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Kommunikations-Strategien

Das Thema ist schon ziemlich alt. In der heutigen Zeit findet man fast nur noch (zu mindestens die Google-Suche lässt das vermuten) etwas dazu, wenn es im Geschäftsumfeld genutzt wird.

Dabei ist „Propaganda“ eben auch eine Kommunikationsstrategie.

Des Weiteren scheinen sich viele Menschen nur dann damit zu beschäftigen, wenn sie aus einer Diskussion „ausbrechen“ möchten, weil ihnen die Argumente ausgehen, oder sich einfach überfahren fühlen.

Manche wählen dann die Strategie der Taube (dem Vogel), die einfach alle Schachfiguren umschmeißt und aufs Spielbrett kackt.

Manche schaffen einen Schritt weiter und schaffen es zu kommunizieren, dass es ihnen jetzt zu viel ist.

Wiederum andere versuchen dann maximal Emotional zu triggern, um den anderen zum schreien oder ähnliches zu bewegen.

Das sind aber alles sogenannte „destruktive Kommunikationsstrategien“.

In der ganzen Corona-Zeit habe ich eine (ja, genau EINE) sinnvolle Kommunikations-Strategie dazugelernt, die des „Talking Stick“ (Redestab).

Diese Art der Kommunikation konnte ich bisher noch nicht ausprobieren, obwohl … falsch … in den 90er Jahren bei meiner Familien-Therapie (bin ja schon lange psychisch krank) hatten wir ein Redekissen .. stimmt .. ja, so haben „wir“ das weitergeführt.

Zwar nicht mit den gleichen Regeln; also das mit dem Wiederholen finde ich ja bahnbrechend … ja .. genau, Wikipedia-Artikel lesen, ich gehe davon aus, dass wenn ihr an dieser Stelle im Text seid, dass ihr den Wikipedia-Artikel schon gelesen habt. Aber zu mindestens im Ansatz kommts hin …

Das waren meine paar Cents dazu, den Rest könnt ihr hier lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikationspolitik

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Kaufe nicht beim Juden …

so hieß das früher im dunkelsten Zeitalter unserer deutschen Geschichte.

Die Überschrift ist übelster Click-Bait, dass ist mir durchaus bewusst, aber das Thema ist mir eben auch extrem wichtig.

Kauft bitte nicht bei Amazon. Nicht weil die irgendwas irgendwie glauben, sondern einfach aus dem Grund, dass die alles handeln, und jedem Kleinen das Geschäft kaputt machen. Support your local Dealer. Auch wenn er das gewünschte eventuell nicht unmittelbar „da“ hat, auch wenn es den ein oder anderen Euro mehr kostet … Kauft lokal!

Weil ich möchte auch noch in zwanzig Jahren eine Innenstadt haben, wo es Geschäfte, auch Buchläden usw. gibt, die einen Besuch der Innenstadt attraktiv machen … weil nur Fresschenbuden, so schön die auch sein mögen … ne, dass reicht dann nicht.

https://www.zdf.de/comedy/heute-show/heute-show-vom-24-april-2020-100.html
https://www.zdf.de/comedy/heute-show/what-the-fakt-coronavirus-covid19-donald-trump-usa-pandemie-102.html#xtor=CS5-50

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Es war einmal ein Coroni

… der versetze die ganze Menschheit in Angst und Schrecken.

Coroni war sehr klein, so klein, dass man ihn mit bloßem Auge gar nicht sehen konnte. Dafür war Coroni aber extrem stark. Es gab ganz ganz viele von ihnen.

Und immer wenn Coroni von einem Menschen zum anderen Menschen weiterging, wurden sie immer mehr.

Das versetzte die Königin derart in Angst, dass sie ihren Untertanen verbot das Haus zu verlassen. Auch verbot sie fast allen Alchemisten über Coroni auch nur zu sprechen. Nur ihre Hofalchemisten durften sich zu Coroni äußern, und das taten sie dann jeden Tag.

Jeden Tag musste ein Marktschreier auf dem Marktplatz die Zahlen verkünden, wie viele Menschen Coroni schon besucht hatten, und wie viele den Besuch von Coroni mit ihrem Dahinscheiden bezahlen mussten.

Coroni war natürlich gar nicht darauf aus, dass die Menschen verstarben, denn damit verringerte sich die Möglichkeit weitere Menschen zu besuchen, aber manchmal übertrieb es Coroni mit ihrer Freude, endlich wieder einen neuen Menschen besucht zu haben.

Die Hofalchemisten nutzt täglich ihren Abakus, um die Zahl der verstorbenen zusammen zu rechnen. Sie vergaßen dabei aber die Zahl der Menschen, bei denen Coroni schon zu Besuch gewesen, und bei denen gar nix schlimmes passiert war wieder abzuziehen.

Die Untertanen der Königin glaubten diesen Zahlen natürlich, schließlich kamen diese von den Hofalchemisten, und die, ja die, da konnte man sich sicher sein, verzählten sich nie!

Aber die anderen Alchemisten, die ja gar nicht über Coroni sprechen durften heckten einen Plan aus. Sie würden einfach Nachts, wenn die Stadwächter ihre Patrouillen machten, Plakate an den Mausern befestigen.

Thomas war einer diese Alchemisten, und von ihm soll diese Geschichte handeln.

In einer dieser Nächte, wo sie zu zweit die Plakate an den Wänden befestigten, Thomas Freund Bastian half ihm dabei, konnten sie so viele Plakate kleben, dass sie gar keine mehr hatten. Daraufhin besorgten Sie sich einfach Farbe und Pinsel, und fingen an, an den Mauern des Königspalastes ihre eigenen Zahlen zu schreiben, und die Forderung, dass auch sie, also die anderen Alchemisten endlich über Coroni reden durften.

Als die Königin am nächsten Tag von den Schmierereien an ihrer Palastmauer aufmerksam gemacht worden war, soll sie einen Tobsuchtsanfall erlitten haben. Rasend vor Zorn befahl sie ihrer Stadtwache, dass nun noch viel mehr Wächter nachts patrouillieren.

Und so kam es natürlich wie es kommen musste. Thomas und Bastian wurden von der Stadtwache bei frischer Tat, also genau in dem Moment, wo sie wieder an die Palastmauer schrieben erwischt.

Zur Verwunderung von Thomas und Bastian wurden sie nicht verhaftet. Nein, die Stadtwächter halfen ihnen sogar, weil sie bei einem Satz einen Buchstaben vergessen hatten.

Und so war natürlich die Königin am nächsten Tag noch wütender, und lies die Stadtmauern dicht machen. Sie befahl auch, alles Papier und Pappe und alle Pinsel und Farbeimer einzusammeln.

Doch auch das funktionierte nicht, weil Thomas und Bastian die Farbeimer sehr gut versteckt hatten. Wenn die Wächter mal in die Nähe der Farbeimer und Pinsel kamen wurde einfach über die Tunnel, die es unter der Stadt gab, die Sachen einfach zu einem Freund von Thomas und Bastian gebracht.

Die Königin wurde immer wütender. Und sie verbat daraufhin alle Musik in ihrer Stadt. Die Musiker wussten nun natürlich gar nicht mehr, wie sie etwas verdienen könnten, um sich etwas zu essen zu kaufen.

Die Musiker wollten sich das nicht gefallen lassen. Nur weil der Palast der Königin bemalt wurde, musste doch nicht die Musik verboten werden. Daher spielten sie ganz laut vor den Palastmauern.

Das macht die Königin noch viel viel wütender, und sie verbat allen, auch nur irgendwas zu machen. Alle mussten zu Hause bleiben, nur wer sich etwas zu Essen kaufen wollte, der durfte auf den Markt, und die Händler, die Gemüse, Fleisch, Fisch, Brot und Butter anboten durften ihre Waren verkaufen. Allen anderen war dies aber untersagt.

Und so kam es, dass sich eines Nachts fast die halbe Stadt vor den Palastmauern versammelte und lautstark protestierte.

Die Königin aber soll daraufhin gesagt haben: „Ja wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie gefälligst Kuchen essen“ …

Coroni aber hatte keine Lust mehr bei den Menschen zu bleiben. Das Wetter wurde nämlich immer besser, denn es war Frühling und Coroni langweilte sich nur noch bei den Menschen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so führten Thomas und Bastian noch ein fröhliches und langes Leben.

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Danke, dass ich so sein darf wie ich bin.

Folgenden Personen, ob lebend oder bereits verstorben möchte ich auf diesem Wege meinen Dank aussprechen:

Meiner Mutter Evelin Juran
Meinem leiblichen Vater Andreas Kreitz
Dieter Juran, meinem Stiefvater
Meinem Bruder Thorsten Juran
Meiner Schwester Juliane Kreitz jetzt? Grade Mutter geworden, und ich damit Onkel :D.
Meiner Frau! Tine Stephanie Adam-Kreitz
Dem Vater meiner Frau Pr. Dr. Jürgen Adam
Den Brüdern meiner Frau und deren Frauen, Simon und Till Adam
Der Mutter meiner Frau, Marita Adam

Meinen Lehrern:
Ulrich Lantzsch
Frau Backe (Grundschullehrerin)
Frau Bauchi (Grundschullehrerin) (vermutlich falsch geschrieben)
Meinem Religionslehrer in der Friedensburg.-Oberschule
Dem Sport-Lehrer des Waldschul-Gymnasiums
Maikel Muschert
Meinem Englischlehrer in der Friedensburg-Oberschule, der auch mein Interesse für Journalismus und Fotographie förderte
Stefan Hinz
Christoph Puppe

Meinen Freunden, hervorheben möchte ich hier nur ein paar
Jürgen Witzmann
Kai Kröker
Ulrisch Lantzsch
Markus Kupper und seiner Schwester
Maikel Muschert
Philipp Lachner
Richy Kehr
Tobias Kubo
Reinhard Savarino
Lena Peschke
Sven Kreuzer

Meinen Sensais
Imam Özgür (vermutlich falsch geschrieben, deutscher Junioren Meister im Shotokan Karate 1987 und Mitschüler an der Friedensburg-Oberschule)
Friedeman Böhme
Sven Gerstendörfer
Marie-Luise Weber
Maximilian Gleixner

und den vielen Denkern vor meiner und zu meiner Zeit, denen ich meine Gedanken verdanke.

Hervorheben möchte ich
Jacques Mayol 
Luc Besson 
die mein Interesse für das Apnoe-Tauchen geweckt haben!

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Die Stunde der Wiedergutmachung

Jetzt können wir es der Welt zeigen.

Jetzt können wir der Welt helfen.

Jetzt kann unsere Stunde schlagen.

Nicht in dem wir erobern. Nicht in dem wir ein Imperium werden. Sondern damit, dass wir wirklich helfen. Mit Geld, mit Taten, mit Wissen, mit Angeboten an Hilfe. Das goldene Zeitalter ist zum Greifen nah. Lasst uns zugreifen.

[UPDATE Ostersonntag 12.04.2020 01:40]
Die oben geschriebenen Zeilen entstanden aus dem Bettchen direkt nach der Rede unseres Bundespräsidenten.

Auf FB habe ich noch folgende Antwort an einen meiner FB-Buddys geschrieben:
Also ich empfand die Rede halt als Wasser auf meine Mühlsteine, er kommt zu den gleichen Schlüssen wie ich, was die positiven Aspekte der Krise anbelangt.

Gestern ausm Bettchen noch mit dem aufgeblasenem Schlaufernsprecher, neudeutsch Tablet folgendes postuliert:

https://blog.acidsaris.de/2020/04/die-stunde-der-wiedergutmachung/

Klar, hat so nen bisschen was von „Seit 08:32 wird zurückgeforscht“, ist aber eben meiner Schulbildung geschuldet, in der wir wirklich jedes Jahr Auswirkungen der NS-Zeit, WIR! sind Schuld, WIR! sind schlecht, Stell dich in die Ecke und schäm dich … naja, verstehst bestimmt schon auf was ich hinaus will. Mach das mal in ner Klasse mit 80% Ausländeranteil jedes Jahr mit .

Und jetzt habe ich eben das Gefühl das von „uns Deutschen“ mit der gleichen Akribie, der gleichen Sorgfalt, ja fast schon fanatisch anmutenden Präzision statt „das Böse“ nun „das Gute“ von uns ausgehen kann.

Müssen wer nur aufpassen das wir nicht übers Ziel hinaus schießen, sondern auch darauf achten, dass dem, dem wir helfen möchten das Gesicht wahren lassen und endlich auch mal andere Kulturen respektieren und nicht wieder ein Alleinstellungsrecht fordern weil wir die Weisheit mit Löffel konsumiert haben.

Aber ich habe eben das Gefühl, dass wir uns JETZT endlich für das was wir der Welt angetan haben nachhaltig Entschuldigen können. Reparation in Form von Wiedergutmachung.

Last uns eben die Millionen Toten die wir verursacht haben nun retten! Damit fällt für mich das Trauma meiner Schulzeit ab. Ein extrem befreiendes Gefühl .

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Jesus von Nazareth, der Meister der Pull-Kommunikation

Was? Ein Text über Jesus? Hast du echt nichts besseres zu tun? Nein, gerade nicht. War jetzt eine Stunde mit dem Hund draußen, bin über den Lindenkeller“berg“ gelaufen und bin gut am Schnaufen. 140 KG+ fordern eben ihren Tribut.

Ich war mit Latschen draußen.

„Jesus war ein guter Mann, der hatte immer Latschen an…“

Aha! Du Spinner hältst dich für Jesus!

Äh nein, meine erste akute Erkrankung hatte zur Folge, dass ich mich für den heiligen Geist hielt. Den fand ich cooler. So der Superman unter den virtuellen Freunden.

Dieser heilige Geist kann einen nämlich „beseelen“ … aber das nur am Rande.

Was meine ich jetzt mit Pull-Kommunikation. Ich weiß nicht mal, ob es das schon gibt, oder ob ich hier ein neues Wort kreiert habe, meinen tue ich damit, dass man eben nicht versucht den Anderen zu „pushen“, ihm also die eigenen Gedankenwelt aufzudrängen, sondern das man erst einmal eine Basis zur gemeinsamen Kommunikation schaft.

Und das tat Jesus wohl immer wieder mit seinen Gleichnissen. Er sagte nicht „so und so musst du handeln damit du XYZ erreichst“ … also … nicht oft oder? Er sprach viel öfter in Gleichnissen, die den Anderen dazu verleiten sollten selbst zu überlegen. Damit dieser zu einer Erkenntnis kommen konnte. Eine viel einprägsamere Geschichte als wenn ich dich umföhne!

Ich habe das Gefühl in einer Zeit zu leben, in der jeder versucht den anderen umzuföhnen! Angefangen von den Medien, über den Politikern, eigentlich ALLE! JEDER! Zu jederzeit! Die Aufmerksamkeitsspanne reicht für die 130 Twitterzeichen, und oftmals nicht einmal das. Wir urteilen in Sekundenbruchteilen, weil wir alle das Gefühl haben, dass man das von uns erwartet. Weil Zeit ist Geld, und Geld ist kostbar!

Geld ist ein Scheiß :D. Es ist eine Idee. Es ist die Idee, dass ich für das Geld etwas kaufen kann. Wenn jetzt der Bäcker Morgen aber beschließt das er die bunt tätowierte Baumleiche nicht mehr mag, bekomme ich kein Brot. Versuch mal dem 50 Euro Schein eine Schippe in die Hand zu drücken, und sag ihm, er soll ein Loch buddeln.

Geld ist geschenktes Vertrauen. Das Vertrauen darauf, dass es funktioniert. Und das tut es auch. Es ist praktisch. Ich muss nicht mehr zwei Hühner gegen ein Paar Schuhe tauschen. Es reduziert aber auch in meinen Augen die kommunikativen und sozialen Fähigkeiten. Es vereinfacht. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, kann jeder für sich selbst entscheiden.

Vielleicht muss wirklich jemand wieder in den Tempel und die Händler rausschmeißen. Ich glaube man braucht dazu heute keine Peitsche mehr! Wir haben uns ja weiterentwickelt, und ich glaube an den Gewaltverzicht.

Vielleicht sollten wir alle ein bisschen mehr Jesus wagen in Form der Art und Weise, wie wir miteinander sprechen. Vielleicht gelingt dann die Quadratur des Kreises oder kurz, der Weltfrieden.

Morgen steht er wieder auf! Ich trage heute schon mein Oster-T-Shirt: „Gamers dont die, they just respawn!“.

Jesus hatte halt einen drei Tage Lag zum Respawn. Ist das jetzt respektlos? Vielleicht verstehen manche das so. Ich halte es nur für zeitgenössisch formuliert.

Eben in der Sprache, in der ich lebe. Weil … in welcher Zeit lebte Jesus? Was hat er denn wirklich gesagt? Wie hat er es gesagt? Ob er bei bestimmten Aussagen die Augenbrauen hob? Zuckte er mit den Achseln? Verzog er das Gesicht? Alles Informationen die nicht überliefert sind. Ich fände Sie aber unheimlich spannend zu klären. Natürlich kann man das nicht. Warum Zeitmaschinen nicht funktionieren können hat Harald Lesch super allgemeinverständlich präsentiert:
https://www.youtube.com/watch?v=h5numuNTtnE

Also kann man sich nur „Gedanken“ dazu machen. Man könnte das als Zeitverschwendung betrachten. Aber. Zeit haben wir aktuell Dank des Corona-Lockdowns.

Mit der Körpersprache könnten Aussagen von Jesus ganz anders gemeint gewesen sein, als wir diese heute interpretieren. Ich behaupte nicht Recht zu haben. Ich stelle diese These einfach mal in den Raum.

Erschwerend kommt hinzu, dass wir mit den Kirchen die Aufgabe, die Aussagen zu interpretieren an Andere abgeschoben haben. Die haben das dann ja studiert. Theologie. Aber. Jesus ist für alle da. Meiner Meinung nach fordert er JEDEN! auf, sich Gedanken zu machen, nicht, sich Gedanken machen zu lassen.

Wo lassen Sie denken? ;).

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Die Mitmachkrise

So, dass wars :D.

Natürlich, die Ausgangsbeschränkungen gelten noch, manche Landesväter schießen aktuell noch weit über das Ziel hinaus, und die Grundfeste unserer Demokratie scheint in Gefahr.

Aber der Drops ist gelutscht, der Adler ist gelandet, Elvis has left the building.

Aktuell scheint alles noch furchtbar, schlimm, aufbegehrenswert!

Atmen Sie. Durch die Nase ein, durch den Mund aus. Wiederholen Sie das drei mal!

Es ist vorbei! Die Stimme der Vernunft ist wieder zu hören. Und! Sie war nie weg.

Ich halte die Reaktion unserer Kanzlerin, Dr. Angelika Merkel für einmalig in der Geschichte! Ich vermute das Söder sie dazu überreden konnte, alle anderen Bedenken über Bord zu werfen, und entgegen aller geltenden Gesetze zu HANDELN!

Das Corona-Virus Covid19 IST! gefährlich. Es hat eine unschöne Eigenschaft. Man kann Überträger sein, ohne sich selbst krank zu fühlen. Für ein Virus ein sehr sinnvolle, für uns Menschen dann eben eine sehr sehr gefährliche Strategie. Auch ist unbestreitbar, dass Covid19 schwere Verläufe produzieren KANN! ABER! Der Prozentsatz der schweren Verläufe, die Mortalität und die Letalität sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht so dramatisch wie befürchtet, WENN! einfachste Grundlagen der Hygiene, wie sie Robert Koch aufgestellt hat beachtet werden!

Auch haben wir mit den Ausgangsbeschränkungen die Grundlagen dafür geschaffen, dass die Wissenschaft und die Politik ZEIT! hatten. Details an der Methodik des RKI kann man, in meinen Augen muss man diskutieren. Aber nicht zwingend JETZT!

JETZT ist die Information, dass die Krise vorbei ist, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind die entscheidende. Sie gibt Hoffnung, sie ist wichtig für unsere psychische Gesundheit, und sie gibt mir Kraft mich weiter in Geduld zu üben.

Verstehen Sie das bitte nicht falsch! Ich halte es weiterhin für gegeben, dass wir ABSTAND HALTEN!. Ich halte es weiterhin für gegeben, dass wenn wir uns krank fühlen daheim bleiben, und wenn wir wirklich unbedingt raus müssen, weil uns kein Nachbar helfen kann, DANN! mit MUNDSCHUTZ!

Waschen Sie weiterhin Ihre Hände, wenn möglich desinfizieren Sie diese auch mal ab und an. Letzteres ist nicht zwingend notwendig, aber es schadet keinem.

Weil das macht diese Krise in meinen Augen so einzigartig. JEDER! konnte und hat am Gelingen der Überwindung mitgearbeitet! Neben den unbestreitbaren negativen Effekten, die der Lockdown verursacht hat überwiegen in meinen Augen die Positiven.

Wir haben Menschenleben gerettet. Die Politik hat sich die Vorgabe, Menschenleben NICHT! für den Markt zu riskieren, sondern die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung an vorderster Stelle zu sehen auf die Fahnen geschrieben.

Es ist aber, so denke ich auch, jetzt die Zeit die Ausgangsbeschränkungen zu lockern. Frau Merkel, haben Sie auch vertrauen in Ihre Bevölkerung! Wir haben jetzt über zwei Wochen lang gelernt richtig mit dem Virus umzugehen. Lassen Sie uns wieder raus zum Spielen ;).

Ich habe nichts geleistet. Ich habe mir die letzten sieben Tage extrem intensiv einen Kopf gemacht, fast Tag und Nacht im Internetverbracht, gelesen, zugehört, zugeschaut. Ich habe vielleicht ein bisschen früher den „AHA-Effekt“ gehabt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin eben ein denkender Mensch. Streitbar, ängstlich, pedantisch, irre. Das letzte habe ich schriftlich ;).

Hier findet ihr noch meine Dankesrede an Frau Merkel auf Youtube von gestern Abend:
https://www.youtube.com/watch?v=eRUVRIuzX-U

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Die Katze ist aus dem Sack.

Zwei Pressekonferenzen heute.

Die eine um 11:00 NRW-Landesregierung, mit Hr. Dr. Streeck und Herrn Laschet, die andere um 14:00, Bundespressekonferenz mit Spahn, Wiehler, Giffey und Dr. Adli.

Die BPK nimmt keine Hinweise der Pressekonferenz des Landes NRW auf. Weil das wäre für Herrn Wiehler und Herrn Spahn fatal, eventuell schauen die genannten auch einfach keine andere Pressekonferenzen.

Was noch viel fataler ist, dass auch die Hofberichterstatter wohl nichts von der Pressekonferenz in NRW mitbekommen haben. Eventuell muss die auch erstmal noch von jemanden für sie bewertet werden. Selbst denken ist halt aus der Mode gekommen.

Warum glaube ich wäre es für Herrn Spahn und Herrn Wiehler fatal? Weil bei den beiden Pressekonferenzen zwei Methodiken aufeinanderprallen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Warum ist das wichtig? Nun, die Methodik des RKI missachtet die vom Gründervater des Instituts verfassten Postulate! Was sagen diese aus? Lies selbst:
https://de.wikipedia.org/wiki/Henle-Koch-Postulate

Sie geben eben vor, was beachtet werden muss damit man einen Toten einer bestimmten Ursache, hier Erreger, zusprechen kann.

Und genau DAS! macht das RKI NICHT! Jeder Tote, der das Virus zum Zeitpunkt seines Todes hatte, ist ein Corona-Toter! Völlig unabhängig davon ob er an Alterschwäche, Herzinfarkt oder eben einer anderen Sache gestorben ist.

OH! Erste Frage zu NRW … könnte jetzt die Schabowski-Situation kommen 😀 … *Fingertrommel*

Spahn: Schwafel, Seier, auf den Kern der Frage nicht antwortend *g*.
Oh … Wiehler sagt noch was dazu … und spricht von der Transparenz der Information … ahja, angeblich würde die Informationen „ganz schnell“ mit einander abgeglichen … Gott. Wenn das so wäre Herr Wiehler, dann frage ich mich um so mehr, wie sie es geschafft haben 2 1/2 Wochen ihr Schlangenöl zu preisen.

WHOT! Phoenix schaltet weg, bevor die BPK zu Ende ist, und alle Fragen durch sind … WTF! Und lieber ne Doku … Ich fasse es nicht *g*.

Naja, zurück zum RKI und seiner Methodik und den Zahlen. Was erschwerend zu den gemeldeten Fallzahlen hinzukommt ist, dass die Institute, die Fälle gemeldet haben, sich geändert hat. Die sind mehr geworden. Damit steigen logischerweise auch die Fallzahlen. Ändere ich die Datenbasis, erhalte ich andere Zahlen! Das dürfte für jeden Verständlich sein.

Herr Streeck macht etwas völlig anderes. Er hat „das Glück“, dass er mit Heinsberg eine in sich abgeschlossene Einheit vorfindet, in der er eine Studie durchführen kann. Damit sind gezielte, wiederholbare Tests möglich. Damit lassen sich BELASTBARE Zahlen produzieren. In meinen Augen Zahlen, die wissenschaftlich belegbar sind. Die Zahlen des RKI werden diesem Anspruch meiner Meinung nach nicht gerecht.

Kurz und knapp: RKI -> Schlangenöl oder Aberglaube, Schreeck -> wissenschaftlich evident.

So … und auf welchen Zahlen wurden die Verordnungen erlassen? Na. Super, ihr erinnert euch ;).

Versteht mich nicht falsch. Ich fand die Reaktion, die Ausgangsverordnug zu erlassen TOP! RICHTIG! KLASSE! Man könnte sagen, die Politik hat was gelernt. Lieber zu Vorsichtig als zu risikofreudig, wenn es ums Menschenleben geht. Wenn doch nur IMMER! dieser Grundsatz befolgt werden würde.

ABER! Als Stimmen versuchten sich Gehör zu verschaffen, dass die Methodik und Datenbasis des RKI und der John-Hopkins sagen wir mal suboptimal sind berichtete kaum ein Medium darüber! Ein Interview bei Markus Lanz mit Herrn Dr. Streeck (tada), und eines bei der Zeit mit … genau, Herrn Streeck ;).

VIELE! weitere Virologen, Pathologen, Internisten, Mirkobiologen und HNO-Ärzte haben sich zu Wort gemeldet. Da sie in den etablierten Medien nicht zu Wort kamen auf ihren Webseiten, den Webseiten der Institute, ihren Youtube-Kanälen.

Die könnt ihr auch alle finden! Ihr müsst nur danach suchen. Ihr müsstet aufhören zu glauben das in den alternativen Medien eben nicht nur Aluhutgeschwurbel, Verschwöhrungstheorien und Schlangenöl zu finden ist, sondern mittlerweile richtig gute Informationen!

Sicher ist Wikipedia bei bestimmten Themen mit Vorsicht zu genießen, aber selbst die sehr kritische Doku „Die dunkle Seite der Wikipedia“ ist sich darüber einig, dass naturwissenschaftliche und medizinische Informationen teilweise extrem gut aufbereitet und richtig sind.

Damit kann jeder selbst, wenn er mag, ein bisschen Medizinstudium betreiben. Natürlich würde ich nie so weit gehen zu behaupten dass das ein richtiges Studium ersetzen könnte, aber zumindestens auf den Stand des interessierten Laien kann man sich bringen.

Es kann einem helfen Informationen die man von anderen erhält zu bewerten. Es kann einem helfen selbst Überlegungen anzustellen, ob das alles so richtig ist.

Fragen, die ICH Herrn Streeck gestellt hätte wären gewesen:
– Wie sind die Letalitätsrate von 0,17% und Mortalitätsrate von 0,06% im Vergleich zur Grippewelle 2017/2018 mit über 20.000 Toten zu bewerten?
– Wie ist die Infektionsrate von 15% gegenüber der Grippewelle 2017/2018 bewerten?
– Ist damit die Ausgangsverordnung noch sinnvoll?
– Haben wir ein „Gespenst“ gejagt, also sind wir alle 2 1/2 Wochen kollektiv in den Panikmodus verfallen?

Weil … DIESE! Fragen werden nicht gestellt. Diese Fragen sind für mich aber die entscheidenden wenn ich die krassen Einschränkungen meiner Grundrechte für gerechtfertig erachten soll.

Eigentlich wollte ich am Samstag eine Demo anmelden. Scheiterte dann erst am zickenden Drucker und dann einfach an der Zeit sowie einem Vertreter des Versammlungsleiters. Die Anwältin Beate Bahner hatte dazu aufgerufen.

So werde ich mich jetzt gedulden bis NACH! Ostern, auch wenn mir die Wissenschaft mit den Zahlen von Herrn Streeck ein anderes Bild zeigen. Dieses wäre eine unmittelbare Beendigung des Ausgangsgebot, Öffnung aller Geschäfte, Schwimmbäder, Kneipen, Restaurants unter der Bedingung das einfache Hygiene-Maßnahmen wie HÄNDE WASCHEN und HÄNDE DESINFIZIEREN beibehalten werden. Des Weiteren fordere ich eine Mundschutzpflicht für Menschen die Erkältungssymptome haben. GERNE können wir das mit den zwei Meter Abstand beibehalten.

Ich war heute bei der Post, in der Apotheke und bei Aldi. Überall gehen die Leute höflicher, zuvorkommender, einfach menschlicher miteinander um.

Ich habe dann noch gegenüber meiner Frau gescherzt, dass ich am Samstag doch demonstrieren gehe. Für die Verlängerung des Ausgangsgebot :D.

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Das Imperium zerbricht!

Ich würde sagen, jetzt ist es soweit.

Die Ereignisse überschlagen sich.

Heute hat eine Rechtsanwältin (Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht) einen Brief veröffentlicht:
https://swprs.org/anwaeltin-beate-bahner-der-shutdown-ist-verfassungswidrig/

In diesem geht es im Kern um den Shutdown in Deutschland, und das dieser Verfassungswidrig ist.

Explosiv ist der Aufruf zum zivilem Ungehorsam, zur Missachtung der Anordnung, da dieser Verfassungswidrig ist und zum Aufruf zur Anmeldung von Demonstrationen am Samstag den 11.04.2020.

Youtube hat das Video von Dr. Bodo Schiffmann, in seinem Kanal, der den Brief vorliest GELÖSCHT!

Reaktionen anderer Plattformen erwarte ich. Aber der Affe ist aus der Box! Das Ding lässt sich nicht mehr aufhalten. Dafür ist der Druck, der von den Medien und dem RKI zum Thema Corona aufgebaut worden ist viel zu groß!

Wer sich den Brief nicht durchlesen möchte findet auch einen Kommentar dazu auf KenFM:
https://www.youtube.com/watch?v=ih0A38iIBMs

[UPDATE 17:18]
Ich für meinen Teil habe eine Demonstration in Freising angemeldet. Soweit ich informiert bin, habe ich damit meiner Schuldigkeit genüge getan (Quelle https://www.juraforum.de/lexikon/demonstration-anmelden).

Jetzt könnte man sich noch fragen, warum ich diesen reißerischen Titel gewählt habe. Weil meiner Meinung nach der Umgang mit der Corona-Kriese viel viel mehr in Gang bringen wird, als aktuell diese Demonstration und die hoffentlich daraus resultierende Lockerung der Ausgangsbeschränkung.

Weil mit welchen Erkenntnissen gehen wir dann aus der Kriese?
– Dem RKI ist nicht zu trauen
– Die Bundesregierung hört nicht auf unterschiedliche Experten
– Die Presse ist gleichgeschaltet worden
– Der Markt regelt in Kriesen nichts
– Die EU ist nicht handlungsfähig
– Der Kapitalismus meckert lieber über Propaganda aus China als sich über die Hilfslieferungen zu freuen
– Eine Wiederholung der Nazizeit ist möglich
– Selbst im Zeitalter des Internets schaffen es viele Menschen nicht, sich abseits der etablierten Medien zu informieren, und selbst zu denken

Und das wird eben meiner Meinung dazu führen, dass der Führungsanspruch der USA und vor allem der vorherrschender Ideologie Kapitalismus das Genick brechen wird.

Und wenn wir ganz viel Glück haben, kommt ja eventuell eine Welt zustande, wie sie Ken Jebsen im Interview mit Tilo Jung 2013 „entworfen“ hat.

Eine Welt die auf einer ganz einfachen soziologischen Grundlage basiert.

Folgendes Experiment: Man setzt zwei Kinder, ca. drei bis vier Jahre in einen Raum, und stellt zur Mittagszeit zwei mit Galoschen bedeckte Teller vor ihnen ab. Die Betreuerin des Experiments sagt, dass sie die Galoschen entfernen dürfen, sobald sie aus dem Raum ist.
Die Kinder entfernen die Galoschen, dass eine Kind hat einen vollen Teller mit Spagetti mit allem drum und dran, dass andere Kind hat nichts.
Ganz automatisch, ohne ein Wort zu reden, in Sekundenbruchteilen entscheidet das Kind mit den Spagetti, dem Kind welches nichts hat, die Hälfte abzugeben, und beide Kinder beginnen zu essen.

Eine auf dieser einfachen Grundlage aufgebaute Welt würde keine Kriege, keinen Hunger, keine Vernichtung der Natur kennen.

Wer das Interview in voller Länge genießen möchte, findet es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=0B2kNovtXMU

[UPDATE 22:32]
Das YT-Video von Dr. Bodo Schiffmann wurde von einem YT-User erneut hochgeladen:
https://www.youtube.com/watch?v=G97b2TV0fTA

Der Text auf https://swprs.org wurde gelöscht, auf der Webseite von Beate Bahner ist er weiterhin publiziert:
http://beatebahner.de/lib.medien/Erklaerung%20Beate%20Bahner%207.4.2020.pdf

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Nicht mein Problem!

Ja, ich bin schnell. Ich bin ein digital Nativ. Ich saß mit sechs das erste mal vorm Computer, seit 1999 nutze ich das Internet, es war und ist mein Arbeitsumfeld.

Ich beherrsche Google und STRG+F. Ich kann Perl. Ich habe Bücher über NLP, logischem Denken und Propaganda gelesen. Ich wurde in der Schule jedes Jahr mit der Nazizeit gequält! Ich bin in einer integrativen Schule zur Schule gegangen. Für mich ist „Der starke hilft dem Schwachen!“ nicht einfach nur ein Spruch, sondern eine Lebenseinstellung.

Den zweiten Wahlspruch, nach dem ich versuche zu Leben ist „Primum non nocere„.

Meine Mutter war Arzthelferin und Chefarztsekräterin, meine Oma Krankenschwester im Krieg. Mein Vater über Jahrzehnte Personalratsvorsitzender des Landeseinwohneramt Berlin. Mein Stiefvater Versicherungsvertreter und Radiomoderator. Ich bin größtenteils bei meinen Großeltern groß geworden. Mein Opa väterlicherseits war Optikermeister bei Siemens und hat seit 1977 in der Glasfaserproduktion gearbeitet.

Ich halte die Grundlagen der Aufklärung für richtig.

Ich lehne Aberglaube, Rassismus und Kapitalismus ab.

Ich bin Klugscheißer und ein diskussionsfreudiger Mensch.

Wenn ich dir zu schnell bin, dann ist das nicht mein Problem!

Na gut … ist es dann leider doch, Empfängergerechtes senden und so.

Aber erschießt mich wenn dann für meine Aussagen, nicht für eure Interpretationen!