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Tu Es!

So einfach. Immer. Doch, ehrlich!

Als Experte für wechselnde Gemütszustände kann ich euch versichern, dass es funktioniert. In einer depressiven Phase sehr schwer umzusetzen … aber der beste Weg um aus der Phase schnell wieder raus zu kommen.

Der Gag ist, dass dieses „Tu Es!“ auch in anderen Bereichen funktioniert, und das auch in so wichtigen wie „Glücklich sein“.

Sei es eben einfach.

Mehr ist es nicht. Ich könnte jetzt Ewigkeiten und drei Tage von Achtsamkeit, Atemübungen, Zen-Buddhismus, Meditation oder Yoga erzählen. Von Religion, Spiritualität, Schwitzhütten und Sauna … Pause machen und Seele baumeln lassen. Bewusst spazieren gehen. Genau hinhören in der Natur. Stille ertragen und Langeweile.

Aber das ist schon in zig Büchern besser, genauer und ausführlicher behandelt. Die Essenz aus allem dem ist tatsächlich:

TU ES!

Stell dir vor du bist glücklich, dann bist du es einfach.

Wenn du das nächste mal beim Italiener, Japaner oder Türken essen bist … stell dir vor, du machst grade Urlaub in dem Land. Rede mit den Menschen, und frag sie nach ihrer Heimat. Das ist wie Kurzurlaub. So kannst du daheim in deinem Dorf täglich eine Weltreise erleben! Und das in Corona-Zeiten!

Den Stock ausm Hintern zu bekommen ist nicht leicht, aber der einzige mir bekannte Weg.

Schönes Wochenende euch.

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Die zweite Welle …

… wird nicht kommen. Die Fallzahlen sinken trotz doppelt so vieler Tests wie noch vor einer Woche. Ja, Herr Wiehler hat Bullshit erzählt, und ARD/ZDF und Bundesregierung / Landesregierung handeln nach diesem Bullshit!

Ihr da draußen, die gegen die Teilnehmer der Großdemo vom 01.08.2020 in Berlin wettert, IHR! habt aus der Geschichte nichts gelernt. Es funktionieren weiter bei euch die Mechanismen, die Edward Berneys in seinem Buch Propaganda nieder geschrieben hat, und 1933 von Göbels umgesetzt worden sind!

Der Feind ist diesmal keine Ethnie, kein Volksstamm, keine Religionszugehörigkeit. „Der Feind“ ist diesmal ein Virus. Aber sobald man euch mit der richtigen Bedrohung einlullt lasst ihr wieder alles mit euch machen, euch alles gefallen, und werdet zu dem, was wir am liebsten sind … den Denunzanten!

Alle rhetorisches Mittel sind recht, um diesen Corona-Leugnern, Masken-Verweigerern und Impfgegnern das Wasser abzugraben. Fakten interessieren euch nicht. Geht JETZT! auf die Webseite des RKI und schaut mit bloßem Auge, ob die Fallzahlen steigen oder sinken. JETZT! Nutzt Google selbst, ich verlinke es nicht.

Ihr hättet, wenn ihr zwischen 1933 und 1945 gelebt hättet auch nichts gesagt wenn die Nachbarn abgeführt worden wären. Ihr hättet genau so gegen den Juden gehetzt, nicht mehr bei ihm eingekauft. Nein, natürlich. In die Gaskammer hättet ihr sie nicht getrieben, für so etwas fehlen euch die Eier! Ihr wollt in eurer Wohlfühlblase bleiben, die 100% Sicherheit genießen und bloß nicht selbst denken!

Ich schaue auf euch herab, ich habe Kant, Hegel, Marx und Jesus auf meiner Seite! Und ihr? Ihr habt nichts, ihr seid nichts, und ihr werdet immer Herdentiere bleiben!

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Himmel und Hölle

Wahnsinn, warum schickst du mich in die Höhle? Höhle Höhle Höhle … ja, oder so. Kennt ja jeder :D.
https://www.youtube.com/watch?v=8WQFqRO3Xzg
1983 also kommt der bekannteste VoKuHiLa der Nation (ist er glaube ich immer noch oder?) mit dem Song um die Ecke. Da war ich neun Jahre alt. Richtig fiesen Ohrwurm gehabt von dem Song, und später dann bei den Eisbären Berlin unzählige male mit gegröhlt, wenn ein Spieler des eigenen Teams auf die Strafbank musste.

Aber was ist sie überhaupt, diese Hölle? Ein Gedankenexperiment wie Gott sage ich. Gott halte ich ja auch für etwas, was sich nur der Mensch erdenken konnte, und stehe damit natürlich vor dem Henne – Ei – Problem wenn mir die Institution die den Glauben vertritt erzählen möchte dass das entsprechende Gedankenexperiment alles geschaffen hat. Ihr wisst schon, am Anfang war … usw.
https://www.youtube.com/watch?v=EBLeoQsjwAo

Die Wikipedia Universität sagt dazu folgendes:
„Die Hölle ist nach den Auffassungen zahlreicher Religionen ein unwirtlicher, jenseitiger Ort der Bestrafung für, dem jeweiligen Glauben als verboten geltende, im Diesseits begangene Taten.“

Die meisten von uns dürften sich die Hölle so vorstellen, wie Dante sie beschrieb.

Ich persönlich habe da eine etwas andere Auffassung, schließlich können wir uns ja die Hölle auf Erden bereiten. Ich glaube aber auch an das ewige Leben. Und so ist die Hölle für mich der Zustand, der erreicht wird, wenn man gestorben ist, und von allen vergessen wurde.

Das ewige Leben ist das genaue Gegenteil. So lange man nach meinen Tot an mich denkt, lebe ich ewig. Die Vorstellung habe ich immer im Kopf, wenn ich das Vater Unser bete:

PATER NOSTER, qui es in caelis, sanctificetur nomen tuum. Adveniat regnum tuum. Fiat voluntas tua, sicut in caelo et in terra. Panem nostrum quotidianum da nobis hodie, et dimitte nobis debita nostra sicut et nos dimittimus debitoribus nostris. Et ne nos inducas in tentationem, sed libera nos a malo. Amen.OUR FATHER, who art in heaven, hallowed be Thy name. Thy kingdom come. Thy will be done on earth as it is in heaven. Give us this day our daily bread and forgive us our trespasses as we forgive those who trespass against us. And lead us not into temptation, but deliver us from evil. Amen.

Oh, schon wieder das falsche im Kopf gehabt, ich meine ja das Glaubensbekenntnis:

LateinischDeutsch (ökumenische Fassung)
Credo in Deum,
Patrem omnipotentem,
Creatorem caeli et terrae.

Et in Iesum Christum,
Filium eius unicum, Dominum nostrum:
qui conceptus est de Spiritu Sancto,
natus ex Maria Virgine,
passus sub Pontio Pilato,
crucifixus, mortuus, et sepultus,
descendit ad inferos:
tertia die resurrexit a mortuis;
ascendit ad caelos;
sedet ad dexteram Dei
Patris omnipotentis:
inde venturus est
iudicare vivos et mortuos.

Credo in Spiritum Sanctum,
sanctam Ecclesiam catholicam,
Sanctorum communionem,
remissionem peccatorum,
carnis resurrectionem,
vitam aeternam.
Amen.

Textfassung aus dem Missale Romanum von 1970.
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische (christliche/allgemeine)[11] Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten[12]
und das ewige Leben.
Amen.

Übersetzung, die am 15./16. Dezember 1970 von der Arbeitsgemeinschaft für liturgische Texte der Kirchen des deutschen Sprachgebietes verabschiedet wurde.

Ich glaube also an den heiligen Geist, die christliche Kirche (ja, ich bin evangelisch), Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten (Walking Dead lässt grüßen) und das ewige Leben.

Demnach ist für mich der Himmel etwas, was man durchaus zu Lebzeiten erreichen kann. Je mehr an mich denken, desdo mehr Himmelreich auf Erden habe ich.

In diesem Sinne …. Amen ;).

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Der Choleriker in mir …

ist vorhanden. Gar keine Frage. Ich habe ihn nur normalerweise sehr gut im Griff, wenn es mir gut geht.

Anstrengend wird es, wenn ich schlecht schlafe und ich mit einem Blutdruck von 210 zu 130 aufwache. Dann bekomme ich mich nur sehr schwer wieder in den Griff, mit Atemübungen und Yoga komme ich so auf 180 zu 110 Blutdruck.

Richtig gut helfen tut schwimmen / tauchen. Damit droppe ich unmittelbar auf 120 zu 80.

Nun bin ich aktuell auf der A4 in der KBO Taufkirchen, und die letzten drei Tage waren sehr anstrengend. Freitag und Samstag konnte ich cholerische Anfälle nicht zu 100% vermeiden. Das lag unter anderem daran, dass ich sowohl Freitag als auch Samstag nur drei Stunden verteilt über die Nacht geschlafen habe und mit Blutdruck indizierter Migräne aufgewacht bin. Am Samstag Morgen hatte mir meine oberschlaue Oberärztin dann sogar das Summatriptan wieder gestrichen so das ich einmal richtig eskalierte. Der Schlag ging auf die Wand in unserem Stations-Fahrstuhl, die nun eine kleine Beule hat.

Des Weiteren wollte ich mich gestern dann entlassen lassen, die Bereitschaftsärztin konnte mir das dann noch einmal ausreden, und als Fr. Hess (Pflege) sich gestern eine halbe Stunde Zeit nahm mit mir zu reden habe ich noch einmal nachgedacht.

Ich bin immer noch der Meinung, dass mein eingeschlagener Weg, eine Langzeit-Sucht-Therapie anzustreben der richtige Weg für mich ist. Schließlich ist das Craving nach Amphetamin oder LSD seit ich keine Medikamente mehr nehme von Tag zu Tag stärker, und auch mein Alkoholkonsum ist aktuell nicht ohne (ca. fünf Bier über den Tag verteilt).

Ich denke aber nun, dass ich MIT der Station A4 eine Lösung finden kann, und sei es, dass ich am Montag auf die A5 (Sucht offen) verlegt werde.

Aber bitte denkt dran, im Umgang mit mir … eigentlich bin ich Choleriker wie mein Großvater Väterlicherseits, und an schlechten Tagen kann man mich zum Explodieren bringen.

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Fast durchgerutscht

Mein Handy futtert gerade die letzten % Akku. Nur habe ich keine Möglichkeit es aufzuladen.

Warum nicht?

Nun, mein Ladegerät ist 1,7 KM entfernt. Es könnte aber ebenso gut auf dem Mond sein.

Weil ich bin in Isolation. Warum? Corona!

Nicht das ich es hätte, aber bis das Testergebnis nicht da ist, wird so getan als hätte ich es. Verantwortlich für diese Art der Behandlung von psychisch kranken Menschen ist der Herr Podechtl. Nein, dass habe ich mir nicht ausgedacht, der heißt wirklich so.

In der Klinik bin ich, weil meine noch Frau mir gestern erzählte, sie hätte sich am Samstag aus Verzweiflung die Arme aufgekratzt, weil ihr das Handy hinters Bett gefallen ist. Und dann sagte sie noch, dass es ihr so schlecht ginge, wie vor 10 Jahren nicht und dass sie suizidal sei.

Darauf hin habe ich die Polizei angerufen… die dann wieder unverrichteter Ding abzogen…

Ich selbst habe kein Geld mehr, die letzten Pfanddosen zurück gebracht und alles von Wert verkauft. Ich hatte nichts mehr zu essen, obwohl nein Vater gerade Geld überwiesen hat.

Zum Glück hätt mein Vermieter mich durchgefüttert, aber dem sein Konto würde vom Finanzamt dicht gemacht. Wir haben aktuell beide nichts.

Und wer jetzt mich auf „Die Tafel“ hinweusen möchte… danke, aber aktuell AUFNAHMESTOP.

So wäre ich fast durchgerutscht… durch unser soziales System.

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Keinem will ich angehören!

Ich finde es erstaunlich, wie sehr es die meisten Menschen in Zeiten diverser Krisen auf die eine oder andere Seite drängt. So entscheidet man sich etwa in unbedingtem Gehorsam für das Lager der Globalisten oder in diametraler Opposition für jenes der Nationalisten. Grauzonen werden dabei ebenso wenig wahrgenommen wie etwaige Übereinstimmungen oder die Tatsache, dass es auch fernab dieser Polarität brauch- und gangbare Alternativen gibt. Der dringend notwendige Dialog bleibt auf der Strecke, stattdessen bekommen Distanz, Hass und Deutungshoheit immer mehr Gewicht im alltäglichen, permanenten Streit.

Als freier Denker fange ich mit einer solchen Einstellung aber nichts an, und so versuche ich, Klarheit zu gewinnen, Zusammenhänge zu verstehen und Überlappungen in kontroversen Sichtweisen zu finden. Geniale Denker wie etwa Giovanni Pico della Mirandola geben mir dabei wichtige Impulse. Ich möchte an dieser Stelle jedoch einen anderen großen Geist, einen richtigen Ur-Europäer, indirekt zu Wort kommen lassen.

Stefan Zweig über Erasmus von Rotterdam:
„In solchen furchtbaren Augenblicken des Massenwahnes und der Weltparteiung wird der Wille des Einzelnen wehrlos. Vergebens, dass der Geistige sich retten will in die abgesonderte Sphäre der Betrachtung, die Zeit zwingt ihn hinein in das Getümmel zur Rechten oder zur Linken, in die eine Rotte oder in die andere, zur einen Parole oder zur anderen Partei; keiner unter den Hunderttausenden und Millionen von Kämpfern braucht dann mehr Mut, mehr Kraft, mehr moralische Entschlossenheit in solchen Zeiten als der Mann der Mitte, der sich keinem Rottenwahn, keiner Denkeinseitigkeit unterwerfen will.“

Und weiter heißt es über Erasmus:
“ Nulli concedo, keinem will ich angehören!“ „… homo per se, Mann für sich allein, bis in die letzte Konsequenz. Gegenüber den Politikern, den Führern und Verführern zur einseitigen Leidenschaft, hat der Künstler, der Geistmensch im Sinne Erasmus‘, die Aufgabe, der Verstehend-Vermittelnde zu sein, der Mann des Maßes und der Mitte. Er hat an keiner Front zu stehen, sondern einzig und allein gegen den gemeinsamen Feind allen freien Denkens: gegen jeden Fanatismus; nicht abseits von den Parteien, denn mitzufühlen mit allem Menschlichen ist der Künstler berufen, sondern über ihnen, au-dessus de la melee, die eine Übertreibung bekämpfend und die andere, und bei allen denselben unseligen, unsinnigen Hass.

„Vielleicht ist es manchmal ganz gut, an vorderster Front den eigenen Prinzipien Gehör zu verschaffen. Aber gewiss ist es auch mindestens genauso wichtig, die vermittelnde Position – frei von jeder ideologischen Verblendung – einzunehmen. Nun denn, machen wir uns auf, der Weisheit zu folgen, denn nur sie wird uns in eine lebenswerte Zukunft führen können.

Quelle: Facebook -> Thomas V. Weiss

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Jeder Mensch zählt!

#blacklivematters?

#alllivematters!

(english version below).
Rassismus ist nicht nur ein „schwarzen“ Problem! Menschen mit Behinderungen, Krankheiten, Einschränkungen haben ähnliche oder gleiche.

So lange wir diese Schubladen verwenden sind wir rassistisch bzw. ausgrenzend. Last uns das endlich überwinden. Vor über 2000 Jahren gab es schon einmal jemanden, der sagte: Alle Menschen werden von Gott gleich stark geliebt!

2020 könnte das Jahr werden, in dem diese Botschaft endlich richtig verstanden, und auch entsprechend danach gehandelt wird.

Every person counts!

Racism is not only a „black“ problem! People with disabilities, diseases, restrictions have similar or the same.

As long as we use these drawers we are racist or excluding. Let us finally overcome this. More than 2000 years ago there was someone who said: All people are loved by God equally!

2020 could be the year in which this message is finally understood correctly and in which we act accordingly.

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Ich will Feuerwehrmann werden….

Sagte Grisu der Drache.

Ich werde Arzt. Ja. Jetzt, in den zwei Jahren meiner Erwerbsunfähigkeitsrente habe ich mich gerade eben angemeldet bei:
https://medical.edu.mt

Schauen wir, wie weit ich komme :D.

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Wie war den das? / Teil 5

Nach den ersten elf Monaten Psychiatrie ging ich wieder arbeiten. In der Tat bin ich schon einen Monat lang aus der Klinik nach dem Hamburger Modell wieder arbeiten gegangen. LEA Berlin, KFZ-Zulassungsstelle.

Das waren täglich fast zwei Stunden Fahrt … einfach. Aber gut, nach dem Monat hatte ich dann auch meine erste Wohnung. Aber … die nächste Phase bahnte sich schon an, und als ein Kumpel mir das Angebot machte, im Osten auf ein noch nicht fertig gestelltes Hotel aufzupassen sagte ich ja.

Ich ließ mich wieder krankschreiben und zog nach Lohof … das ist in der Nähe von Zerbst (Magdeburg). Nach zwei Monaten war die Episode auch wieder vorbei, da im Hotel eingebrochen, und ich übel zusammengeschlagen wurde.

Aufenthalt Nr. Zwei in der NKS …. diesmal nur sechs Monate. Den Job hatte ich auch nicht mehr, und diesmal wurde auch betreutes Einzelwohnen beantragt. Ca. ein einhalb Jahre eierte ich so rum, nächste Phase, diesmal aber nur drei Monate Aufenthalt in der NKS.

Dort lernte ich dann auch meine erste feste Freundin kennen, die Beziehung hielt fünf Jahre. Leider ging es ihr immer schlechter, je besser es mir ging.

1999 fing ich dann wieder an zu arbeiten, diesmal bei der iConnect e-commerce solutions GmbH … zum Zeitpunkt meines Arbeitsbeginns noch iConnect GbR …. aber da von das nächste mal mehr.

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Wie war denn das? / Teil 4

Tja … leider hat Corona meine Reihe unterbrochen. Aber machen wir nun weiter. Im letzten Teil beschrieb ich ja, wie ich von zu Hause rausflog.

Natürlich kümmerte ich mich nicht um eine Wohnung. Hatte ja genügend Kumpels, bei denen ich übernachten konnte. Aber irgendwann war auch das ausgelutscht.

Zum Glück gab es damals noch das Tacheles, und den Hinterhof davon, auf dem Spiral-Tribe bei seinem Durchzug durch Europa den ein oder anderen Bauwagen hatte stehen lassen. Einen davon schnappte ich mir.

Interessanterweise hatte ich innerhalb von zwei drei Wochen wirklich alles, was man so zum Leben brauchte …. Selbst ein Bett, Bettdecke, Laken und ähnliches bekam ich über Spenden zusammen. Die Sanitären Anlagen vom Tacheles konnte ich nutzen, so das auch Duschen möglich war.

Zu Essen bekam ich auch, allein wenn man Morgens (04:00) beim Bäcker einfach mal fragte, ob man die Kuchen Ränder von den Blechen haben konnte kam man mit ner Tüte und zwei Kilo Kuchenrand zurück. Ansonsten war Aufgrund der Touristendichte auch das altbekannte „haste mal ne Mark“ echt simpel.

Man könnte also sagen, mir ging es gut … bis darauf, dass ich damals meinen ersten starken manischen Schub bekam. Und der war echt heftig. Über viele Umwege landete ich dann in der NKS (Nerven Klinik Spandau) und es brauchte elf Monate, bis ich wieder „in der Spur“ war.

Davon dann das nächste mal mehr.