Kategorien
Allgemein

Anpassungsstörung

So. Der Hamster ist im Käfig, der Adler ist gelandet.
Ich weiß endlich was ich habe. Muss ich nur noch nen Arzt von überzeugen, dass er das auf den richtigen Zettel schreibt und der Krankenkasse mitteilt.

Ja, gut, ok, ich bin kein Arzt, ich erzähl dem einfach was ich rausgefunden habe, und lasse ihn selbst drauf kommen. OK.

Ich habe heute um 14:50 einen Notfalltermin bei meinem „neuen“ Doc. Mir ging es zwischendurch immer mal wieder gar nicht so gut, als ich mit Freundinnen und Familie (Bruder) die alten Storys durchgegangen bin.

Ich selbst habe Vorgestern noch an ADHS und PTBS geglaubt aber ich habe nach einer Nacht schlafen, einer Stunde rumsitzen und Nachdenken (andere nennen das meditieren) noch etwas gefunden was noch viel viel besser passt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Anpassungsstörung

Wie bekomme ich die? Also was ist der Auslöser? Total banal:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liebeskummer

Wenn man jetzt noch weiß, dass ich so nen Depp bin, der sich, ohne mit der Person gesprochen zu haben, tatsächlich verlieben kann (dafür gibts bestimmt auch nen IDC Schlüßel) sollte alles klar sein oder?

Ist selbst mir ein bisschen peinlich. Aber nur noch ein bisschen :D.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Mehr Blafu dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Empathie#Entwicklungspsychologie
Der angeborene Kern der Fähigkeit zur Einfühlung kann schon bei sehr kleinen Kindern als Affektansteckung beobachtet werden, z. B. wenn sie anfangen zu weinen, wenn ein anderes Kind weint. Allmählich fangen Kinder an, Erlebtes auf einer inneren Bühne nachzuspielen und es bilden sich Repräsentanzen der Bezugspersonen und der erlebten Beziehungssituationen. Das Kind beginnt „seine Erinnerungen an selbsterlebte Affekte und an affektiv bedeutsame Beziehungssituationen von der aktuellen Wirklichkeitserfahrung abzulösen und als Vorstellungen auf der inneren Bühne auftreten zu lassen.“[42] Auf dieser Spielfläche „entwirft“ das Kind Möglichkeiten der Einfühlung in die verschiedenen Personen der inneren Szenen, wie es sich auch im Kinderspiel beobachten lässt, wenn das Kind alleine spielt, z. B. mit Puppen, Figuren oder Kuscheltieren. Im Unterschied zur Affektansteckung, die ein unwillkürlicher Vorgang ist, ist die sich entwickelnde Einfühlung also ein aktiver und kreativer Vorgang, eine Leistung des Subjekts und somit immer auch eine subjektive Interpretation der anderen. Damit verbunden ist auch die „Perspektivübernahme“, die darin besteht, Situationen aus der Perspektive des anderen erleben zu können sowie ein Verständnis für soziale Kontexte, worin und wodurch die Gefühle entstehen. Beides sind wichtige Merkmale bei der Ausbildung von Empathie.[43]

https://de.wikipedia.org/wiki/Hypersexualität

Kategorien
Allgemein

Der Patient / 23.12.2012 – 11.01.2013

Klatsch-Bumm. Jo, war gut getroffen. Anette saß auf dem Boden, unfreiwillig. Ich hatte ihr ja gesagt, sie soll mir nicht sagen, ich sei langweilig. Ja, gut, so weit schubsen wollte ich sie eigentlich auch nicht, aber sie ist Schuld. Eindeutig. Was will der Pfleger von mir? Ja, klar, fixieren. „Anette sag doch auch mal was“. „Herr Pfleger, dass war wirklich nur ein Spaß“. „Was? Ok, wenn de meinst“. Ja gut. Fixierung. Weil wir uns mit Einverständnis ein bisschen schubsen. Extrem verhältnismäßig. Bleib ruhig, er versucht seinen Job zu machen und ist jetzt Nachts das dritte mal alleine. Dann fixier halt.

Also fad ist das jetzt schon hier alleine in dem Bett. Aber es ist eh 04:00, keiner wach mit dem man reden kann, Anette ist auch ins Bett gegangen. Stimmt ja, jetzt bin ich langweilig. Hm … ah, schau mal an, das Fixierbett hat Inlays. Hä? Ich sehe die. Ok, er hat sie gar nicht verwendet. Was soll das denn? Ich hab Spiel in beiden Händen und an der rechten Schulter. Hm. Sollen wir es probieren? Mal mit langsamen Druck probieren, atmen, anspannen, langsam, stärker, noch stärker, STÄRKER! Ne, so bringt das nix. Aber wenn ich Spiel habe, dann müsste doch was gehen.

KNACK, ok, Schulter ausgerenkt, jetzt habe ich noch viel mehr Spiel. Arm Nummer eins, Arm Nummer zwei, Gott ist das einfach. Die Schulter wieder einrenken, dass wird ein Spaß. So, nun noch die Beine, mit zwei Händen und einem Arm auch nicht wirklich eine Hürde. So, und aufs Bett stellen. Ah, schau mal wer da kommt. „Und, willste mich noch mal fixieren?“. Ja, gut, dass dachte ich mir. Dann halt nicht. Scheiße, die Schulter tut schon bisschen weh. Wie ging das doch gleich wieder zurück? AUTSCH, ok, so nicht. Naja, lassen wir sie halt ausgerenkt. Interessiert hier doch eh keinen.

„Schön das du kommen konntest, Sahra, glaub mir bitte, dass hier ist eine Scheiß Klinik“. „Weil?“. „Die haben mich gestern Nacht fixiert, aber total schwachsinnig. Ich musste mir nur die Schulter ausrenken, und konnte raus, ich hab gestanden auf dem Bett, nochmal wollte er sich nicht die Blöße geben.“. „Willst du mir sagen, dass deine Schulter ausgerenkt ist?“. „Jup, dass ist sie“. „Und du warst noch nicht beim Arzt?“. „Sahra, nochmal, es sind Feiertage. Ja, es gibt einen Bereitschaftsarzt, aber damit sie den rufen brauchst du ne offene Bauchwunde oder ein Messer im Kopf!“

„Ui, dass Essen ist echt gut.“. „Also gut, nochmal. Du lässt dich jetzt gegen den Rat der Ärzte entlassen, fährst mit mir zum Rahm und gehst nach Taufkirchen?“. „Jup, so wäre mein Plan“. „Ok, dann lass uns das so machen“.

„Herr Fendt, hallo, Yambaz mein Name. Ich wollte mit ihnen die Aufnahme machen“, „Na dann…“. „Warum kommen sie zu uns?“. „Mein Psychiater in München meinte sie sind zuständig“. „Ja, völlig korrekt, so meinte ich das nicht, Entschuldigung. Welche Beschwerden haben sie?“.

„Also das mit der bipolaren Störung, dass sollte man sich genauer anschauen, dass sehe ich aktuell nicht, hatten sie früher schon solche Probleme? Ah, ok, in Berlin. Manisch-Depressive schizoaffektive Psychose? Hm. Also ich behandele sie jetzt erst einmal auf Psychose, die haben sie, ohne Frage, aber das mit der Bipolarität sollte man nochmal genau anschauen. Sprechen Sie den Pr. Dr. Dose darauf an, der soll das kontrollieren. Ja, ich danke ihnen, dass sie in ihrer Situation so reflektieren können, dass ist sehr selten.“. „Danke Herr Yambaz“. „Was ist eigentlich mit ihrer Schulter? Bitte was? Und das wurde nicht untersucht? Ok, dann fahren sie jetzt erst einmal nach Erding in die Notaufnahme.“

„Dieser Verband ist aber schon extrem unpraktisch oder? Ja, gut, ich werde ihn tragen, Spaß wird das keinen machen.“.

„Oh, hallo Herr Dr. Dose, sie wollte ich sprechen.“. „Das glaube ich, aber das machen wir oben, weil hier unten gehören sie nicht hin, dass hier ist die geschlossene Abteilung“.

„Nein, ich wollte den Pr. Dr. Dose sprechen. Ja, natürlich, es ist halt Winter, Grippewelle. Wäre denn Alternativ der Hr. Dr. Yambaz zu sprechen? Oh, auch? Uff. Ja, dann sprechen wir, klar, wenn beide Grippe haben.“

„Was mir in manischen Zuständen geholfen hat? Ja, ich glaube das war Haloperidol und Perazin. Ok, dann Haloperidol. Warum nur vier mg? In Berlin hatte ich sogar schon mal 38mg. Was? Nicht mehr als zehn mg? Ja, dann setzen sie die mal an. Aber bitte dann auch Akiniton Retard, sonst wird das mir zu anstrengend.“.

Kategorien
Allgemein

Wer lieb bitte sagt, darf eventuell verkehren

oder auch: „Wer ficken will muss freundlich sein“.

Ich habe keine Ahnung wie man auf französisch flirtet. Aber auf deutsch bekomme ich das glaube ich mittlerweile ganz gut hin. Weil ich in letzter Zeit dann doch öfter mal gefragt werde „Wie bitte machst du das?“ hier meine Sammlung an Tips ;).

  1. Sei verdammt nochmal freundlich, und akzeptiere ein nein! Erwarte ein nein. Geh den Dialog durch, plane ihn, als wäre das Ergebnis negativ. DANN! und nur dann besteht die Changse das aus dem nein noch ein unterhaltsames Gespräch entsteht. Und damit weitere Möglichkeiten ;).
  2. Dränge nicht. Jemand anderen etwas aufzuzwingen ist immer schlechter Stil. Höre.
  3. Lächle. Du bist einfach attraktiver mit einem Lachen.
  4. Gib ihr das Gefühl, dass dein kompletter Fokus, dein komplettes ich auf sie gerichtet ist. Aber beachte weiterhin Tip 2! Während des Flirts aufs Handy zu schauen ist das genaue Gegenteil davon. Einen Anruf/Message während des Flirts zu bekommen ist Gold wert. Man muss den Anruf einfach nur ignorieren :D.
  5. Verabschiede dich IMMER respektvoll und höflich. Eventuell begegnest du ihr ein zweites mal.
  6. Ihr Orgasmus ist viel wichtiger als deiner! Also versuche so viele „rauszuholen“ wie du nur kannst. Nutze alles was dir zur Verfügung steht. Zunge und Finger. Höre mit dem Körper. Ob etwas gefällt oder nicht ist mit ein bisschen Übung sehr leicht aus der Körpersprache abzulesen. Genieße! Und teile das mit ;).
  7. Wenn „er“ nicht will ist das kein Beinbruch. Siehe Tip 6. Und glaube mir, ein vor Ekstase zuckender Körper vor deiner Nase macht sehr viele müde Lümmel wieder wach.
  8. Der Gentleman genießt und schweigt. <- PUNKT!
  9. Sei ein Gentleman
  10. Hab Spaß! Schalte den Kopf aus, und vergiss meine Tips.
Kategorien
Allgemein

E-Mail an meine Krankenkasse zu meinem letzten Aufenthalt in Taufkirchen

Betreff: Bastian Kreitz / Stationärer Aufenthalt KBO Taufkirchen 25,07 – 24.08.202

Inhalt:

Sehr geehrte Damen und Herren von der KBO Taufkirchen, 

sehr geehrte Damen und Herren von der Techniker Krankenkasse, 

sehr geehrter Dr. B. Schneeweiß (Kommissarischer Chefarzt), 

arme Frau Dr. Sobchenko-Larinova, 

seit knapp zehn Jahren bin ich Kunde in ihrem Etablissement, und muss mit erschrecken feststellen, dass die Qualität der Behandlung, die Qualität der ärztlichen Betreuung und die Quantität der Therapien rückläufig sind.

Zum Glück haben sie noch eine Pflege die ihren Job versteht, und ihren Laden zusammen hält, sowie Therapeuten die täglich mit Herzblut für uns Patienten kämpfen.

Aber so wie es aktuell läuft darf es nicht mehr weitergehen. Ich habe Angst davor, erneut zu erkranken, und noch einmal Patient bei ihnen werden zu müssen.

Daher sehe ich mich dazu gezwungen meine Beobachtungen des letzen Monats, die ich in ihrem Hause machen musste meiner Krankenkasse mitzuteilen, als auch öffentlich zu machen.

Um die Qualität meiner Beobachtungen einschätzen zu können, möchte ich auf folgende Fakten hinweisen:

Mutter: Arzthelferin, letzten zehn Jahre des Berufslebens Chefarztsekretärin der inneren Abteilung der Schloßparkklinik, Prf. Dr. von Werder

Vater: Oberamtsrat, Personalratsvorsitzender LEA Berlin

Oma: Krankenschwester im zweiten WK und weitere zehn Jahre danach in Lazaretten.

Ich: Patient seit meinem 21ten Lebensjahr, Medizin interessiert, jetzt 48 Jahre alt und seit 09.01.2013 Kunde in ihrem Hause.

Als erstes muss ich auf die unterlassene Hilfeleistung durch die Bereitschaftsärztin am 21.08.2022 hinweisen, die ich sehr wahrscheinlich zur Anzeige bringen werde. Ja, sicher, ich habe durch meinen Schlag gegen die Eingangstür mir die Fraktur der linken Hand selbst zugezogen, mich dann aber nicht zum Konzil nach Erding zum Röntgen zu schicken ist glasklar unterlassene Hilfeleistung. Das ich dann am Montag mit drei Ärzten sprechen musste, um endlich von der dritten dann zum Röntgen geschickt zu werden ist erbärmlich. Die Pflege und Ärzte in Erding konnten nur mit dem Kopf schütteln.

Auch das dann der Arztbrief aus Erding nicht gelesen wurde, die Anweisungen den Verband nach 24 Stunden zu kontrollieren als auch der Fakt das eine Anmeldung zur OP erfolgen MUSS! und durch sie nicht erfolgte ist einfach nur lächerlich. Und sie haben tatsächlich die Eier in der Hose diesen Fakt auch genauso im Arztbrief zu erwähnen. Ich bin sehr gespannt, wie ein Richter dies bewerten wird.

Gerne hätte ich heute in der letzten Visite mit Hr. Dr. Schneeweiß etwas davon angesprochen, der Gesprächsverlauf lies mich aber zweifeln, dass meine Mühen auch nur ansatzweise von Erfolg gekrönt wären.  Hr. Dr. Schneeweiß ist ein guter Arzt, gute Ideen. Lustierweise ist die Gabe von Agomelatin genau die Idee, die ich 2020 gegenüber Fr. Dr. Zirngiebl mehrfach geäußert habe. Aber schön das ich nur zwei Jahre auf „die Lösung“ warten musste.
Das Personalmanagement und die Mitarbeiterführung von Hr. Dr. Schneeweiß ist allerdings unter aller Sau. Sie sollten sich schämen, hier keine weiteren Fortbildungen zu unternehmen.

Dann könnten sie eventuell erkennen, dass eine Atmosphäre der Angst kein guter Führungsstil ist. Ihre Ärzte, egal ob Stations oder Oberarzt trauen sich nicht Entscheidungen ausserhalb der Leerbücher zu treffen. Blos kein Fehler machen ist die EINZIGE Devise die zu gelten scheint. Anders kann ich mir meinen „Behandlungsverlauf“ nicht erklären.

Der hier angehängte, eingescannte Arztbrief spricht genau dafür Bände.

Damit möchte ich hier auch erst einmal enden, ich glaube die Aufmerksamkeitsspanne ist erreicht. Sollten sie an weiteren Tips interessiert sein, bin ich einem Gespräch natürlich jederzeit aufgeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen, 

Bastian-Alexander Kreitz

Anmerkungen Arztbrief:
Seite 1, Absatz „Angaben zur Aufnahme“:
Der Kollege nennt sich „Janbaz“ und war wirklich Kollege in ihrem Hause! Gut, aber bei dem restlichen haarsträubendem deutsch ein verzeibahrer Fehler.
Es verwundert mich nicht, dass meine Aussagen bezüglich meiner Medikamentation sachlich absolut falsch wiedergegeben, und meinem Arzt gegenüber auch absolut falsch gegenüber geäußert wurden. Keine Sorge, ich werde dies am Freitag in einem persönlichen Gespräch mit meinem Arzt richtig stellen. ICH KONFRONTIERE SIE! SIE können mich nicht konfrontieren. Dazu benötigen sie Fakten, dazu benötigen sie Ärzte die der deutschen Sprache mächtig sind.

Seite 2

Ja, stimmt, meine Betreuerin ist die Frau Daubmeier, aber doppelt hält besser..

Seite 3

Absatz „Biografische Anamnese“
Ich SEI nicht in Berlin geboren. Ein Blick in meinen Ausweis würde genügen. Es ist ein FAKT das ich in Berlin geboren bin. Um genau zu sein Neukölln, Urbankrankenhaus. Aber Dokumente und Fakten sind halt nicht euer Ding.

Seite 4

Absatz „Therapie und Verlauf“

Ja, ich komme ohne Termine. Das man davon mehrere bei euch buchen sollte ist tatsächlich richtig. Den Rest des Absatzes lassen wir bitte keinen Deutschlehrer sehen … ok?

Bei „multimodales und tagesstruckturierendes Setting“ muss ich aber nochmal nachhaken. Eine Stunde Ergo-Therapie pro Tag, die am Dienstag auch noch ausfällt weil dort Teambesprechung angesetzt ist ist „multimodal“ … ja, ok, Treppenwitz.

Des weiteren würde ich gerne Zeugen genannt bekommen, dass ich „immer“ „wütig“ war. Von einer Ärztin die erst wieder zwei Tage auf Station war, eine sehr interessante Einschätzung.

Reicht glaube ich oder? Schämt euch einfach! ALLE! Bis auf die Pflege und die Therapeuten. Die empfehle ich gerne weiter.

Kategorien
Allgemein

Korrelation und Kausalität

Es gibt mehr Babys.
Es gibt mehr Störche.

Dennoch bringt immer noch nicht der Storch das Baby, ich muss euch da leider enttäuschen ;).

Die ersten beiden Sätze sind eine Korrelation. Sie verbinden zwei Fakten miteinander. Diese Verbindung bedingt aber eben nicht die Kausalität, dass der Storch die Babys bringt.

In der heutigen Kommunikation stelle ich oft fest, dass die Menschen ständig Kausalitäten bilden, an Stellen, wo es nur eine Korrelation ist.

Man könnte fast sagen, ständig werden Korrelationen als Kausalitäten verstanden.

Zum Beispiel:
„Ich finde das neue Freisinger Kino schön.“
„Allerdings sollten noch die Außen-Treppen besser markiert werden, da kann man sich die Füße brechen und mehr Mülleimer wären eventuell auch gut.“

– Sei doch froh das wir endlich ein Kino haben, ständig was zu meckern
– Ich find die Preise zu hoch
– Dann geh doch dahin, wo du herkommst
usw. usw. usw.
ich glaube es wird deutlich, worauf ich hinaus möchte ;).

Kategorien
Allgemein

Warum wird eigentlich nicht?

… in der Psychotherapie auf alle Informationsquellen zugegriffen und so getan, als wäre es immer noch 1960?

Was genau meine ich?
Ich bin jetzt seit 2013 mehr oder minder in Dauertherapie. VT (Verhaltenstherapie) und TP (Tiefenpsychologie) hatte ich als Therapieformen.

Aber keiner der Therapeuten hat mich mal gefragt, wie mein Facebook-Profil heißt. Kein Therapeut hat sich meinen Blog angeschaut. Kein Therapeut meine Spielegewohnheiten bei Steam oder die Update-Frequenz bei Twitter, Instagram oder TikTok angeschaut.

Dabei denke ich, dass diese ganzen genannten Quellen sehr gute Hinweise auf viele meiner Probleme gegeben hätten.

Das Problem ist, dass der Therapeut, selbst wenn er auf die Idee kommen würde da mal nachzuschauen und zu recherchieren, diese Leistung nicht mit der Krankenkasse abrechnen kann. Also, dass ist eine Vermutung.

Wenn dem so wäre, würde ich das als erstes versuchen zu ändern. Denn in meinem Fall wären wirklich sehr viele Informationen, die therapierelevant wären, online für JEDEN verfügbar.

Kategorien
Allgemein

Auf der Suche nach dem Glück

Kann man sich schon mal verirren.

Vor allem, wenn man glaubt, wirklich die ganze Zeit glücklich sein zu müssen.

Wikipedia nennt als Auslöser für Glück folgende Punkte:
Essen, Sex, Sport.

Ich würde ergänzen mit Film, Witz, Musik, Spielen, Malen, Musik machen.

Aber das sind kurze Blitze. Ich glaube mich erinnert zu haben, dass Glück länger als drei Minuten nur mit Drogen funktioniert, die ordentlich in der Hirnchemie rumwurschteln.

LSD kann ich aus eigener Erfahrung bejahen, da kann man durchaus 45 Minuten Dauerlachen bekommen.
Koks schafft glaube ich so 10 Min.
Amphetamin 1 1/2 Stunden und Methamphetamin 5 Stunden.

Das heißt, unter normalen Umständen kann Glück so drei Minuten anhalten.

Deswegen halte ich das Streben nach Zufriedenheit die sinnvollere Variante.

Kategorien
Allgemein

Back to live, back to reality…

Jooooooooooooooo
Was für ein Wochenende.

Gestern Abend habe ich aus Spaß an der Freude in meinem ehemaligen Wohnzimmer (Lindenkeller Biergarten/Unterhaus) nachgefragt, ob die noch ne Servicekraft brauchen … ja, brauchen sie.

Um meine Performance einschätzen zu können hat mich Chefin dann gleich mal zu Guns n Roses in der Olympiahalle zum Probearbeiten eingeladen!

GUNS N ROSES!

Wer vergessen hat, wer die sind:
https://www.youtube.com/watch?v=qO2dR1tXGTY

Kategorien
Allgemein

Raus aus dem Sumpf

Lange habe ich ja nichts mehr geschrieben.

Fast genau so lange, wie meine depressive Episode angehalten hat. Im September wären es zwei Jahre.

Gegen meine manischen Zustände habe ich einen gut funktionierenden Baukasten von Medikamenten, Therapien und Anlaufstellen, die diesen Zustand schnell wieder so weit kontrollieren, dass keine extrem schlechten Auswirkungen (keine Wohnung mehr, krasse Schulden) mehr auftreten.

Bei der Depression sieht das leider anders aus. Hauptproblem ist dann, dass ich nicht mehr gut kommunizieren kann. Ich kann den Ärzten nicht mitteilen, wie schlecht es mir geht, und ich werde mir selbst egal.

Somit kann ich im Gegensatz zur Manie nicht mitbestimmen, wie die Behandlung ausschauen soll. Kommen dann noch Zweifel an meinen Ideen, lasse ich meine Meinung fallen, und schließe mich der des Arztes an.

Da man mit Aufgrund der Menge der Hypomanen/Manischen Episoden 2020 keine Antidepressiva geben wollte, da die Gefahr des Switch in die Manie als zu groß angesehen wurde, dauert es nun fast zwei Jahre, bis ich aus dem Sumpf wieder aufgewacht bin.

Die Scheidung von meiner Frau hat die Situation nicht verbessert … erst einmal. Nun ist diese aber kein Problem mehr, neue Freundin, diesmal real und in echt … so zum Anfassen halt :D.

Es wird nun also wieder häufiger das Geblubber von mir geben, dass ja, so wie ich gehört habe bei dem ein oder anderen doch mal ein paar Gedankengängen gestartet hat.

Kategorien
Allgemein

Warum eigentlich nicht…

Zweite Welle … ich hielt die Erste schon für hochgradig schwachsinnig. Die Zweite um so mehr. Also klar, nicht die Welle, sondern die Maßnahmen die wegen Corona ergriffen wurden.

Wobei, die ersten zwei Wochen, ok, fand ich gar nicht mal so schlecht. Wir wussten nicht wirklich was kommt, und Vorsicht ist ja die Mutter der Porzellankiste. Und nun die zweite Welle, neue Einschränkungen, weiter Teile unserer Gesellschaft komplett vom wirtschaftlichen Kreislauf abnabeln und Maske tragen.

Aber… ist das wirklich so schlimm? Klar, Grundgesetz, Würde des Menschen, AGG, Rechtsbrüche wohin man schaut, aber, was passiert denn nun wirklich?

Das die Ausgestaltung der Regeln in manchen Institutionen sehr merkwürdige Stilblüten treibt, geschenkt. Es bleibt ja immer der Rechtsweg. Aber, was gewinnen wir, und was verlieren wir?

Das die Maßnahmen für viele tatsächlich existentielle Einschnitte bedeutet glaube ich ja. Ungerecht finde ich es auch. Aber was gewinnen wir? Nein, ich halt Corona nicht für gefährlicher als die Grippe, aber es ist unbestreitbar eine gefährliche Infektionskrankheit. Der Gag ist nämlich, dass ich alle anderen Infektionskrankheiten mit den so viel beschworenen AHA Regeln ebenfalls das Leben sehr schwer mache.

Zusätzlich kommen wir den Zielen des Klimaschutzes näher, wenn wir mehr Home-Office ermöglichen. Auch die Digitalisierung kommt voran. Die Wahl der Menschen, mit denen wir uns umgeben wird gezielter. Das Thema Gesundheit kommt in den Vordergrund. Ebenfalls Nachbarschaftshilfe und ähnliches.

Von daher ja, ok, ihr habt mich überzeugt. Trage ich halt weiter Maske, obwohl ich keine Symptome habe. Damit schütze ich EUCH. Man bin ich nett :D.