Kategorien
Allgemein

E-Mail an meine Krankenkasse zu meinem letzten Aufenthalt in Taufkirchen

Betreff: Bastian Kreitz / Stationärer Aufenthalt KBO Taufkirchen 25,07 – 24.08.202

Inhalt:

Sehr geehrte Damen und Herren von der KBO Taufkirchen, 

sehr geehrte Damen und Herren von der Techniker Krankenkasse, 

sehr geehrter Dr. B. Schneeweiß (Kommissarischer Chefarzt), 

arme Frau Dr. Sobchenko-Larinova, 

seit knapp zehn Jahren bin ich Kunde in ihrem Etablissement, und muss mit erschrecken feststellen, dass die Qualität der Behandlung, die Qualität der ärztlichen Betreuung und die Quantität der Therapien rückläufig sind.

Zum Glück haben sie noch eine Pflege die ihren Job versteht, und ihren Laden zusammen hält, sowie Therapeuten die täglich mit Herzblut für uns Patienten kämpfen.

Aber so wie es aktuell läuft darf es nicht mehr weitergehen. Ich habe Angst davor, erneut zu erkranken, und noch einmal Patient bei ihnen werden zu müssen.

Daher sehe ich mich dazu gezwungen meine Beobachtungen des letzen Monats, die ich in ihrem Hause machen musste meiner Krankenkasse mitzuteilen, als auch öffentlich zu machen.

Um die Qualität meiner Beobachtungen einschätzen zu können, möchte ich auf folgende Fakten hinweisen:

Mutter: Arzthelferin, letzten zehn Jahre des Berufslebens Chefarztsekretärin der inneren Abteilung der Schloßparkklinik, Prf. Dr. von Werder

Vater: Oberamtsrat, Personalratsvorsitzender LEA Berlin

Oma: Krankenschwester im zweiten WK und weitere zehn Jahre danach in Lazaretten.

Ich: Patient seit meinem 21ten Lebensjahr, Medizin interessiert, jetzt 48 Jahre alt und seit 09.01.2013 Kunde in ihrem Hause.

Als erstes muss ich auf die unterlassene Hilfeleistung durch die Bereitschaftsärztin am 21.08.2022 hinweisen, die ich sehr wahrscheinlich zur Anzeige bringen werde. Ja, sicher, ich habe durch meinen Schlag gegen die Eingangstür mir die Fraktur der linken Hand selbst zugezogen, mich dann aber nicht zum Konzil nach Erding zum Röntgen zu schicken ist glasklar unterlassene Hilfeleistung. Das ich dann am Montag mit drei Ärzten sprechen musste, um endlich von der dritten dann zum Röntgen geschickt zu werden ist erbärmlich. Die Pflege und Ärzte in Erding konnten nur mit dem Kopf schütteln.

Auch das dann der Arztbrief aus Erding nicht gelesen wurde, die Anweisungen den Verband nach 24 Stunden zu kontrollieren als auch der Fakt das eine Anmeldung zur OP erfolgen MUSS! und durch sie nicht erfolgte ist einfach nur lächerlich. Und sie haben tatsächlich die Eier in der Hose diesen Fakt auch genauso im Arztbrief zu erwähnen. Ich bin sehr gespannt, wie ein Richter dies bewerten wird.

Gerne hätte ich heute in der letzten Visite mit Hr. Dr. Schneeweiß etwas davon angesprochen, der Gesprächsverlauf lies mich aber zweifeln, dass meine Mühen auch nur ansatzweise von Erfolg gekrönt wären.  Hr. Dr. Schneeweiß ist ein guter Arzt, gute Ideen. Lustierweise ist die Gabe von Agomelatin genau die Idee, die ich 2020 gegenüber Fr. Dr. Zirngiebl mehrfach geäußert habe. Aber schön das ich nur zwei Jahre auf „die Lösung“ warten musste.
Das Personalmanagement und die Mitarbeiterführung von Hr. Dr. Schneeweiß ist allerdings unter aller Sau. Sie sollten sich schämen, hier keine weiteren Fortbildungen zu unternehmen.

Dann könnten sie eventuell erkennen, dass eine Atmosphäre der Angst kein guter Führungsstil ist. Ihre Ärzte, egal ob Stations oder Oberarzt trauen sich nicht Entscheidungen ausserhalb der Leerbücher zu treffen. Blos kein Fehler machen ist die EINZIGE Devise die zu gelten scheint. Anders kann ich mir meinen „Behandlungsverlauf“ nicht erklären.

Der hier angehängte, eingescannte Arztbrief spricht genau dafür Bände.

Damit möchte ich hier auch erst einmal enden, ich glaube die Aufmerksamkeitsspanne ist erreicht. Sollten sie an weiteren Tips interessiert sein, bin ich einem Gespräch natürlich jederzeit aufgeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen, 

Bastian-Alexander Kreitz

Anmerkungen Arztbrief:
Seite 1, Absatz „Angaben zur Aufnahme“:
Der Kollege nennt sich „Janbaz“ und war wirklich Kollege in ihrem Hause! Gut, aber bei dem restlichen haarsträubendem deutsch ein verzeibahrer Fehler.
Es verwundert mich nicht, dass meine Aussagen bezüglich meiner Medikamentation sachlich absolut falsch wiedergegeben, und meinem Arzt gegenüber auch absolut falsch gegenüber geäußert wurden. Keine Sorge, ich werde dies am Freitag in einem persönlichen Gespräch mit meinem Arzt richtig stellen. ICH KONFRONTIERE SIE! SIE können mich nicht konfrontieren. Dazu benötigen sie Fakten, dazu benötigen sie Ärzte die der deutschen Sprache mächtig sind.

Seite 2

Ja, stimmt, meine Betreuerin ist die Frau Daubmeier, aber doppelt hält besser..

Seite 3

Absatz „Biografische Anamnese“
Ich SEI nicht in Berlin geboren. Ein Blick in meinen Ausweis würde genügen. Es ist ein FAKT das ich in Berlin geboren bin. Um genau zu sein Neukölln, Urbankrankenhaus. Aber Dokumente und Fakten sind halt nicht euer Ding.

Seite 4

Absatz „Therapie und Verlauf“

Ja, ich komme ohne Termine. Das man davon mehrere bei euch buchen sollte ist tatsächlich richtig. Den Rest des Absatzes lassen wir bitte keinen Deutschlehrer sehen … ok?

Bei „multimodales und tagesstruckturierendes Setting“ muss ich aber nochmal nachhaken. Eine Stunde Ergo-Therapie pro Tag, die am Dienstag auch noch ausfällt weil dort Teambesprechung angesetzt ist ist „multimodal“ … ja, ok, Treppenwitz.

Des weiteren würde ich gerne Zeugen genannt bekommen, dass ich „immer“ „wütig“ war. Von einer Ärztin die erst wieder zwei Tage auf Station war, eine sehr interessante Einschätzung.

Reicht glaube ich oder? Schämt euch einfach! ALLE! Bis auf die Pflege und die Therapeuten. Die empfehle ich gerne weiter.