier, angeblich weibliche Komplizin?

Bei Breivik war es doch auch „nur“ wir gegen den einen Durchgeknallten.

Warum wird dieser Anschlag unmittelbar dafür instrumentalisiert mehr Überwachung und andere Maßnahmen zu fordern? Warum bekomme ich das Gefühl das hier wieder versucht wird Boden gut zu machen für die Menschen, die möchten, das man Errungenschaften der Demokratie mit den Mitteln der Diktatur verteidigt?

Weil auf dem Instrument des Terrors gespielt wurde. Der Angst!

P.S: Ja mir ist bewusst, dass ich den Anschlag in Paris auch für meine Ziele instrumentalisiere, in dem ich diesen Artikel geschrieben habe. Jetzt müsst ihr mir nur noch glauben, dass meine Ziele „die Richtigen“ sind, und ich zu „den Guten“ gehöre.

Lalalala … Musi und so ..

Mal wieder ein Mix … 100% mit Traktor „gemischt“, einmal voll in die Tonne gegriffen bei den Effekten, ansonsten kann man sich den Schmarn glaub ich mal geben ;).

Daunloht

Trakliste:
1 Luke Vibert – Jack U Whole (Original Mix)
2 \“Pattern Three\“ by The Analog Roland Orchestra
3 Mr. Kenny Dixon Jr. “Moody Trax EP“ – U Got Me Burnin‘ Up (KDJ Remix)
4 Cloud City – T.H.C.
5 French Fries – Change the Past [Fred P Reshape]
6 My Life With The Thrill Kill Kult – Blue Buddha (Soundshock’s Funky Oskillator Mix)
7 Mike Grant – The Struggle of my People (Mr G’s There’s Hope Mix)
8 DJ Hell – Music For Films
9 Robert Hood – Detroit: One Circle
10 Laurent Garnier (Choice from Paris) – Acid Eiffel (Classic – 1993)
11 Wax – 50005B12Horseshoe ‎– So Closed
13 ZKY – STEAM (1995)
14 Acid Junkies – Theme From The Acid Junkies (1994)
15 Structure – Struc Eight – Madonna 303 – B1- Help Me Do Good! – More Than Sex Can Say!

Alle Tracks auf Youtube findbar 😉

Der Weg zum E-Dampfer

Nein, natürlich nicht der Weg zum elektronischen Dampfschiff, sondern das Ersetzen der Tabak-Zigaretten durch eine sogenannte E-Zigarette.

Oft schon wollte ich mit dem Rauchen aufhören. Mindestens sechs mal habe ich es versucht, die längste Periode die ich mal geschafft hatte waren sechs Monate. Ich habe alle Mittelchen die es in der Apotheke gab probiert (Pflaster, Kaugummi, Inhalator), viel Geld dort gelassen, aber immer wieder hing ich am Glimmstengel. Seit meinem 13. Lebensjahr.

Bei Bekannten hatte ich die E-Zigarette schon ab und an gesehen, überzeugt, es dann doch mal selbst zu probieren, hatte mich ein Gespräch mit einem Arbeitskollegen. Der empfahl mir dann auch gleich einen Laden in München (Achtung, Schleichwerbung: Pipeline), den ich dann das erste mal vor ca. sechs Monaten aufsuchte.

Ich entschied mich für diese hier (nochmal Schleichwerbung), es war die Gleiche, die auch mein Arbeitskollege gekauft hatte, und kann diese Lösung, wenn man mal in die E-Dampf-Geschichte „reinschauen“ möchte, nur wärmstens empfehlen. Selbst wenn einem das E-Dampfen dann taugt, macht man meiner Meinung nach mit diesem Kauf nichts falsch, ich verwende die auch weiterhin, auch wenn ich mir mittlerweile eine „Profi-E-Dampf-Lösung“ gekauft habe (Links dazu am Ende des Artikels).

Was mich aber extrem überzeugt hat, ist die Tatsache, dass ich der Tabak-Zigarette von der ersten Sekunde an keine Träne nachweinte!

Das erste mal in meinem Leben stinke ich nicht wie ein Aschenbecher, verursache keinen extremen Schmutz (als Selbstdreher fliegen immer irgendwo Krümel rum) und muss nicht alle drei vier Tage zu irgend einem Händler um Nachschub ran zu schaffen!

Ich muss nicht mehr zwangsläufig in der Kneipe oder im Restaurant (ich frage vorher, bevor ich anfange zu dampfen) nach draußen! Selbst extreme Nichtraucher sind überrascht, wie wenig sie davon mitbekommen, und wenn, dass es eben nicht riecht wie ein zu nasses Lagerfeuer.

Ja, ich habe nicht aufgehört meinem Körper Nikotin zuzuführen. Nikotin ist ein Zellgift! Eines der stärksten, die es gibt. Ich habe damit aus medizinischer Sicht nicht aufgehört, sondern „nur“ substituiert.

Aber diese Substitution funktioniert! So gut, dass, obwohl hier neben meinem Computer noch Drehtabak, Papers und Filter sowie Zigarillos liegen, ich nicht mal im Ansatz auf die Idee komme, mir davon eine anzuzünden.

Und es ist eben „nur noch“ Nikotin, keine Blausäure, Benzole und der ganze andere Dreck der in die Lunge kommt, wenn man Tabakprodukte raucht.

Ich bin mit dieser Lösung echt super glücklich, und kann sie jedem Raucher ans Herz legen, mal selbst zu probieren.

Wenn man sich unsicher ist, einfach mal einen der Shops besuchen. Die Jungs da sind superfreundlich, man kann alle Liquids vorher probieren (gibt dann E-Zigaretten-Kondome :)), und die Beratung ist Gold wert.

Hier noch die versprochenen Links zur „Profilösung“ (teurer geht immer):
Verdampfer
Akku-Träger

Warum bin ich Bud Spencer Fan?

Wegen meiner Narbe!

Bitte was?
Ja, wegen meiner Narbe auf meiner Stirn.

Bevor ich Ihnen nun werter Leser eine neue Version von „Die Kuh Elsa ist tot“ präsentiere muss ich Ihnen erklären, wie es zu der Narbe kam.

Meine leiblichen Eltern leben seit meinem 1/2 Lebensjahr getrennt. Das hatte zur Folge, dass ich meinen leiblichen Vater nur alle 14 Tage am Wochenende zu Gesicht bekam (natürlich auch an Geburtstagen und Weihnachten), welche wir dann Sonntags häufig bei den Eltern meines Vaters verbrachten.

Besagte Großeltern wohnten nun in einer Art Pförtner-Wohnung eines kleineren Gewerbehofes, auf dem es eine Gummifabrik, eine Autoschlosserei und auch einen kleinen Schrottplatz gab.

Ich bin mir nicht mehr zu 100% sicher, wo genau die beiden Fahrräder herkamen, eines für mich, eines für meinen Vater, neu waren sie aber nicht. Mit besagten Fahrrädern wollte ich dann unbedingt ein Wettrennen veranstalten. Klar, 5 1/2, da muss man Vatern schon mal zeigen wo der Hammer hängt.

Als Ziellinie wurde der Gulli ausgemacht, ca. 15 Meter vor dem den Gewerbehof absperrenden Stahltor. So nen Riesentor, dass, wenn es geöffnet war Platz für zwei Sattelschlepper lies. Es war glücklicherweise geschlossen.

Natürlich hatte mein Vater immensen Vorsprung vor der Ziellinie, aber das hatte ich ja eingeplant. Ich hatte ca. ein halbes Jahr vorher mein erste Fahrrad bekommen, und logischerweise habe ich mit der Rücktrittbremse meines eigenen Rades den Powerslide geübt bis zum Umfallen.

So konnte ich ihn mit Vollgas ganz knapp noch vor der Ziellinie abfangen, und stieg wie gewohnt mit meinem ganzen Gewicht in den nicht vorhandenen Rücktritt … darüber erstaunt, dass es auch Räder ohne Rücktrittbremse  gibt raste ich dann ungebremst auf das Stahltor zu und bekam einen exklusiv Unterricht in den newtonschen Gesetzen.

Im Krankenhaus, wo der Cut an der Stirn genäht werden musste versuchte mein Vater mich noch mit Sprüchen wie „Narben machen Sexy“ aufzuheitern. Logische Antwort eines fünf ein halb jährigen: „ICH WILL NICHT SEXY SEIN!“.

Nun denn, mit dickem Verband, bestimmt dem Ein oder Anderen gegen Schmerzen (daran erinnere ich mich nicht) wieder bei den Großeltern versuchte man mich aufzuheitern.

Und das gelang. Da mein Großvater bei Siemens arbeitete, hatte er recht früh einen VHS-Recorder. Und an diesem Tag „Sie nannten ihn Mücke“ da. Den ersten Bud Spencer Film den ich sah. Jedes Lachen (und bei dem Film lacht man als fünf ein halb jähriger auf Drogen eigentlich ständig) tat es zwar weh wie Hölle … aber ich konnte nicht aufhören zu lachen :D.

Ab diesem Sonntag gab es immer, wenn ich zu Besuch war, und ein neuer Bud Spencer in der Videothek zur Verfügung stand einen Bud Spencer Film.

Später kamen die Filme dann im Fernseher, und auch da habe ich sie wieder gerne gesehen. Klar, einfaches Weltbild, und „das Gute“ siegt über „das Böse“ zwar mit Gewalt, aber nicht mit tödlicher Gewalt. In Bud Spencer Filmen stirbt keiner an der Haue.

In diesem Sinne: Alles Gute zum Geburtstag Herr Pedersoli!

Oliver Onions – Bulldozer 1979