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Die Katze ist aus dem Sack.

Zwei Pressekonferenzen heute.

Die eine um 11:00 NRW-Landesregierung, mit Hr. Dr. Streeck und Herrn Laschet, die andere um 14:00, Bundespressekonferenz mit Spahn, Wiehler, Giffey und Dr. Adli.

Die BPK nimmt keine Hinweise der Pressekonferenz des Landes NRW auf. Weil das wäre für Herrn Wiehler und Herrn Spahn fatal, eventuell schauen die genannten auch einfach keine andere Pressekonferenzen.

Was noch viel fataler ist, dass auch die Hofberichterstatter wohl nichts von der Pressekonferenz in NRW mitbekommen haben. Eventuell muss die auch erstmal noch von jemanden für sie bewertet werden. Selbst denken ist halt aus der Mode gekommen.

Warum glaube ich wäre es für Herrn Spahn und Herrn Wiehler fatal? Weil bei den beiden Pressekonferenzen zwei Methodiken aufeinanderprallen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Warum ist das wichtig? Nun, die Methodik des RKI missachtet die vom Gründervater des Instituts verfassten Postulate! Was sagen diese aus? Lies selbst:
https://de.wikipedia.org/wiki/Henle-Koch-Postulate

Sie geben eben vor, was beachtet werden muss damit man einen Toten einer bestimmten Ursache, hier Erreger, zusprechen kann.

Und genau DAS! macht das RKI NICHT! Jeder Tote, der das Virus zum Zeitpunkt seines Todes hatte, ist ein Corona-Toter! Völlig unabhängig davon ob er an Alterschwäche, Herzinfarkt oder eben einer anderen Sache gestorben ist.

OH! Erste Frage zu NRW … könnte jetzt die Schabowski-Situation kommen 😀 … *Fingertrommel*

Spahn: Schwafel, Seier, auf den Kern der Frage nicht antwortend *g*.
Oh … Wiehler sagt noch was dazu … und spricht von der Transparenz der Information … ahja, angeblich würde die Informationen „ganz schnell“ mit einander abgeglichen … Gott. Wenn das so wäre Herr Wiehler, dann frage ich mich um so mehr, wie sie es geschafft haben 2 1/2 Wochen ihr Schlangenöl zu preisen.

WHOT! Phoenix schaltet weg, bevor die BPK zu Ende ist, und alle Fragen durch sind … WTF! Und lieber ne Doku … Ich fasse es nicht *g*.

Naja, zurück zum RKI und seiner Methodik und den Zahlen. Was erschwerend zu den gemeldeten Fallzahlen hinzukommt ist, dass die Institute, die Fälle gemeldet haben, sich geändert hat. Die sind mehr geworden. Damit steigen logischerweise auch die Fallzahlen. Ändere ich die Datenbasis, erhalte ich andere Zahlen! Das dürfte für jeden Verständlich sein.

Herr Streeck macht etwas völlig anderes. Er hat „das Glück“, dass er mit Heinsberg eine in sich abgeschlossene Einheit vorfindet, in der er eine Studie durchführen kann. Damit sind gezielte, wiederholbare Tests möglich. Damit lassen sich BELASTBARE Zahlen produzieren. In meinen Augen Zahlen, die wissenschaftlich belegbar sind. Die Zahlen des RKI werden diesem Anspruch meiner Meinung nach nicht gerecht.

Kurz und knapp: RKI -> Schlangenöl oder Aberglaube, Schreeck -> wissenschaftlich evident.

So … und auf welchen Zahlen wurden die Verordnungen erlassen? Na. Super, ihr erinnert euch ;).

Versteht mich nicht falsch. Ich fand die Reaktion, die Ausgangsverordnug zu erlassen TOP! RICHTIG! KLASSE! Man könnte sagen, die Politik hat was gelernt. Lieber zu Vorsichtig als zu risikofreudig, wenn es ums Menschenleben geht. Wenn doch nur IMMER! dieser Grundsatz befolgt werden würde.

ABER! Als Stimmen versuchten sich Gehör zu verschaffen, dass die Methodik und Datenbasis des RKI und der John-Hopkins sagen wir mal suboptimal sind berichtete kaum ein Medium darüber! Ein Interview bei Markus Lanz mit Herrn Dr. Streeck (tada), und eines bei der Zeit mit … genau, Herrn Streeck ;).

VIELE! weitere Virologen, Pathologen, Internisten, Mirkobiologen und HNO-Ärzte haben sich zu Wort gemeldet. Da sie in den etablierten Medien nicht zu Wort kamen auf ihren Webseiten, den Webseiten der Institute, ihren Youtube-Kanälen.

Die könnt ihr auch alle finden! Ihr müsst nur danach suchen. Ihr müsstet aufhören zu glauben das in den alternativen Medien eben nicht nur Aluhutgeschwurbel, Verschwöhrungstheorien und Schlangenöl zu finden ist, sondern mittlerweile richtig gute Informationen!

Sicher ist Wikipedia bei bestimmten Themen mit Vorsicht zu genießen, aber selbst die sehr kritische Doku „Die dunkle Seite der Wikipedia“ ist sich darüber einig, dass naturwissenschaftliche und medizinische Informationen teilweise extrem gut aufbereitet und richtig sind.

Damit kann jeder selbst, wenn er mag, ein bisschen Medizinstudium betreiben. Natürlich würde ich nie so weit gehen zu behaupten dass das ein richtiges Studium ersetzen könnte, aber zumindestens auf den Stand des interessierten Laien kann man sich bringen.

Es kann einem helfen Informationen die man von anderen erhält zu bewerten. Es kann einem helfen selbst Überlegungen anzustellen, ob das alles so richtig ist.

Fragen, die ICH Herrn Streeck gestellt hätte wären gewesen:
– Wie sind die Letalitätsrate von 0,17% und Mortalitätsrate von 0,06% im Vergleich zur Grippewelle 2017/2018 mit über 20.000 Toten zu bewerten?
– Wie ist die Infektionsrate von 15% gegenüber der Grippewelle 2017/2018 bewerten?
– Ist damit die Ausgangsverordnung noch sinnvoll?
– Haben wir ein „Gespenst“ gejagt, also sind wir alle 2 1/2 Wochen kollektiv in den Panikmodus verfallen?

Weil … DIESE! Fragen werden nicht gestellt. Diese Fragen sind für mich aber die entscheidenden wenn ich die krassen Einschränkungen meiner Grundrechte für gerechtfertig erachten soll.

Eigentlich wollte ich am Samstag eine Demo anmelden. Scheiterte dann erst am zickenden Drucker und dann einfach an der Zeit sowie einem Vertreter des Versammlungsleiters. Die Anwältin Beate Bahner hatte dazu aufgerufen.

So werde ich mich jetzt gedulden bis NACH! Ostern, auch wenn mir die Wissenschaft mit den Zahlen von Herrn Streeck ein anderes Bild zeigen. Dieses wäre eine unmittelbare Beendigung des Ausgangsgebot, Öffnung aller Geschäfte, Schwimmbäder, Kneipen, Restaurants unter der Bedingung das einfache Hygiene-Maßnahmen wie HÄNDE WASCHEN und HÄNDE DESINFIZIEREN beibehalten werden. Des Weiteren fordere ich eine Mundschutzpflicht für Menschen die Erkältungssymptome haben. GERNE können wir das mit den zwei Meter Abstand beibehalten.

Ich war heute bei der Post, in der Apotheke und bei Aldi. Überall gehen die Leute höflicher, zuvorkommender, einfach menschlicher miteinander um.

Ich habe dann noch gegenüber meiner Frau gescherzt, dass ich am Samstag doch demonstrieren gehe. Für die Verlängerung des Ausgangsgebot :D.

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Das Imperium zerbricht!

Ich würde sagen, jetzt ist es soweit.

Die Ereignisse überschlagen sich.

Heute hat eine Rechtsanwältin (Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht) einen Brief veröffentlicht:
https://swprs.org/anwaeltin-beate-bahner-der-shutdown-ist-verfassungswidrig/

In diesem geht es im Kern um den Shutdown in Deutschland, und das dieser Verfassungswidrig ist.

Explosiv ist der Aufruf zum zivilem Ungehorsam, zur Missachtung der Anordnung, da dieser Verfassungswidrig ist und zum Aufruf zur Anmeldung von Demonstrationen am Samstag den 11.04.2020.

Youtube hat das Video von Dr. Bodo Schiffmann, in seinem Kanal, der den Brief vorliest GELÖSCHT!

Reaktionen anderer Plattformen erwarte ich. Aber der Affe ist aus der Box! Das Ding lässt sich nicht mehr aufhalten. Dafür ist der Druck, der von den Medien und dem RKI zum Thema Corona aufgebaut worden ist viel zu groß!

Wer sich den Brief nicht durchlesen möchte findet auch einen Kommentar dazu auf KenFM:
https://www.youtube.com/watch?v=ih0A38iIBMs

[UPDATE 17:18]
Ich für meinen Teil habe eine Demonstration in Freising angemeldet. Soweit ich informiert bin, habe ich damit meiner Schuldigkeit genüge getan (Quelle https://www.juraforum.de/lexikon/demonstration-anmelden).

Jetzt könnte man sich noch fragen, warum ich diesen reißerischen Titel gewählt habe. Weil meiner Meinung nach der Umgang mit der Corona-Kriese viel viel mehr in Gang bringen wird, als aktuell diese Demonstration und die hoffentlich daraus resultierende Lockerung der Ausgangsbeschränkung.

Weil mit welchen Erkenntnissen gehen wir dann aus der Kriese?
– Dem RKI ist nicht zu trauen
– Die Bundesregierung hört nicht auf unterschiedliche Experten
– Die Presse ist gleichgeschaltet worden
– Der Markt regelt in Kriesen nichts
– Die EU ist nicht handlungsfähig
– Der Kapitalismus meckert lieber über Propaganda aus China als sich über die Hilfslieferungen zu freuen
– Eine Wiederholung der Nazizeit ist möglich
– Selbst im Zeitalter des Internets schaffen es viele Menschen nicht, sich abseits der etablierten Medien zu informieren, und selbst zu denken

Und das wird eben meiner Meinung dazu führen, dass der Führungsanspruch der USA und vor allem der vorherrschender Ideologie Kapitalismus das Genick brechen wird.

Und wenn wir ganz viel Glück haben, kommt ja eventuell eine Welt zustande, wie sie Ken Jebsen im Interview mit Tilo Jung 2013 „entworfen“ hat.

Eine Welt die auf einer ganz einfachen soziologischen Grundlage basiert.

Folgendes Experiment: Man setzt zwei Kinder, ca. drei bis vier Jahre in einen Raum, und stellt zur Mittagszeit zwei mit Galoschen bedeckte Teller vor ihnen ab. Die Betreuerin des Experiments sagt, dass sie die Galoschen entfernen dürfen, sobald sie aus dem Raum ist.
Die Kinder entfernen die Galoschen, dass eine Kind hat einen vollen Teller mit Spagetti mit allem drum und dran, dass andere Kind hat nichts.
Ganz automatisch, ohne ein Wort zu reden, in Sekundenbruchteilen entscheidet das Kind mit den Spagetti, dem Kind welches nichts hat, die Hälfte abzugeben, und beide Kinder beginnen zu essen.

Eine auf dieser einfachen Grundlage aufgebaute Welt würde keine Kriege, keinen Hunger, keine Vernichtung der Natur kennen.

Wer das Interview in voller Länge genießen möchte, findet es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=0B2kNovtXMU

[UPDATE 22:32]
Das YT-Video von Dr. Bodo Schiffmann wurde von einem YT-User erneut hochgeladen:
https://www.youtube.com/watch?v=G97b2TV0fTA

Der Text auf https://swprs.org wurde gelöscht, auf der Webseite von Beate Bahner ist er weiterhin publiziert:
http://beatebahner.de/lib.medien/Erklaerung%20Beate%20Bahner%207.4.2020.pdf

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Nicht mein Problem!

Ja, ich bin schnell. Ich bin ein digital Nativ. Ich saß mit sechs das erste mal vorm Computer, seit 1999 nutze ich das Internet, es war und ist mein Arbeitsumfeld.

Ich beherrsche Google und STRG+F. Ich kann Perl. Ich habe Bücher über NLP, logischem Denken und Propaganda gelesen. Ich wurde in der Schule jedes Jahr mit der Nazizeit gequält! Ich bin in einer integrativen Schule zur Schule gegangen. Für mich ist „Der starke hilft dem Schwachen!“ nicht einfach nur ein Spruch, sondern eine Lebenseinstellung.

Den zweiten Wahlspruch, nach dem ich versuche zu Leben ist „Primum non nocere„.

Meine Mutter war Arzthelferin und Chefarztsekräterin, meine Oma Krankenschwester im Krieg. Mein Vater über Jahrzehnte Personalratsvorsitzender des Landeseinwohneramt Berlin. Mein Stiefvater Versicherungsvertreter und Radiomoderator. Ich bin größtenteils bei meinen Großeltern groß geworden. Mein Opa väterlicherseits war Optikermeister bei Siemens und hat seit 1977 in der Glasfaserproduktion gearbeitet.

Ich halte die Grundlagen der Aufklärung für richtig.

Ich lehne Aberglaube, Rassismus und Kapitalismus ab.

Ich bin Klugscheißer und ein diskussionsfreudiger Mensch.

Wenn ich dir zu schnell bin, dann ist das nicht mein Problem!

Na gut … ist es dann leider doch, Empfängergerechtes senden und so.

Aber erschießt mich wenn dann für meine Aussagen, nicht für eure Interpretationen!

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Warum immer erst, wenn was böses droht?

Wir nähern uns Woche zwei mit Ausgangsgebot, und ich bin aktuell sehr guter Dinge. Mein Wunsch, den ich bereits am 12.03.2020 formuliert hatte, dass die Menschheit wieder mehr auf Werte wie Solidarität und Nächstenliebe setzt, scheint sich zu erfüllen.

Die Hilfsgruppen zu Corona sprießen wie Pilze aus dem Boden bei Facebook, und auch die Koordination dieser Gruppen durch Ratschläge geben der „alteingesessenen“ Hilfsorganisationen (Caritas, AWO usw.) funktionieren.

In größeren Städten finden sich Gabenzäune, wo hilfsbedürftige die Sachen, die sie benötigen einfach mitnehmen können. Keine Bedürftigkeitsprüfung, einfach das Vertrauen, dass dies nicht von anderen ausgenutzt wird bestimmt das Handeln der Spender.

Auch mein seit Dezember 2019 laufender HartzIV Antrag ist heute positiv entschieden worden, und damit Nachzahlung seit Dezember 2019. Ich weiß wieder, wie ich meine Miete bezahlen kann!

Es bleibt zu hoffen, dass auch nach der Corona-Kriese die Erkenntnisse, welche Berufsgruppen wirklich systemrelevant sind, erhalten bleibt. Die Nichtbereitschaft und Nichthandlungsfähigkeit der EU in der Kriese sollte jedem noch einmal zum Nachdenken anregen, ob Dr. Gysi 1998 nicht doch mehr Recht hatte als man bisher geglaubt hat! Hier nochmal seinen Redebeitrag zu der Debatte Euro-Einführung:
https://www.youtube.com/watch?v=x1ef0BBtuYA

Ansonsten freue ich mich aktuell über die Spendebreitschaft meiner Mitmenschen und den sozialen Zusammenhalt, den ich erfahren darf.

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Wie war denn das? / Teil 03

Das Hochgefühl, welches gefühlt alle in Berlin hatten als die Mauer viel lässt sich schwer beschreiben. Obwohl Busse, S- und U-Bahnen massiv überfüllt waren, waren die Menschen glücklich! Ich persönlich machte direkt nach Mauerfall rüber in den Osten zu meiner Tante und meinem Cousin, und gab mir drei Wochen Ost-Berlin. Ich habe also „den Osten“ noch direkt mitgemacht. Auch vor der Wende war ich häufiger in Magdeburg, dort lebte ebenfalls eine Tante und auch meine Ur-Großmutter.

Aber zurück nach Berlin, mit 16 begann ich meine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel bei der Karstadt AG … Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg. Wir haben teilweise die Ware von der Palette runter verkauft, so krass war die Nachfrage nach dem Amiga 500 und sogar noch nach dem C64 … Comodore sześćdziesiąt cztery … werde ich mein Leben lang nicht vergessen :D.

Durch meine Ausbildung bei Karstadt lernte ich auch eine etwas zwielichtige Gestallt kennen, der., nachdem er zwei Wochen vorher einen PC gekauft hatte, nachfragte, ob ich ihm das „mit dem Computer“ erklären könnte … ich willigte ein, zehn DM Stundenlohn schien mir angemessen. Das erste mal in seiner Wohnung war ich recht fasziniert von den vielen Pokalen in seiner Vitrine, und es stellte sich heraus, dass er zweimaliger Europameister im ATK war … heute nennt sich da MMA, und ich fragte nach, ob er eine Gruppe trainiert …. tat er, somit waren die 10 DM vom Tisch, aber ich hatte dreimal die Woche echt gutes Kampfsport/Kampfkunst Training.

Auf der anderen Seite entwickelte ich mich zum Partygänger, da mein bester Freund anfing, professionell DJ zu machen. Das bekam er auch hin, und wurde später bei Baracuda-Records unter Vertrag genommen. So hatte ich das Vergnügen öfter mal Plattentaschen in den Tresor, Bunke, T-Base usw. zu schleppen … damals war Auflegen halt echt noch mit körperlicher Arbeit verbunden :D.

Dummerweise fing ich durch die Kontakte in den Clubs dann auch an Drogen zu verschieben und zu handeln. Das endete damit das mich meine Mutter rausschmiss, weil irgend so nen Hansel bei mir daheim anrief, und Koks verlangte … natürlich kümmerte ich mich nicht um eine Wohnung, und nachdem ich rausgeschmissen wurde und ein halbes Jahr bei verschiedenen Freunden und Bekannten untergekommen war, lebte ich auf der Straße … aber davon mehr im nächsten Teil.

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Wie war denn das? / Teil 02

BASIC … genau, da waren wir stehen geblieben. Ich hatte das Glück, dass der Vater des älteren Nachbarsjungen bei IBM arbeitete … daher hatten die 1980 schon nen Apple II rumstehen. An dem spielte ich dann auch mit sechs schon „Castle Wolfenstein“ … damals mit Paddles gespielt.

Beim Spielen blieb es aber nicht, mit acht konnte ich schon BASIC programmieren … natürlich erstmal nur die ganz einfachen Sachen, aber die Freundschaft blieb lange bestehen, und vieles was ich damals schon lernte aus der EDV sollte mich mein Lebenlang begleiten. Gerade das logische, analytische Denken habe ich daher. Sehr einschneidend war da Dame oder Tiger von Raymond M. Smullyan.

Auch Sorge dich nicht – lebe  und Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie gehörten schon recht früh zu zu meinem Leben … zwei Bücher, die ich wirklich jedem ans Herz legen möchte.

Ab meinem 15 Lebensjahr war ich mit besagtem Freund dann jede Woche min. zweimal im Schwimmbad, um Apnoe-Tauchen zu trainieren. The Big Blue – Im Rausch der Tiefe hatte es uns angetan … und obwohl ich seit meinem 13ten Lebensjahr geraucht habe schaffte ich 108 Meter Distanz! Was man mit gescheitem Training so alles erreichen kann.

Mit 14 hatte ich übrigens auch meinen ersten Computer, Amiga 500, und seitdem mache ich auch „Computermusik“ … mit dem D.O.C Soundtracker, eine Abwandlung vom Ultimate Soundtracker machte ich meine ersten Gehversuche.

Aber kommen wir zurück zu meiner Ausbildung als Kaufmann im EH, mit 16 lernte ich dadurch auch meinen besten Freund kennen, und damit das ganze Themengebiet House, Acid, Technomusik und das Berliner Nachtleben. Ich war 15 als die Mauer fiel, und so ein Ereignis aus der direkten Nähe erlebt in Berlin war etwas sehr einschneidendes. Aber dazu im nächsten Teil mehr.

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Wie war denn das? / Teil 01

Die Reihe soll meinen Werdegang beschreiben, wie und wann ich mit meiner Krankheit gelebt habe … also ein Erfahrungsbericht von der Jugend bis heute.

Den ersten Kontakt mit psychiatrischer Betreuung hatte ich schon mit zehn. Mein damaliges Problem war, dass ich schon mit fünf lesen konnte, und damals auch schon recht fit war, was das Kommunikationstechnische anging. Die andere Kinder konnte sich dagegen nur mit physischen Aktionen wehren, und so war ich in meiner frühen Schulzeit wohl das, was man so unter „Prügelknabe“ versteht.

Aus dem Grund hatte ich schon mit zehn einen Schulpsychologen und einen Sozialarbeiter. Hat nicht so wirklich geholfen. Auch in der Oberstufe hatte ich noch eine weile mit Anfeindungen zu kämpfen, dass änderte sich erst, als Iman Özgül sich meiner annahm. Iman war zur damaligen Zeit amtierender deutscher Junioren-Meister im Shotokan-Karate … da ich in ner Ganztagsschule war, hatten wir zur Mittagszeit immer mindestens eine Stunde Pause, die wir dann zum Training nutzten .. mit 13 war ich dann auch in der Schülerzeitung aktiv, und seitdem war das mit den Anfeindungen Geschichte.

Abgeschlossen habe ich meine Schulzeit dann mit dem erweiterten Hauptschulabschluss, hier in Bayern nennt sich das „Quali“. Meine Mutter wollte, dass ich weiter zur Schule gehe … ich hatte andere Pläne … 1990 schrieb ich eine Bewerbung, hatte dann ein Vorstellungsgespräch … und dann eben auch einen Ausbildungsvertrag … Kaufmann im EH, Fachrichtung Computer und Büroelektronik.

Seit meinem sechsten Lebensjahr machte ich nämlich dank Nachbarsjungen schon mit Computern rum. Ich konnte erst BASIC (mit acht) und dann Englisch ;). Aber das vertiefen wir dann in Teil 2.

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domainFACTORY … eine Firma schafft sich ab

Ich weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll, zu wütend bin ich momentan …
Machen wir es schön der Reihe nach, damit ihr meine Enttäuschung auch nachvollziehen könnt.

domainFACTORY war mal eine sehr gute Firma, deren Werte ich auch voll vertreten konnte. Ursprünglich hießen die mal 3mark49.de, und waren der heiße Tip, wenn man 2001 – 2003 bezahlbaren Webspace brauchte, der die .htaccess unterstützt (braucht man für Passwortgeschützte Bereiche eine Website, z.b. für Bewerbungsunterlagen).

Als ich dann 2003 nach Bayern zog, und einen Hoster für den Fußballverein suchte in dem ich Mitglied war, fiel die Wahl selbstverständlich auf domainFACTORY. Und ich wurde damals auch nicht enttäuscht. Gut, evtl. 0,50 EUR teurer als die Konkurrenz, dafür aber extrem stabile Webserver und super Support.

2011 fing ich dann selbst an in dem Laden zu arbeiten. 2014 dann meine erste Erkrankung, manische Phase, stationärer Aufenthalt über drei Monate … Wiedereingliederung und dann der erste Schock … dF wird verkauft. Damals an die Host Europe Group.

Direkte Auswirkungen hatte der Verkauf erstmal nicht für uns Supporter, aber schleichend kamen neue Produkte hinzu, die so gar nicht in unser Portfolio passten, die von extern zugekauft waren, und die in unserem Kundenmenü eher schlecht umgesetzt waren. Auf deutsch: Es ließ sich beschissen Supporten, weil wenn mal was im argen war bei den zugekauften Produkten konnte man eigentlich nur hoffen und beten.

Dann, dass genaue Jahr weiß ich schon nicht mehr, wurde wir abermals verkauft, diesmal an GoDaddy. Und … genau … Prozesse wurden teilweise noch schlimmer. Da könnte ich jetzt so viel ins Felde führen, dass es den Rahmen eines Blogbeitrag sprengen würde.

Mittlerweile habe ich auch gekündigt, seit 01.11.2019 bin ich dort nicht mehr Mitarbeiter, wohl aber noch Kunde.

Die letzten Erfahrungen mit dem Support zwingen mich aber dazu, mir einen neuen Anbieter zu suchen. Eigentlich geht es nur um 0,32 EUR die ich gutgeschrieben haben möchte, für eine Leistung, die ich nicht mehr benötige … das war früher 0 Problem, und auch wenn es nur 0,01 EUR wäre würde ich versuchen die Gutschrift zu erwirken.

Nun läuft meine Anfrage zu dem Thema seit dem 08.03.2020, Stand heute ist es immer noch nicht entschieden.

Für mich persönlich ist das extrem toxisch, diese Negativerfahrungen brauche ich nicht, deswegen wechsle ich den Anbieter.

AllInkl.net ist glaube ich für mich die nächste Station.

[Update 16.03.2020 / 08:32]
Achja … und kaum nimmt sich einer der alten Hasen dem Thema an, flutscht es sofort … und … er hat mich sogar überredet mich wieder bei dF zu bewerben… ich bin gespannt was da raus kommt …
https://www.youtube.com/watch?v=bHLG3J-br1w

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SARS-CoV-2 startet eine friedliche Revolution

Es geht also doch, wenn man will. Ich hätte nie gedacht, dass einmal ein Virus die Prozesse in Gang setzt, die man nun beobachten kann!

Konkret meine ich damit die Zusammenschlüsse der Solidarität in den „sozialen Netzwerken“ … diese sozialen Netzwerke hatte ich die letzten anderthalb Jahre lang immer mehr als „asoziale Netzwerke“ wahrgenommen, nun aber wendet sich das Blatt.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/corona-freising-hilfe-1.4844199
https://www.facebook.com/groups/210423140316763/

So etwas macht mir Hoffnung, etwas was ich aktuell mehr als gut gebrauchen kann, geben mir solche Aktionen doch einen Sinn zu leben!

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Freising vs. Taufkirchen

Was war das diesmal für ein Trip!

Rückblickend bin ich seit August 2019 mal wieder in eine depressive Phase abgerutscht ohne es zu merken. Ein leicht mulmiges Gefühl hatte ich schon, und zur Vorsorge, also damit ich nicht wieder schwer erkranke, hatte ich auch meinen Job gekündigt.
Leider hatte ich mir kein Alternativ-Programm vorgenommen, und so gammelte ich in meinem Zimmer vor Netflix und schaute Serien … Deep Space Nine von Staffel 1 – Episode 1 bis Staffel 9 Folge 26 …

Am 09.10.2019 war es dann so weit, ich ließ mich wieder teilstationär in der Tagesklinik Freising, Gute Änger 13 aufnehmen. Im Nachhinein ein Fehler, ich hätte gleich nach Taufkirchen fahren sollen.

Seit 2014 hatte ich vier Aufenthalte in der Tagesklinik, und es wurde mir auch immer sehr gut geholfen. 2019 aber war ein Desaster.

Nicht nur das ständig Therapien Aufgrund mangelnder Personaldecke ausgefallen sind, auch mein Therapeut war … formulieren wir es höflich, suboptimal für mich.

Auch medikamentös ging es voll nach hinten los, die Medikamente (Sertralin, Dominal, Abilify, Ziprasidon) machten nicht das was sie sollten, und dann wurde auch noch das Ziprasidon abgesetzt, obwohl es ein Neuroleptikum mit leicht antidepressiver Wirkung ist. Was ich bis heute nicht verstehen kann ist das warum. Man muss sich vorstellen … ich wurde von den Ärzten in der Tagesklink gefragt, warum denn nun bitte von Taufkirchen Ziprasidon angesetzt worden war. Dank meiner depressiven Phase wusste ich keine Antwort darauf, und die Ärztin, Fr. Dr. Apelt, anzurufen, auf die Idee kam auch keiner.

So nahm die Krankheit ihren Lauf, es wurde immer schlimmer, und letztendlich war ich in der Küche der Tagesklink eine Woche vor Weihnachten allein, da die Mitpatienten alle entlassen worden waren. Oberärtztin und Therapeut bekamen das sogar mit, weil in der Küche steht der Wasserspender … aber als Reaktion kam nur ein: „jetzt sind Sie von allen verlassen, nicht wahr“. Wenn man unfair sein möchte, könnte man das schon als unterlassene Hilfeleistung anprangern.

Richtig schlimm wurde es dann ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag, die ich daheim, im Bett heulend unter der Decke verbrachte. Am 15.01.2020 dann wurde mir nahegelegt, dass ich es doch einmal wieder in Taufkirchen versuchen sollte. Glücklicherweise ließ ich mich diesmal darauf ein.

Den Kommentar der Oberärtztin, Fr. Dr. Apelt zu meiner aktuellen Medikamentation werde ich wohl mein Leben lang nicht vergessen, O-Ton: „Was ist das denn für ein Schwachsinn“.

So wurde alles über den Haufen geworfen, und ich bekam statt Abilify + Sertralin das Saroten und Valproat. Zwei Wochen später war der Depri weg!

Bis zum 06.03.2020 wurde ich dann weiter stabilisiert, da es gleich wieder in die manische Richtung abdriftete.

Am 09.30.2020 war ich dann in der Ambulanz der Tagesklinik, um mir eine fortlaufende Krankschreibung als auch Rezepte für die aktuelle Medikamentation zu holen.

Statt zwei Assistentsärzten + Oberarzt + Ambulanzarzt war doch tatsächlich … eine ganze Ärztin da. An einem Montag, wo eh der Hangover von Wochenende abgearbeitet werden muss.

Und statt mir kommentarlos die Rezepte auszustellen wurde die Medikamentation aus Taufkirchen in Frage gestellt … auch war die Ärtztin der Meinung das ein Schlaf von 18:30 bis 03:00 in der Früh nicht ausreichend sei … ihrer Meinung nach „nicht gut“ weil ich viel zu früh wach wäre …
Solche Fehleinschätzungen kann ich nur mit Überarbeitung erklären.

Fassen wir zusammen … Die Tagesklink Freising kann ich aktuell nicht mehr empfehlen, wenn ihr psychische Probleme habt geht gleich nach Taufkirchen. Auch dort mag nicht alles Gold sein was glänzt, aber mich bekommen se dort immer wieder gut hin.