Kategorien
Allgemein

Jesus von Nazareth, der Meister der Pull-Kommunikation

Was? Ein Text über Jesus? Hast du echt nichts besseres zu tun? Nein, gerade nicht. War jetzt eine Stunde mit dem Hund draußen, bin über den Lindenkeller“berg“ gelaufen und bin gut am Schnaufen. 140 KG+ fordern eben ihren Tribut.

Ich war mit Latschen draußen.

„Jesus war ein guter Mann, der hatte immer Latschen an…“

Aha! Du Spinner hältst dich für Jesus!

Äh nein, meine erste akute Erkrankung hatte zur Folge, dass ich mich für den heiligen Geist hielt. Den fand ich cooler. So der Superman unter den virtuellen Freunden.

Dieser heilige Geist kann einen nämlich „beseelen“ … aber das nur am Rande.

Was meine ich jetzt mit Pull-Kommunikation. Ich weiß nicht mal, ob es das schon gibt, oder ob ich hier ein neues Wort kreiert habe, meinen tue ich damit, dass man eben nicht versucht den Anderen zu „pushen“, ihm also die eigenen Gedankenwelt aufzudrängen, sondern das man erst einmal eine Basis zur gemeinsamen Kommunikation schaft.

Und das tat Jesus wohl immer wieder mit seinen Gleichnissen. Er sagte nicht „so und so musst du handeln damit du XYZ erreichst“ … also … nicht oft oder? Er sprach viel öfter in Gleichnissen, die den Anderen dazu verleiten sollten selbst zu überlegen. Damit dieser zu einer Erkenntnis kommen konnte. Eine viel einprägsamere Geschichte als wenn ich dich umföhne!

Ich habe das Gefühl in einer Zeit zu leben, in der jeder versucht den anderen umzuföhnen! Angefangen von den Medien, über den Politikern, eigentlich ALLE! JEDER! Zu jederzeit! Die Aufmerksamkeitsspanne reicht für die 130 Twitterzeichen, und oftmals nicht einmal das. Wir urteilen in Sekundenbruchteilen, weil wir alle das Gefühl haben, dass man das von uns erwartet. Weil Zeit ist Geld, und Geld ist kostbar!

Geld ist ein Scheiß :D. Es ist eine Idee. Es ist die Idee, dass ich für das Geld etwas kaufen kann. Wenn jetzt der Bäcker Morgen aber beschließt das er die bunt tätowierte Baumleiche nicht mehr mag, bekomme ich kein Brot. Versuch mal dem 50 Euro Schein eine Schippe in die Hand zu drücken, und sag ihm, er soll ein Loch buddeln.

Geld ist geschenktes Vertrauen. Das Vertrauen darauf, dass es funktioniert. Und das tut es auch. Es ist praktisch. Ich muss nicht mehr zwei Hühner gegen ein Paar Schuhe tauschen. Es reduziert aber auch in meinen Augen die kommunikativen und sozialen Fähigkeiten. Es vereinfacht. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, kann jeder für sich selbst entscheiden.

Vielleicht muss wirklich jemand wieder in den Tempel und die Händler rausschmeißen. Ich glaube man braucht dazu heute keine Peitsche mehr! Wir haben uns ja weiterentwickelt, und ich glaube an den Gewaltverzicht.

Vielleicht sollten wir alle ein bisschen mehr Jesus wagen in Form der Art und Weise, wie wir miteinander sprechen. Vielleicht gelingt dann die Quadratur des Kreises oder kurz, der Weltfrieden.

Morgen steht er wieder auf! Ich trage heute schon mein Oster-T-Shirt: „Gamers dont die, they just respawn!“.

Jesus hatte halt einen drei Tage Lag zum Respawn. Ist das jetzt respektlos? Vielleicht verstehen manche das so. Ich halte es nur für zeitgenössisch formuliert.

Eben in der Sprache, in der ich lebe. Weil … in welcher Zeit lebte Jesus? Was hat er denn wirklich gesagt? Wie hat er es gesagt? Ob er bei bestimmten Aussagen die Augenbrauen hob? Zuckte er mit den Achseln? Verzog er das Gesicht? Alles Informationen die nicht überliefert sind. Ich fände Sie aber unheimlich spannend zu klären. Natürlich kann man das nicht. Warum Zeitmaschinen nicht funktionieren können hat Harald Lesch super allgemeinverständlich präsentiert:
https://www.youtube.com/watch?v=h5numuNTtnE

Also kann man sich nur „Gedanken“ dazu machen. Man könnte das als Zeitverschwendung betrachten. Aber. Zeit haben wir aktuell Dank des Corona-Lockdowns.

Mit der Körpersprache könnten Aussagen von Jesus ganz anders gemeint gewesen sein, als wir diese heute interpretieren. Ich behaupte nicht Recht zu haben. Ich stelle diese These einfach mal in den Raum.

Erschwerend kommt hinzu, dass wir mit den Kirchen die Aufgabe, die Aussagen zu interpretieren an Andere abgeschoben haben. Die haben das dann ja studiert. Theologie. Aber. Jesus ist für alle da. Meiner Meinung nach fordert er JEDEN! auf, sich Gedanken zu machen, nicht, sich Gedanken machen zu lassen.

Wo lassen Sie denken? ;).

Kategorien
Allgemein

Die Mitmachkrise

So, dass wars :D.

Natürlich, die Ausgangsbeschränkungen gelten noch, manche Landesväter schießen aktuell noch weit über das Ziel hinaus, und die Grundfeste unserer Demokratie scheint in Gefahr.

Aber der Drops ist gelutscht, der Adler ist gelandet, Elvis has left the building.

Aktuell scheint alles noch furchtbar, schlimm, aufbegehrenswert!

Atmen Sie. Durch die Nase ein, durch den Mund aus. Wiederholen Sie das drei mal!

Es ist vorbei! Die Stimme der Vernunft ist wieder zu hören. Und! Sie war nie weg.

Ich halte die Reaktion unserer Kanzlerin, Dr. Angelika Merkel für einmalig in der Geschichte! Ich vermute das Söder sie dazu überreden konnte, alle anderen Bedenken über Bord zu werfen, und entgegen aller geltenden Gesetze zu HANDELN!

Das Corona-Virus Covid19 IST! gefährlich. Es hat eine unschöne Eigenschaft. Man kann Überträger sein, ohne sich selbst krank zu fühlen. Für ein Virus ein sehr sinnvolle, für uns Menschen dann eben eine sehr sehr gefährliche Strategie. Auch ist unbestreitbar, dass Covid19 schwere Verläufe produzieren KANN! ABER! Der Prozentsatz der schweren Verläufe, die Mortalität und die Letalität sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht so dramatisch wie befürchtet, WENN! einfachste Grundlagen der Hygiene, wie sie Robert Koch aufgestellt hat beachtet werden!

Auch haben wir mit den Ausgangsbeschränkungen die Grundlagen dafür geschaffen, dass die Wissenschaft und die Politik ZEIT! hatten. Details an der Methodik des RKI kann man, in meinen Augen muss man diskutieren. Aber nicht zwingend JETZT!

JETZT ist die Information, dass die Krise vorbei ist, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind die entscheidende. Sie gibt Hoffnung, sie ist wichtig für unsere psychische Gesundheit, und sie gibt mir Kraft mich weiter in Geduld zu üben.

Verstehen Sie das bitte nicht falsch! Ich halte es weiterhin für gegeben, dass wir ABSTAND HALTEN!. Ich halte es weiterhin für gegeben, dass wenn wir uns krank fühlen daheim bleiben, und wenn wir wirklich unbedingt raus müssen, weil uns kein Nachbar helfen kann, DANN! mit MUNDSCHUTZ!

Waschen Sie weiterhin Ihre Hände, wenn möglich desinfizieren Sie diese auch mal ab und an. Letzteres ist nicht zwingend notwendig, aber es schadet keinem.

Weil das macht diese Krise in meinen Augen so einzigartig. JEDER! konnte und hat am Gelingen der Überwindung mitgearbeitet! Neben den unbestreitbaren negativen Effekten, die der Lockdown verursacht hat überwiegen in meinen Augen die Positiven.

Wir haben Menschenleben gerettet. Die Politik hat sich die Vorgabe, Menschenleben NICHT! für den Markt zu riskieren, sondern die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung an vorderster Stelle zu sehen auf die Fahnen geschrieben.

Es ist aber, so denke ich auch, jetzt die Zeit die Ausgangsbeschränkungen zu lockern. Frau Merkel, haben Sie auch vertrauen in Ihre Bevölkerung! Wir haben jetzt über zwei Wochen lang gelernt richtig mit dem Virus umzugehen. Lassen Sie uns wieder raus zum Spielen ;).

Ich habe nichts geleistet. Ich habe mir die letzten sieben Tage extrem intensiv einen Kopf gemacht, fast Tag und Nacht im Internetverbracht, gelesen, zugehört, zugeschaut. Ich habe vielleicht ein bisschen früher den „AHA-Effekt“ gehabt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin eben ein denkender Mensch. Streitbar, ängstlich, pedantisch, irre. Das letzte habe ich schriftlich ;).

Hier findet ihr noch meine Dankesrede an Frau Merkel auf Youtube von gestern Abend:
https://www.youtube.com/watch?v=eRUVRIuzX-U

Kategorien
Allgemein

Die Katze ist aus dem Sack.

Zwei Pressekonferenzen heute.

Die eine um 11:00 NRW-Landesregierung, mit Hr. Dr. Streeck und Herrn Laschet, die andere um 14:00, Bundespressekonferenz mit Spahn, Wiehler, Giffey und Dr. Adli.

Die BPK nimmt keine Hinweise der Pressekonferenz des Landes NRW auf. Weil das wäre für Herrn Wiehler und Herrn Spahn fatal, eventuell schauen die genannten auch einfach keine andere Pressekonferenzen.

Was noch viel fataler ist, dass auch die Hofberichterstatter wohl nichts von der Pressekonferenz in NRW mitbekommen haben. Eventuell muss die auch erstmal noch von jemanden für sie bewertet werden. Selbst denken ist halt aus der Mode gekommen.

Warum glaube ich wäre es für Herrn Spahn und Herrn Wiehler fatal? Weil bei den beiden Pressekonferenzen zwei Methodiken aufeinanderprallen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Warum ist das wichtig? Nun, die Methodik des RKI missachtet die vom Gründervater des Instituts verfassten Postulate! Was sagen diese aus? Lies selbst:
https://de.wikipedia.org/wiki/Henle-Koch-Postulate

Sie geben eben vor, was beachtet werden muss damit man einen Toten einer bestimmten Ursache, hier Erreger, zusprechen kann.

Und genau DAS! macht das RKI NICHT! Jeder Tote, der das Virus zum Zeitpunkt seines Todes hatte, ist ein Corona-Toter! Völlig unabhängig davon ob er an Alterschwäche, Herzinfarkt oder eben einer anderen Sache gestorben ist.

OH! Erste Frage zu NRW … könnte jetzt die Schabowski-Situation kommen 😀 … *Fingertrommel*

Spahn: Schwafel, Seier, auf den Kern der Frage nicht antwortend *g*.
Oh … Wiehler sagt noch was dazu … und spricht von der Transparenz der Information … ahja, angeblich würde die Informationen „ganz schnell“ mit einander abgeglichen … Gott. Wenn das so wäre Herr Wiehler, dann frage ich mich um so mehr, wie sie es geschafft haben 2 1/2 Wochen ihr Schlangenöl zu preisen.

WHOT! Phoenix schaltet weg, bevor die BPK zu Ende ist, und alle Fragen durch sind … WTF! Und lieber ne Doku … Ich fasse es nicht *g*.

Naja, zurück zum RKI und seiner Methodik und den Zahlen. Was erschwerend zu den gemeldeten Fallzahlen hinzukommt ist, dass die Institute, die Fälle gemeldet haben, sich geändert hat. Die sind mehr geworden. Damit steigen logischerweise auch die Fallzahlen. Ändere ich die Datenbasis, erhalte ich andere Zahlen! Das dürfte für jeden Verständlich sein.

Herr Streeck macht etwas völlig anderes. Er hat „das Glück“, dass er mit Heinsberg eine in sich abgeschlossene Einheit vorfindet, in der er eine Studie durchführen kann. Damit sind gezielte, wiederholbare Tests möglich. Damit lassen sich BELASTBARE Zahlen produzieren. In meinen Augen Zahlen, die wissenschaftlich belegbar sind. Die Zahlen des RKI werden diesem Anspruch meiner Meinung nach nicht gerecht.

Kurz und knapp: RKI -> Schlangenöl oder Aberglaube, Schreeck -> wissenschaftlich evident.

So … und auf welchen Zahlen wurden die Verordnungen erlassen? Na. Super, ihr erinnert euch ;).

Versteht mich nicht falsch. Ich fand die Reaktion, die Ausgangsverordnug zu erlassen TOP! RICHTIG! KLASSE! Man könnte sagen, die Politik hat was gelernt. Lieber zu Vorsichtig als zu risikofreudig, wenn es ums Menschenleben geht. Wenn doch nur IMMER! dieser Grundsatz befolgt werden würde.

ABER! Als Stimmen versuchten sich Gehör zu verschaffen, dass die Methodik und Datenbasis des RKI und der John-Hopkins sagen wir mal suboptimal sind berichtete kaum ein Medium darüber! Ein Interview bei Markus Lanz mit Herrn Dr. Streeck (tada), und eines bei der Zeit mit … genau, Herrn Streeck ;).

VIELE! weitere Virologen, Pathologen, Internisten, Mirkobiologen und HNO-Ärzte haben sich zu Wort gemeldet. Da sie in den etablierten Medien nicht zu Wort kamen auf ihren Webseiten, den Webseiten der Institute, ihren Youtube-Kanälen.

Die könnt ihr auch alle finden! Ihr müsst nur danach suchen. Ihr müsstet aufhören zu glauben das in den alternativen Medien eben nicht nur Aluhutgeschwurbel, Verschwöhrungstheorien und Schlangenöl zu finden ist, sondern mittlerweile richtig gute Informationen!

Sicher ist Wikipedia bei bestimmten Themen mit Vorsicht zu genießen, aber selbst die sehr kritische Doku „Die dunkle Seite der Wikipedia“ ist sich darüber einig, dass naturwissenschaftliche und medizinische Informationen teilweise extrem gut aufbereitet und richtig sind.

Damit kann jeder selbst, wenn er mag, ein bisschen Medizinstudium betreiben. Natürlich würde ich nie so weit gehen zu behaupten dass das ein richtiges Studium ersetzen könnte, aber zumindestens auf den Stand des interessierten Laien kann man sich bringen.

Es kann einem helfen Informationen die man von anderen erhält zu bewerten. Es kann einem helfen selbst Überlegungen anzustellen, ob das alles so richtig ist.

Fragen, die ICH Herrn Streeck gestellt hätte wären gewesen:
– Wie sind die Letalitätsrate von 0,17% und Mortalitätsrate von 0,06% im Vergleich zur Grippewelle 2017/2018 mit über 20.000 Toten zu bewerten?
– Wie ist die Infektionsrate von 15% gegenüber der Grippewelle 2017/2018 bewerten?
– Ist damit die Ausgangsverordnung noch sinnvoll?
– Haben wir ein „Gespenst“ gejagt, also sind wir alle 2 1/2 Wochen kollektiv in den Panikmodus verfallen?

Weil … DIESE! Fragen werden nicht gestellt. Diese Fragen sind für mich aber die entscheidenden wenn ich die krassen Einschränkungen meiner Grundrechte für gerechtfertig erachten soll.

Eigentlich wollte ich am Samstag eine Demo anmelden. Scheiterte dann erst am zickenden Drucker und dann einfach an der Zeit sowie einem Vertreter des Versammlungsleiters. Die Anwältin Beate Bahner hatte dazu aufgerufen.

So werde ich mich jetzt gedulden bis NACH! Ostern, auch wenn mir die Wissenschaft mit den Zahlen von Herrn Streeck ein anderes Bild zeigen. Dieses wäre eine unmittelbare Beendigung des Ausgangsgebot, Öffnung aller Geschäfte, Schwimmbäder, Kneipen, Restaurants unter der Bedingung das einfache Hygiene-Maßnahmen wie HÄNDE WASCHEN und HÄNDE DESINFIZIEREN beibehalten werden. Des Weiteren fordere ich eine Mundschutzpflicht für Menschen die Erkältungssymptome haben. GERNE können wir das mit den zwei Meter Abstand beibehalten.

Ich war heute bei der Post, in der Apotheke und bei Aldi. Überall gehen die Leute höflicher, zuvorkommender, einfach menschlicher miteinander um.

Ich habe dann noch gegenüber meiner Frau gescherzt, dass ich am Samstag doch demonstrieren gehe. Für die Verlängerung des Ausgangsgebot :D.

Kategorien
Allgemein

Das Imperium zerbricht!

Ich würde sagen, jetzt ist es soweit.

Die Ereignisse überschlagen sich.

Heute hat eine Rechtsanwältin (Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht) einen Brief veröffentlicht:
https://swprs.org/anwaeltin-beate-bahner-der-shutdown-ist-verfassungswidrig/

In diesem geht es im Kern um den Shutdown in Deutschland, und das dieser Verfassungswidrig ist.

Explosiv ist der Aufruf zum zivilem Ungehorsam, zur Missachtung der Anordnung, da dieser Verfassungswidrig ist und zum Aufruf zur Anmeldung von Demonstrationen am Samstag den 11.04.2020.

Youtube hat das Video von Dr. Bodo Schiffmann, in seinem Kanal, der den Brief vorliest GELÖSCHT!

Reaktionen anderer Plattformen erwarte ich. Aber der Affe ist aus der Box! Das Ding lässt sich nicht mehr aufhalten. Dafür ist der Druck, der von den Medien und dem RKI zum Thema Corona aufgebaut worden ist viel zu groß!

Wer sich den Brief nicht durchlesen möchte findet auch einen Kommentar dazu auf KenFM:
https://www.youtube.com/watch?v=ih0A38iIBMs

[UPDATE 17:18]
Ich für meinen Teil habe eine Demonstration in Freising angemeldet. Soweit ich informiert bin, habe ich damit meiner Schuldigkeit genüge getan (Quelle https://www.juraforum.de/lexikon/demonstration-anmelden).

Jetzt könnte man sich noch fragen, warum ich diesen reißerischen Titel gewählt habe. Weil meiner Meinung nach der Umgang mit der Corona-Kriese viel viel mehr in Gang bringen wird, als aktuell diese Demonstration und die hoffentlich daraus resultierende Lockerung der Ausgangsbeschränkung.

Weil mit welchen Erkenntnissen gehen wir dann aus der Kriese?
– Dem RKI ist nicht zu trauen
– Die Bundesregierung hört nicht auf unterschiedliche Experten
– Die Presse ist gleichgeschaltet worden
– Der Markt regelt in Kriesen nichts
– Die EU ist nicht handlungsfähig
– Der Kapitalismus meckert lieber über Propaganda aus China als sich über die Hilfslieferungen zu freuen
– Eine Wiederholung der Nazizeit ist möglich
– Selbst im Zeitalter des Internets schaffen es viele Menschen nicht, sich abseits der etablierten Medien zu informieren, und selbst zu denken

Und das wird eben meiner Meinung dazu führen, dass der Führungsanspruch der USA und vor allem der vorherrschender Ideologie Kapitalismus das Genick brechen wird.

Und wenn wir ganz viel Glück haben, kommt ja eventuell eine Welt zustande, wie sie Ken Jebsen im Interview mit Tilo Jung 2013 „entworfen“ hat.

Eine Welt die auf einer ganz einfachen soziologischen Grundlage basiert.

Folgendes Experiment: Man setzt zwei Kinder, ca. drei bis vier Jahre in einen Raum, und stellt zur Mittagszeit zwei mit Galoschen bedeckte Teller vor ihnen ab. Die Betreuerin des Experiments sagt, dass sie die Galoschen entfernen dürfen, sobald sie aus dem Raum ist.
Die Kinder entfernen die Galoschen, dass eine Kind hat einen vollen Teller mit Spagetti mit allem drum und dran, dass andere Kind hat nichts.
Ganz automatisch, ohne ein Wort zu reden, in Sekundenbruchteilen entscheidet das Kind mit den Spagetti, dem Kind welches nichts hat, die Hälfte abzugeben, und beide Kinder beginnen zu essen.

Eine auf dieser einfachen Grundlage aufgebaute Welt würde keine Kriege, keinen Hunger, keine Vernichtung der Natur kennen.

Wer das Interview in voller Länge genießen möchte, findet es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=0B2kNovtXMU

[UPDATE 22:32]
Das YT-Video von Dr. Bodo Schiffmann wurde von einem YT-User erneut hochgeladen:
https://www.youtube.com/watch?v=G97b2TV0fTA

Der Text auf https://swprs.org wurde gelöscht, auf der Webseite von Beate Bahner ist er weiterhin publiziert:
http://beatebahner.de/lib.medien/Erklaerung%20Beate%20Bahner%207.4.2020.pdf

Kategorien
Allgemein

Nicht mein Problem!

Ja, ich bin schnell. Ich bin ein digital Nativ. Ich saß mit sechs das erste mal vorm Computer, seit 1999 nutze ich das Internet, es war und ist mein Arbeitsumfeld.

Ich beherrsche Google und STRG+F. Ich kann Perl. Ich habe Bücher über NLP, logischem Denken und Propaganda gelesen. Ich wurde in der Schule jedes Jahr mit der Nazizeit gequält! Ich bin in einer integrativen Schule zur Schule gegangen. Für mich ist „Der starke hilft dem Schwachen!“ nicht einfach nur ein Spruch, sondern eine Lebenseinstellung.

Den zweiten Wahlspruch, nach dem ich versuche zu Leben ist „Primum non nocere„.

Meine Mutter war Arzthelferin und Chefarztsekräterin, meine Oma Krankenschwester im Krieg. Mein Vater über Jahrzehnte Personalratsvorsitzender des Landeseinwohneramt Berlin. Mein Stiefvater Versicherungsvertreter und Radiomoderator. Ich bin größtenteils bei meinen Großeltern groß geworden. Mein Opa väterlicherseits war Optikermeister bei Siemens und hat seit 1977 in der Glasfaserproduktion gearbeitet.

Ich halte die Grundlagen der Aufklärung für richtig.

Ich lehne Aberglaube, Rassismus und Kapitalismus ab.

Ich bin Klugscheißer und ein diskussionsfreudiger Mensch.

Wenn ich dir zu schnell bin, dann ist das nicht mein Problem!

Na gut … ist es dann leider doch, Empfängergerechtes senden und so.

Aber erschießt mich wenn dann für meine Aussagen, nicht für eure Interpretationen!

Kategorien
Allgemein

Warum immer erst, wenn was böses droht?

Wir nähern uns Woche zwei mit Ausgangsgebot, und ich bin aktuell sehr guter Dinge. Mein Wunsch, den ich bereits am 12.03.2020 formuliert hatte, dass die Menschheit wieder mehr auf Werte wie Solidarität und Nächstenliebe setzt, scheint sich zu erfüllen.

Die Hilfsgruppen zu Corona sprießen wie Pilze aus dem Boden bei Facebook, und auch die Koordination dieser Gruppen durch Ratschläge geben der „alteingesessenen“ Hilfsorganisationen (Caritas, AWO usw.) funktionieren.

In größeren Städten finden sich Gabenzäune, wo hilfsbedürftige die Sachen, die sie benötigen einfach mitnehmen können. Keine Bedürftigkeitsprüfung, einfach das Vertrauen, dass dies nicht von anderen ausgenutzt wird bestimmt das Handeln der Spender.

Auch mein seit Dezember 2019 laufender HartzIV Antrag ist heute positiv entschieden worden, und damit Nachzahlung seit Dezember 2019. Ich weiß wieder, wie ich meine Miete bezahlen kann!

Es bleibt zu hoffen, dass auch nach der Corona-Kriese die Erkenntnisse, welche Berufsgruppen wirklich systemrelevant sind, erhalten bleibt. Die Nichtbereitschaft und Nichthandlungsfähigkeit der EU in der Kriese sollte jedem noch einmal zum Nachdenken anregen, ob Dr. Gysi 1998 nicht doch mehr Recht hatte als man bisher geglaubt hat! Hier nochmal seinen Redebeitrag zu der Debatte Euro-Einführung:
https://www.youtube.com/watch?v=x1ef0BBtuYA

Ansonsten freue ich mich aktuell über die Spendebreitschaft meiner Mitmenschen und den sozialen Zusammenhalt, den ich erfahren darf.

Kategorien
Allgemein Geschichte

Wie war denn das? / Teil 03

Das Hochgefühl, welches gefühlt alle in Berlin hatten als die Mauer viel lässt sich schwer beschreiben. Obwohl Busse, S- und U-Bahnen massiv überfüllt waren, waren die Menschen glücklich! Ich persönlich machte direkt nach Mauerfall rüber in den Osten zu meiner Tante und meinem Cousin, und gab mir drei Wochen Ost-Berlin. Ich habe also „den Osten“ noch direkt mitgemacht. Auch vor der Wende war ich häufiger in Magdeburg, dort lebte ebenfalls eine Tante und auch meine Ur-Großmutter.

Aber zurück nach Berlin, mit 16 begann ich meine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel bei der Karstadt AG … Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg. Wir haben teilweise die Ware von der Palette runter verkauft, so krass war die Nachfrage nach dem Amiga 500 und sogar noch nach dem C64 … Comodore sześćdziesiąt cztery … werde ich mein Leben lang nicht vergessen :D.

Durch meine Ausbildung bei Karstadt lernte ich auch eine etwas zwielichtige Gestallt kennen, der., nachdem er zwei Wochen vorher einen PC gekauft hatte, nachfragte, ob ich ihm das „mit dem Computer“ erklären könnte … ich willigte ein, zehn DM Stundenlohn schien mir angemessen. Das erste mal in seiner Wohnung war ich recht fasziniert von den vielen Pokalen in seiner Vitrine, und es stellte sich heraus, dass er zweimaliger Europameister im ATK war … heute nennt sich da MMA, und ich fragte nach, ob er eine Gruppe trainiert …. tat er, somit waren die 10 DM vom Tisch, aber ich hatte dreimal die Woche echt gutes Kampfsport/Kampfkunst Training.

Auf der anderen Seite entwickelte ich mich zum Partygänger, da mein bester Freund anfing, professionell DJ zu machen. Das bekam er auch hin, und wurde später bei Baracuda-Records unter Vertrag genommen. So hatte ich das Vergnügen öfter mal Plattentaschen in den Tresor, Bunke, T-Base usw. zu schleppen … damals war Auflegen halt echt noch mit körperlicher Arbeit verbunden :D.

Dummerweise fing ich durch die Kontakte in den Clubs dann auch an Drogen zu verschieben und zu handeln. Das endete damit das mich meine Mutter rausschmiss, weil irgend so nen Hansel bei mir daheim anrief, und Koks verlangte … natürlich kümmerte ich mich nicht um eine Wohnung, und nachdem ich rausgeschmissen wurde und ein halbes Jahr bei verschiedenen Freunden und Bekannten untergekommen war, lebte ich auf der Straße … aber davon mehr im nächsten Teil.

Kategorien
Allgemein Geschichte

Wie war denn das? / Teil 02

BASIC … genau, da waren wir stehen geblieben. Ich hatte das Glück, dass der Vater des älteren Nachbarsjungen bei IBM arbeitete … daher hatten die 1980 schon nen Apple II rumstehen. An dem spielte ich dann auch mit sechs schon „Castle Wolfenstein“ … damals mit Paddles gespielt.

Beim Spielen blieb es aber nicht, mit acht konnte ich schon BASIC programmieren … natürlich erstmal nur die ganz einfachen Sachen, aber die Freundschaft blieb lange bestehen, und vieles was ich damals schon lernte aus der EDV sollte mich mein Lebenlang begleiten. Gerade das logische, analytische Denken habe ich daher. Sehr einschneidend war da Dame oder Tiger von Raymond M. Smullyan.

Auch Sorge dich nicht – lebe  und Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie gehörten schon recht früh zu zu meinem Leben … zwei Bücher, die ich wirklich jedem ans Herz legen möchte.

Ab meinem 15 Lebensjahr war ich mit besagtem Freund dann jede Woche min. zweimal im Schwimmbad, um Apnoe-Tauchen zu trainieren. The Big Blue – Im Rausch der Tiefe hatte es uns angetan … und obwohl ich seit meinem 13ten Lebensjahr geraucht habe schaffte ich 108 Meter Distanz! Was man mit gescheitem Training so alles erreichen kann.

Mit 14 hatte ich übrigens auch meinen ersten Computer, Amiga 500, und seitdem mache ich auch „Computermusik“ … mit dem D.O.C Soundtracker, eine Abwandlung vom Ultimate Soundtracker machte ich meine ersten Gehversuche.

Aber kommen wir zurück zu meiner Ausbildung als Kaufmann im EH, mit 16 lernte ich dadurch auch meinen besten Freund kennen, und damit das ganze Themengebiet House, Acid, Technomusik und das Berliner Nachtleben. Ich war 15 als die Mauer fiel, und so ein Ereignis aus der direkten Nähe erlebt in Berlin war etwas sehr einschneidendes. Aber dazu im nächsten Teil mehr.

Kategorien
Allgemein Geschichte

Wie war denn das? / Teil 01

Die Reihe soll meinen Werdegang beschreiben, wie und wann ich mit meiner Krankheit gelebt habe … also ein Erfahrungsbericht von der Jugend bis heute.

Den ersten Kontakt mit psychiatrischer Betreuung hatte ich schon mit zehn. Mein damaliges Problem war, dass ich schon mit fünf lesen konnte, und damals auch schon recht fit war, was das Kommunikationstechnische anging. Die andere Kinder konnte sich dagegen nur mit physischen Aktionen wehren, und so war ich in meiner frühen Schulzeit wohl das, was man so unter „Prügelknabe“ versteht.

Aus dem Grund hatte ich schon mit zehn einen Schulpsychologen und einen Sozialarbeiter. Hat nicht so wirklich geholfen. Auch in der Oberstufe hatte ich noch eine weile mit Anfeindungen zu kämpfen, dass änderte sich erst, als Iman Özgül sich meiner annahm. Iman war zur damaligen Zeit amtierender deutscher Junioren-Meister im Shotokan-Karate … da ich in ner Ganztagsschule war, hatten wir zur Mittagszeit immer mindestens eine Stunde Pause, die wir dann zum Training nutzten .. mit 13 war ich dann auch in der Schülerzeitung aktiv, und seitdem war das mit den Anfeindungen Geschichte.

Abgeschlossen habe ich meine Schulzeit dann mit dem erweiterten Hauptschulabschluss, hier in Bayern nennt sich das „Quali“. Meine Mutter wollte, dass ich weiter zur Schule gehe … ich hatte andere Pläne … 1990 schrieb ich eine Bewerbung, hatte dann ein Vorstellungsgespräch … und dann eben auch einen Ausbildungsvertrag … Kaufmann im EH, Fachrichtung Computer und Büroelektronik.

Seit meinem sechsten Lebensjahr machte ich nämlich dank Nachbarsjungen schon mit Computern rum. Ich konnte erst BASIC (mit acht) und dann Englisch ;). Aber das vertiefen wir dann in Teil 2.

Kategorien
Allgemein

domainFACTORY … eine Firma schafft sich ab

Ich weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll, zu wütend bin ich momentan …
Machen wir es schön der Reihe nach, damit ihr meine Enttäuschung auch nachvollziehen könnt.

domainFACTORY war mal eine sehr gute Firma, deren Werte ich auch voll vertreten konnte. Ursprünglich hießen die mal 3mark49.de, und waren der heiße Tip, wenn man 2001 – 2003 bezahlbaren Webspace brauchte, der die .htaccess unterstützt (braucht man für Passwortgeschützte Bereiche eine Website, z.b. für Bewerbungsunterlagen).

Als ich dann 2003 nach Bayern zog, und einen Hoster für den Fußballverein suchte in dem ich Mitglied war, fiel die Wahl selbstverständlich auf domainFACTORY. Und ich wurde damals auch nicht enttäuscht. Gut, evtl. 0,50 EUR teurer als die Konkurrenz, dafür aber extrem stabile Webserver und super Support.

2011 fing ich dann selbst an in dem Laden zu arbeiten. 2014 dann meine erste Erkrankung, manische Phase, stationärer Aufenthalt über drei Monate … Wiedereingliederung und dann der erste Schock … dF wird verkauft. Damals an die Host Europe Group.

Direkte Auswirkungen hatte der Verkauf erstmal nicht für uns Supporter, aber schleichend kamen neue Produkte hinzu, die so gar nicht in unser Portfolio passten, die von extern zugekauft waren, und die in unserem Kundenmenü eher schlecht umgesetzt waren. Auf deutsch: Es ließ sich beschissen Supporten, weil wenn mal was im argen war bei den zugekauften Produkten konnte man eigentlich nur hoffen und beten.

Dann, dass genaue Jahr weiß ich schon nicht mehr, wurde wir abermals verkauft, diesmal an GoDaddy. Und … genau … Prozesse wurden teilweise noch schlimmer. Da könnte ich jetzt so viel ins Felde führen, dass es den Rahmen eines Blogbeitrag sprengen würde.

Mittlerweile habe ich auch gekündigt, seit 01.11.2019 bin ich dort nicht mehr Mitarbeiter, wohl aber noch Kunde.

Die letzten Erfahrungen mit dem Support zwingen mich aber dazu, mir einen neuen Anbieter zu suchen. Eigentlich geht es nur um 0,32 EUR die ich gutgeschrieben haben möchte, für eine Leistung, die ich nicht mehr benötige … das war früher 0 Problem, und auch wenn es nur 0,01 EUR wäre würde ich versuchen die Gutschrift zu erwirken.

Nun läuft meine Anfrage zu dem Thema seit dem 08.03.2020, Stand heute ist es immer noch nicht entschieden.

Für mich persönlich ist das extrem toxisch, diese Negativerfahrungen brauche ich nicht, deswegen wechsle ich den Anbieter.

AllInkl.net ist glaube ich für mich die nächste Station.

[Update 16.03.2020 / 08:32]
Achja … und kaum nimmt sich einer der alten Hasen dem Thema an, flutscht es sofort … und … er hat mich sogar überredet mich wieder bei dF zu bewerben… ich bin gespannt was da raus kommt …
https://www.youtube.com/watch?v=bHLG3J-br1w