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Keinem will ich angehören!

Ich finde es erstaunlich, wie sehr es die meisten Menschen in Zeiten diverser Krisen auf die eine oder andere Seite drängt. So entscheidet man sich etwa in unbedingtem Gehorsam für das Lager der Globalisten oder in diametraler Opposition für jenes der Nationalisten. Grauzonen werden dabei ebenso wenig wahrgenommen wie etwaige Übereinstimmungen oder die Tatsache, dass es auch fernab dieser Polarität brauch- und gangbare Alternativen gibt. Der dringend notwendige Dialog bleibt auf der Strecke, stattdessen bekommen Distanz, Hass und Deutungshoheit immer mehr Gewicht im alltäglichen, permanenten Streit.

Als freier Denker fange ich mit einer solchen Einstellung aber nichts an, und so versuche ich, Klarheit zu gewinnen, Zusammenhänge zu verstehen und Überlappungen in kontroversen Sichtweisen zu finden. Geniale Denker wie etwa Giovanni Pico della Mirandola geben mir dabei wichtige Impulse. Ich möchte an dieser Stelle jedoch einen anderen großen Geist, einen richtigen Ur-Europäer, indirekt zu Wort kommen lassen.

Stefan Zweig über Erasmus von Rotterdam:
„In solchen furchtbaren Augenblicken des Massenwahnes und der Weltparteiung wird der Wille des Einzelnen wehrlos. Vergebens, dass der Geistige sich retten will in die abgesonderte Sphäre der Betrachtung, die Zeit zwingt ihn hinein in das Getümmel zur Rechten oder zur Linken, in die eine Rotte oder in die andere, zur einen Parole oder zur anderen Partei; keiner unter den Hunderttausenden und Millionen von Kämpfern braucht dann mehr Mut, mehr Kraft, mehr moralische Entschlossenheit in solchen Zeiten als der Mann der Mitte, der sich keinem Rottenwahn, keiner Denkeinseitigkeit unterwerfen will.“

Und weiter heißt es über Erasmus:
“ Nulli concedo, keinem will ich angehören!“ „… homo per se, Mann für sich allein, bis in die letzte Konsequenz. Gegenüber den Politikern, den Führern und Verführern zur einseitigen Leidenschaft, hat der Künstler, der Geistmensch im Sinne Erasmus‘, die Aufgabe, der Verstehend-Vermittelnde zu sein, der Mann des Maßes und der Mitte. Er hat an keiner Front zu stehen, sondern einzig und allein gegen den gemeinsamen Feind allen freien Denkens: gegen jeden Fanatismus; nicht abseits von den Parteien, denn mitzufühlen mit allem Menschlichen ist der Künstler berufen, sondern über ihnen, au-dessus de la melee, die eine Übertreibung bekämpfend und die andere, und bei allen denselben unseligen, unsinnigen Hass.

„Vielleicht ist es manchmal ganz gut, an vorderster Front den eigenen Prinzipien Gehör zu verschaffen. Aber gewiss ist es auch mindestens genauso wichtig, die vermittelnde Position – frei von jeder ideologischen Verblendung – einzunehmen. Nun denn, machen wir uns auf, der Weisheit zu folgen, denn nur sie wird uns in eine lebenswerte Zukunft führen können.

Quelle: Facebook -> Thomas V. Weiss

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Jeder Mensch zählt!

#blacklivematters?

#alllivematters!

(english version below).
Rassismus ist nicht nur ein „schwarzen“ Problem! Menschen mit Behinderungen, Krankheiten, Einschränkungen haben ähnliche oder gleiche.

So lange wir diese Schubladen verwenden sind wir rassistisch bzw. ausgrenzend. Last uns das endlich überwinden. Vor über 2000 Jahren gab es schon einmal jemanden, der sagte: Alle Menschen werden von Gott gleich stark geliebt!

2020 könnte das Jahr werden, in dem diese Botschaft endlich richtig verstanden, und auch entsprechend danach gehandelt wird.

Every person counts!

Racism is not only a „black“ problem! People with disabilities, diseases, restrictions have similar or the same.

As long as we use these drawers we are racist or excluding. Let us finally overcome this. More than 2000 years ago there was someone who said: All people are loved by God equally!

2020 could be the year in which this message is finally understood correctly and in which we act accordingly.

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Ich will Feuerwehrmann werden….

Sagte Grisu der Drache.

Ich werde Arzt. Ja. Jetzt, in den zwei Jahren meiner Erwerbsunfähigkeitsrente habe ich mich gerade eben angemeldet bei:
https://medical.edu.mt

Schauen wir, wie weit ich komme :D.